Stelle in der Sozialberatung

Der AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg sucht zum 1. Mai 2017 eine Stelle in der Sozialberatung für die Unterstützung von studentischen Beratungen im Sozialbereich, Durchführung von Beratungen und Servicetätigkeiten.

Die Stelle hat einen Umfang von 20 Wochenstunden und ist vorläufig auf ein Jahr befristet, wir streben jedoch eine langfristige Zusammenarbeit an.
Der AStA vertritt die Interessen der über 15.000 Studierenden an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Sie arbeiten in einem Team aus ehrenamtlich engagierten Studierenden und Festangestellten.

Ihre Aufgaben:

⦁ Schulung und Weiterbildung in sozial- und hochschulrechtlichen Themen
⦁ Unterstützung studentischer Beratungen (Sammeln und Bereitstellen von Informationen, Wissensmanagement)
⦁ Beratung von Studierenden
⦁ Bearbeitung von Kundenanliegen

Sie bringen mit:

⦁ ein abgeschlossenes (Fach-)hochschulstudium in Sozialpädagogik, Sozialarbeit oder vergleichbarem
⦁ sehr gute Sprach- und Schriftkenntnisse in Deutsch und Englisch (gerne auch weitere)
⦁ sicherer Umgang mit Gesetzestexten (Fokus Sozialgesetzgebung)
⦁ sicherer Umgang mit Officeprogrammen
⦁ Interesse an der Arbeit mit Studierenden
⦁ Kommunikativität und Teamfähigkeit
⦁ idealerweise Erfahrung in Beratung und Weiterbildung von Erwachsenen
⦁ idealerweise Kenntnisse in der Hochschulgesetzgebung

Wir bieten:

⦁ Jahresvertrag mit Möglichkeit unbefristeter Weiterbeschäftigung
⦁ attraktive und leistungsgerechte Vergütung nach den für Landesbedienstete geltenden tariflichen Regelungen
⦁ Vereinbarung von flexiblen Arbeitszeiten
⦁ abwechslungsreicher Arbeitsablauf
⦁ sowie ein offenes und dynamisches Arbeitsumfeld
⦁ Umsetzung von eigenen Ideen und der Arbeit in einem innovativen Team

Bei Interesse senden Sie bitte Ihre Bewerbung als eine PDF Datei bis zum 5. April 2017 möglichst per E-Mail an bewerbung@asta-oldenburg.de.

Alternativ können Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen per Post zukommen lassen:
AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstraße 114 - 116, 26129 Oldenburg
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+++Pressemitteilung des AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zum Alternativen BAföG Bericht+++

Anlässlich des Alternativen BAföG-Berichtes des DGB und der darauf folgenden Antragsdebatte im Deutschen Bundestag vom 16. Februar 2017 beziehen wir, der AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Stellung zu der aktuellen BAföG Diskussion.
Die letzte Novelle des BAföG war nicht ausreichend und berücksichtigt nicht die Lebenswirklichkeit von Studierenden. Anfragen und Anträge von der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag haben eher einen symbolischen Charakter als dass sie von der Regierung ernst genommen werden. Die regulären Sitzungswochen enden im Juni, dann ist auch im Bundestag Sommerpause und im September wird ein neuer Bundestag gewählt. Die jetzige Regierung kann sich also sicher sein, dass der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen keine unmittelbaren Auswirkungen haben wird.
Es wird lediglich deutlich, dass die Bundesregierung ihren eigenen BAföG-Bericht nicht vor der Bundestagswahl im September veröffentlichen wird.
Dr. Stefan Kaufmann von der CDU/CSU-Fraktion rechnet vor, dass eine Erhöhung der Bedarfssätze um 6% und die der Freibeträge um 3%, wie es Bündnis 90/Die Grünen fordern, den Staat 435 Millionen Euro kosten würde und dass mit der 25. BAföG-Novelle genug getan sei. Ebenso feiert Oliver Kaczmarek von der SPD-Fraktion im Bundestag die 25. Novellierung als großen Erfolg und meint man solle die aktuelle Entwicklung abwarten um dann die Herausforderungen angehen. „Es wäre schön, wenn die SPD sich klar positioniert und das auch in ihrem Handeln zum Ausdruck bringt. Es reicht nicht Forderungen der Linken und von Bündnis90/ Die Grünen wie die Abschaffung von Altersgrenzen im Bundestag zu befürworten und dann an der Seite der CDU/CSU- Fraktion untätig zu bleiben“, kritisiert AStA-Sprecherin Katharina Corleis.
Diese Einstellung ist verfehlt, es muss eine „echte“ BAföG-Reform auf den Weg gebracht werden, die sich an der Lebenswirklichkeit von Studierenden orientiert, denn allein die Bedarfssätze lagen 2016 über sechs Prozentpunkte unter der Entwicklung der Lebenshaltungskosten seit 1971. Sechs Jahre lang gab es keine BAföG Erhöhungen, erst zum Wintersemester 2016/2017 wurden die Sätze erhöht. Laut Kai Gehring (Bündnis 90/Die Grünen) seien in der Zeit circa 130 000 Menschen aus der BAföG-Förderung rausgefallen oder erst gar nicht berechtigt gewesen.
Wir fordern eine automatische und regelmäßige Anpassung der Fördersätze, Freibeträge und Mietpauschalen an die Lebenshaltungskosten der Studierenden. Ferner brauchen wir langfristig eine Vollförderung der Studierenden und eine Ausweitung der Förderhöchstdauer. Lebenslanges Lernen wird verlangt, dann müssen Altersgrenzen abgeschafft und das Teilzeitstudium gefördert werden. Dies entspricht immer häufiger der Lebenswirklichkeit von Studierenden und ist sozial, denn wir berücksichtigen diverse familiäre Situationen von Studierenden.
Außerdem muss die Wartezeit für geflüchtete Studierende gestrichen werden. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung teilt dazu mit: „Geflüchtete[…] müssen sich bereits seit 15 Monaten ununterbrochen rechtmäßig, gestattet oder geduldet in Deutschland aufhalten, bevor sie BAföG-berechtigt sind.“
„Wenn Politiker*innen laut nach Integration schreien, sind diese auch in der Pflicht, den bei uns lebenden geflüchteten Menschen entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Es kann nicht sein, dass über ein Jahr vergeht, bevor geflüchtete Studierende überhaupt ihren Antrag auf BAföG stellen können“, so Haiko Meents, der im AStA Referent für Geflüchtete Studierende ist.
Die Bundesrepublik hat Milliarden Überschüsse und Herr Schäuble hält an der sogenannten „Schwarzen Null“ fest, anstatt in die Zukunft zu investieren. Wie Frau Katrin Albsteiger aus der CSU am 16.02.2017 im Bundestag sagte, will selbst die Union die Freibeträge erhöhen „Aber das alles muss unter einem Finanzierungsvorbehalt stehen;[…]“. Wir sagen: Jetzt in die Zukunft investieren!
„Der Gesetzgeber muss endlich den Mut haben, eine wirkliche Reform durchzuführen und nicht flickenartig Reparaturen durchführen“, fordert AStA-Sprecherin Katharina Humbert.
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Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!
Heute, 72 Jahre nach der Befreiung des KZ Auschwitz, gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus.
Menschenhass entgegentreten - immer und überall.
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