Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Heute, 72 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz, gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Menschenhass entgegentreten - immer und überall.
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Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Heute, 72 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz, gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Menschenhass entgegentreten - immer und überall.

AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg hat Autonomes Schwulenreferat Uni Oldenburgs Veranstaltung geteilt.

Das Autonome Schwulenreferat organisiert am 30.1. eine Veranstaltung zum Thema: ^Schwule Sichtbarkeit - Schwule Identität.^
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Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität

Jan 30, 6:15pm

Universität Oldenburg V03 0-E003

Am 30. Januar 2017 wird um 18.15 Uhr das neue Buch "Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität: Kritische Perspektiven" von Zülfukar Çetin und Heinz-Jürgen Voss vorgestellt. Ort ist: ... Im Buch, das im Psychosozial-Verlag erschienen ist und das für größere Diskussionen sorgt - da es sehr deutlich Rassismus und Antisemitismus in schwulen Kontexten reflektiert -, geht es um "Sichtbarkeit" und "Identität". Während "Sichtbarkeit" und "Identität" auch heute noch vielfach als bedeutsam für die politischen Kämpfe Homosexueller um Anerkennung und Respekt gelten, weisen beide Autoren darauf hin, wie auf diese Weise auch "ein Ordnungsregime entsteht, das auf Geschlechternorm, Weißsein, Bürgerlichkeit und Paarbeziehung basiert". Dadurch entstehen Ausschlüsse gegen Queers of Color und Queers mit abweichenden Lebensentwürfen. Die Autoren erläutern die zwiespältige Bedeutung von "Anerkennung" und weisen auf nicht-identitäre Perspektiven hin. Buchvorstellung und Diskussion mit einem der Autoren, mit Heinz-Jürgen Voss.

Zu später Stunde die Wahlergebnisse der Stupa-Wahl:
RCDS: 16 Sitze
Campus Grün: 14 Sitze
Uni Divers - GUM: 9 Sitze
Jusos: 8 Sitze
MARX: 3 Sitze

Ich glaube wir sprechen im Namen aller Beteiligten, wenn wir sagen dass wir jetzt erst einmal etwas Kraft nach einer anstrengenden Wahlwoche tanken!
Am Montag sind wir dann erfrischt mit neuen Infos für euch da.
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Jo Ani, Anja Koothrappali und 21 andere like this

Lars Von SaldernRCDS stärkste Kraft? Schaaadeee, aber Danke für die Mühen und den Aufwand den ihr alle betrieben habt!

1 Monat vergangen   ·  4

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In dieser Woche ist die neue Ausgabe der AStA-Zeitung 'Die kleine Weltbühne' - "Darf man das?" erschienen aus der wir Euch an dieser Stelle einen Artikel vorstellen möchten.

Party, Popcorn, Politik?

Über die Unmöglichkeit politischer Arbeit an der Uni.

