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Verkauf von Recyclingprodukten im AStA

Da Produkte aus Umweltpapier in „normalen“ Läden meist teurer sind als die aus Frischfaserpapier, wollen wir Recyclingprodukte, wie Blöcke, Mappen, Ordner, Briefumschläge etc. so günstig wie möglich an der Uni verkaufen.

Verkauf während der Vorlesungszeit:

Montag bis Donnerstag 12 - 14 Uhr und wenn jemand da ist.

Wo: Gleich der erste Raum im AStA - Trakt, M1 - 162

aktueller Flyer mit Produkt- und Preisliste

Volksbegehren für gute Schulen in Niedersachsen

Die Abschaffung der Orientierungsstufe und die Einführung des Abiturs nach 12 Jahren (G8) an Gymnasien im Jahr 2004 haben das Leben der betroffenen Schülerinnen und Schüler, der Eltern und Lehrkräfte sehr verändert: Spätestens ab der dritten Klasse beginnt schon für die Grundschüler ein erhöhter Leistungsdruck, denn im vierten Schuljahr fällt die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn der Kinder. An den Gymnasien muss die Pflichtstundenzahl von vorher 13 Jahren in nur noch 12 Jahren unterrichtet werden. Das führt dazu, dass z.B. in den neunten und zehnten Klassen 34 Wochenstunden erteilt werden müssen, die mit Hausaufgaben vor- und nachbereitet werden müssen. Daneben wird von unseren Schülerinnen und Schülern natürlich noch die Ausarbeitung von Referaten und Projekten sowie die Vorbereitungen für Klassenarbeiten erwartet. Die Unterrichtsinhalte haben sich bislang kaum verändert, nur haben die Schülerinnen und Schüler ein Jahr weniger Zeit, um sie zu erlernen.

Konkret wird gefordert:

- Gymnasien und Gesamtschulen sollen wieder zur Regelschulzeit von 13 Jahren bis zum Abitur zurückkehren, - Neue Gesamtschulen dürfen schon mit vier, in Ausnahmefällen auch mit drei Klassen pro Jahrgang gegründet werden - Volle Halbtagsschulen müssen erhalten bleiben

Wenn ihr euch mit diesen politischen Zielen anfreunden könnt und das Volksbegehren unterstützen möchtet: Im AStA-Trakt in Raum M1-165 liegen in dem Regal, wo die Recyclingprodukte verkauft werden, Unterschriftenlisten aus. Wenn diese jeweils voll sind, werden wir diese direkt an die Initiative weiterleiten.

Bitte beachtet beim Ausfüllen folgende Dinge: - Prinzipiell ist das Volksbegehren auf Niedersachsen bezogen. Auf den Listen dürfen jeweils je Liste nur Leute mit dem selben HAUPTWOHNSITZ unterschreiben. Wenn ihr euren Hauptwohnsitz auf keiner dieser Listen finden könnt, fangt eine neue Liste an und schreibt oben drüber für welchen Hauptwohnsitz diese Liste ist. - Nur Wahlberechtigte BürgerInnen dürfen teilnehmen

Wir würden uns freuen, wenn sich möglichst viele an diesem Volksbegehren beteiligen!

Weitere Informationen zum Volksbegehren findet ihr unter: http://www.volksbegehren-schulen.de

Freigabe SemesterTickets für IC / Fahrplanänderungen Bremen–Osnabrück bis 29.03.2010

Aufgrund von Bauarbeiten wird der Eisenbahnverkehr zwischen Bremen und Osnabrück eingeschränkt. Da kein durchgehender Schienenersatzverkehr von Bremen Hbf nach Diepholz bzw. Osnabrück Hbf planbar ist und um alternative Reisemöglichkeiten zu ermöglichen werden u.a. die VBN-SemesterTickets für bestimmte Fernverkehrszüge und Verkehrstage ohne Aufpreis freigegeben. Mehr Informationen unter SemesterTicket.Info

Update zu Mumia Abu Jamal

Freedom, Bild: m4r00n3d auf flickr.com, CC3.0
Photographie: „Freedom“

Urteil zu Mumia am Dienstag, 19. Januar?