Seit einigen Jahren ist die Fachschaft Philosophie politisch an der Uni Oldenburg aktiv. Wir haben uns immer lautstark gegen Anwesenheitslisten und für eine Verbesserung studentischer Teilhabe eingesetzt. Wir organisieren außerdem Veranstaltungen, die klare politische Position beziehen. Dabei stoßen wir, wie auch viele andere, die ähnliches machen, immer wieder auf Verwunderung, manchmal auch auf offene Ablehnung in der Form: „...darf man als Fachschaft überhaupt derart politisch sein?“ Es scheint die Haltung vorzuherrschen, dass alles, was man als Fachschaft machen ‚darf‘ oder ‚sollte‘, das bloße Informieren über das als völlig unveränderlich hingenommene Studieren ist (und natürlich Partys und Fachschafsfahrten zu organisieren). In Gremien, so der Eindruck, sollten Studierende stets in der Haltung von Bittsteller_innen gegenüber den erhabenen Professor_innenauftreten. So richtig es ist, dass Fachschaften jüngeren Studierenden mit klaren Informationen und Ratschlägen zur Seite stehen, und so schön Partys und Fachschaftsfahrten auch sind – all das machen auch wir und gerne – so falsch ist es, zu glauben, man müsse sich darauf beschränken. Doch es soll hier nicht um „Gute Fachschaft“ gegen „Schlechte Fachschaft“ gehen, sondern um Kritik an der gegenwärtigen Situation politischer Arbeit an der Hochschule. Immer wieder wird von Regierungen, zuletzt etwa der Niedersächsischen Landesregierung, der demokratische Charakter der Hochschule betont und eingefordert. So sagte zuletzt 2015 Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić zur Reform des niedersächsischen Hochschulgesetzes: „Nach der Abschaffung der Studiengebühren lösen wir ein weiteres Versprechen ein: die Demokratisierung der Niedersächsischen Hochschulen." Fachschaftsräte sind also vor allem eine hochschulpolitische Organisation. Sich darüber zu wundern und sich sogar darüber aufzuregen, dass eine Fachschaft – also per Definition eine politische Gruppe! – politisch agiert, sagt daher eine Menge über die systematische Entpolitisierung der Hochschule aus. Dabei muss man die Strukturen dieser ‚demokratisch‘ genannten Beteiligung kennen, um zu verstehen, dass nur eine lautstarke und geschlossene Vertretung der Studierenden überhaupt eine kleine Aussicht darauf hat, die Verhältnisse der Studierenden zu verbessern, da die Hochschullehrer_innengruppe in allen (entscheidenden) Gremien (per Gesetz) über die Mehrheit der Stimmen verfügen muss – und in Berufungskommissionen faktisch sogar alleine entscheiden kann. Hinzu kommt, dass man als politisch aktive_r Student_in in einer denkbar schlecht gestellten Position ist: man muss sich schließlich gegen eben jene Personen wenden, die einen benoten und so über das Gelingen oder Scheitern des eigenen Studiums entscheiden. Demokratie in der Hochschule, das ist häufig ein reines Lippenbekenntnis. Studierende sollen sich beteiligen, das ist die Sonntagspredigt aller Beteiligten. Bis sie es am mittwöchentlichen Gremientag dann wirklich machen wollen. Eine zurückhaltende Beteiligung vieler Fachschaften und das Beschränken auf (vermeintlich) unpolitische Aktionen, die keinem wehtun, ist daher nur allzu verständlich. Dieses heimliche Einverständnis aller Beteiligten hat nach und nach auch an der Carl von OssietzkyUniversität Oldenburg zu einer Hochschule geführt, die zwar den Namen eines politischen Aktivisten trägt, darüber hinaus aber inzwischen als unpolitischer Ort erscheint. Mit dieser Entpolitisierung ist hier nicht zuletzt auch eine Entwicklung gemeint, die zunehmend dazu führt, dass Universitäten sich nur noch als reinen Ausbildungsbetrieb verstehen. Wenn Universitäten das und nur das wären, dann wäre die oft geäußerte Verwunderung über ein politisches Engagementvielleicht verständlich: die Uni entscheidet eben darüber, was und wie ausgebildet werden soll, so wie der Ausbildungsbetrieb das eben auch macht.
Zudem ist das Interesse der Hochschullehrer_innen strukturell keinesfalls dasselbe wie das der Studierenden: insbesondere um die heute stets erforderlichen Drittmittel zu erwerben, müssen sie zeitaufwändig verwertbare Forschung betreiben und sind daher förmlich gezwungen in der Lehre Aufwand einzusparen. Die idealistischen Ausnahmen, die es freilich auch gibt, bestätigen die Regel. Darüber hinaus ist eine entpolitisierte Universität aber nichts anderes als die Aufgabe einer Institution, die in der Geschichte, zumindest partiell, eine Institution von Freiräumen gewesen ist, an der überhaupt so etwas wie gesellschaftliche Emanzipation möglich werden konnte; aber auch am Rückfall in barbarische Zustände beteiligt war, wenn man an die Rolle der Universitäten im Nationalsozialismus denken mag. Wer hier stumm bleibt, sich als unpolitisch gibt, der ist einverstanden mit den gegebenen Verhältnissen – und daher überaus politisch. Entpolitisiert ist aber auch die Wirklichkeit einer Universität, in der man allen Ernstes mit Fußballtoren und Popcorn als tagtägliche Wahlwerbung zugeballert wird. Hochschulpolitik wird auf diese Weise als Fun verkauft und die Entpolitisierung des Bewusstseins beschleunigt. Noch einmal: auch wir mögen Partys und Popcorn. Auch wir sind täglich mit der eigenen Ohnmacht im hochschulpolitischen Alltag konfrontiert. Aber die Entpolitisierung der Universität ist eine reale Gefahr. Sich dagegen zu stellen und aus dieser mitverschuldeten Unmündigkeit auszubrechen ist alles andere als einfach. Die Universität aber ist eine der letzten Orte, an denen das überhaupt noch möglich ist, und möglich ist es konkret, in dieser Uni, in diesem Semester, in deiner Fachschaft!

Fachschaftsrat Philosophie, fsphilo@uni-oldenburg.de
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Katharina Humbert, Mathilda Rieck und 7 andere like this

Axel PlWerft ihr ernsthaft dem RCDS, der überhaupt dafür gesorgt hat, dass Leute wieder wählen gehen vor er entpolitisierte? Es ist nicht nur faktisch dumm, sondern es ist auch armselig über die Asta Seite ein "Alle gegen den blöden Rcds" Wahlkampf zu machen

1 Monat vergangen   ·  9

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Jennifer GäfkeArmselige Studenten seid ihr

1 Monat vergangen
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Seit Ende April 2016 stellen wir den AStA für euch und es ist eine Aufgabe, die uns viel Spaß macht und tolle Ideen und sinnvolle Projekte hervorgebracht hat. Außerdem konnten wir die Zeit nutzen, um wichtige Dinge für die Studierenden zu realisieren, wie beispielsweise die Rechtsberatung oder das Semesterticket für Geflüchtete Studierende, welches landesweit eine Vorbildfunktion hat.
Wenn es nach uns ginge, würden wir unsere Zeit am liebsten genau damit verbringen. Ideen für die Studierenden unserer Universität entwickeln und diese dann umsetzen.
Leider müssen wir in letzter Zeit immer öfter auf Anschuldigungen des Rings Christlich demokratischer Studenten eingehen, die inhaltlich einfach falsch sind.
„AStA-Gruppen verwenden EURE Beiträge für ihren Wahlkampf“
Diese Aussage ist natürlich nicht richtig – im Gegenteil. Der AStA als regierendes Organ der Verfassten Studierendenschaft betreibt keinen Wahlkampf für sich selbst. Allerdings gehört es zu den Aufgaben des Referats für Öffentlichkeitsarbeit, die Studierenden über die Arbeit des AStA zu informieren und gezielte (u.a. RCDS-)Falschinformationen richtig zu stellen.
„Im jetzigen AStA wurde keine einzige Stelle offen ausgeschrieben!“
Viele Stellen im AStA sind politisch gewählte Posten, trotzdem gibt es auch Stellen, die auf unserer Seite ausgeschrieben wurden. Beispielsweise im Kulturreferat.
„Die Gehälter wurden noch einmal erhöht.“
Im Zuge des Koalitionsvertrags haben sich die regierungsbildenden Fraktionen darauf geeinigt, in Zukunft alle Beschäftigten im AStA gleich zu bezahlen.– die Erhöhung von 9,10 € auf 9,51 € hingegen beruht auf einer Änderung des Tarifvertrags, der wir gefolgt sind. Dies entspricht der Bezahlung von studentischen Hilfskräften.
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Paul Wider, Simoni Meloni und 9 andere like this

Florian HustedeLeute, ihr unterstellt dem RCDS, die Behauptung zu verbreiten, der AStA wolle den Hochschulsport abschaffen. Das ist schlicht gelogen! Komischerweise liegen ja auch AStA-Zeitungen an den Wahlständen der/einiger regierungsstellenden Listen aus (ob das so richtig ist?). Schön, dass ihr wenigstens den Nepotismus bei der Vergabe der Stellen preisgebt. Das sind alles Posten, an denen sich interessierte unabhängige(!) Studierende ein nettes Zubrot für die Arbeit im AStA verdienen könnten. Und zu guter Letzt: Die Erhöhung der Gehälter habt ihr nie irgendwo beschlossen und die hohen Defizite im Haushalt zeigen, dass es nicht so weitergehen kann. Und von den Vorwürfen, AStA sei ja nur Ehrenamt und die Ablehnung des BGH-Urteils (worauf sich unsere Gehälter bezogen) wollt ihr in diesem Jahr PLÖTZLICH nichts mehr wissen. Außerdem hat auch niemand gesagt, dass ihr Wahlkampf für den AStA macht. Ihr macht Wahlkampf für eure Listen. ;)

1 Monat vergangen   ·  1

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