Die Nachrichtenagentur Reuters hat gemeldet, dass das Urteil über Mumia Abu Jamal für Dienstag, den 19. Januar erwartet wird. Aus Kreisen der Oldenburger Solidaritätsaktivistinnen verlautete, wenn es zum Urteil komme, wolle mensch noch am gleichen Tag um 20 Uhr im Veranstaltungszentrum Alhambra (Hermannstr. 83) ein Treffen abhalten. Am dritten Tag nach dem Urteil sollten ab 12 Uhr in vielen bundesdeutschen Städten Aktionen für die Freiheit von Abu Jamal stattfinden. Sollte es ein Todesurteil geben, sei nach wie vor beabsichtigt, am letzten Samstag vor der geplanten Hinrichtung eine bundesweite Demonstration in Berlin stattfinden zu lassen.
Die Oldenburger Unterstützerinnen wiesen zudem darauf hin, dass es seitens des Anwalts von Abu Jamal ein sogenanntes Legal Update gebe, in welchem die neuesten Entwicklungen im Fall Abu Jamal dargelegt werden. olabj / tw

· 19.01.2010 16:04 ·

Online-Petition für Mumia Abu-Jamal

"Bedrohung", Foto: Jim Rafferty von All Glass Photo auf flickr.com, CC3.0
„Bedrohung“ - Bild von All Glass Photo

Die Situation für den seit Jahren inhaftierten und von der Vollstreckung der Todesstrafe bedrohten afroamerikanischen Journalisten Mumia Abu-Jamal wird immer ernster. Um den internationalen Protest dagegen zu bündeln und ein Signal gegenüber US-Präsident Obama zu setzen, wurde jetzt eine Online-Petition im Internet zur Unterzeichnung verfügbar gemacht:

http://www.petitiononline.com/Mumialaw/petition.html

Die Verfasserinnen des Petitionstextes machen gleichzeitig klar, dass sie die Todesstrafe, in welchem Land und gegen wen auch immer, ganz generell für inakzeptabel und unzivilisiert halten. olabj/tw

· 16.01.2010 18:14 ·

Umfrage des AStA zur Studiensituation

Hier die Ergebnisse
Es haben etwa 1200 Leute an der Umfrage teilgenommen.
Die Mehrheit der TeilnehmerInnen sieht großen Verbesserungsbedarf bei den Studienbedingungen.
Die Mehrheit der Teilnehmern hat Probleme, die Studiengebühren zu bezahlen und hält diese für nicht sinnvoll.

Klima-Konferenz in Kopenhagen: Die einen reden vom Klima, die andern von Lümmeln

Sturmschaden bei Celle Kyrill, Bild: digger auf flickr.com, CC3.0
Welche Lümmel dafür wohl verantwortlich sind? Sturmschaden durch Orkan „Kyrill“ (2007)

Fällt in diesen Tagen der Name der dänischen Hauptstadt Kopenhagen, kommt die Sprache leider viel zu oft nicht auf das dringend nötige Umsteuern in der Klimapolitik. Vielmehr schiebt sich dank einer rechtspopulistischen dänischen Innenpolitik ein anderes Thema in den Vordergrund: das zynischerweise „Lümmelpaket“ genannte Gesetz zum verschärft repressiven Vorgehen der Polizei gegen Demonstrant_innen.

Was Bürgerrechtler_innen befürchtet und angekündigt hatten, trat denn (nicht nur) am vergangenen Samstag bei einer Demonstration in Kopenhagen ein: hunderte willkürliche und ohne weitere Begründung als „präventive“ Maßnahme deklarierte Verhaftungen, Protestierende, die von den Beamten genötigt werden, gefesselt bei Minusgraden und ohne Toilettengang stundenlang auf nacktem Asphalt zu verharren. Die dänische Polizei sprach in einer Erklärung davon, dass es „Pech“ gewesen sei, wenn auch friedfertige Demonstrant_innen von diesen (auch bei nicht friedfertigen Menschen in keiner Weise zu rechtfertigenden) Maßnahmen betroffen gewesen seien.

Mit soviel unverfrorener Plattheit will sich die dänische Sektion von Amnesty International hingegen nicht abfinden. In einer Pressemitteilung vom 13. Dezember sprach die Menschenrechtsorganisation von einem „drastischen Eingriff in die bürgerlichen Freiheiten“ und forderte die Behörden auf, jede einzelne Festnahme zu erklären. Außerdem müssten nun die konkreten Auswirkungen des „Lümmelpakets“ analysiert werden.

Auch fünf Demonstrant_innen aus Oldenburg waren am Samstag betroffen, denn sie wurden ebenfalls in Haft genommen – und am folgenden Sonntag wieder freigelassen. Aus diesem Anlass hat das Oldenburger Linke Forum eine Erklärung zur Polizeigewalt in Kopenhagen verfasst, die wir im Folgenden dokumentieren.

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