Die Hochschulpolitik wirkt in im engeren Sinne hochschulpolitischen Fragen. In ihr liegt das Augenmerk dabei in diesem Jahr auf Akteuren außerhalb der Universität, speziell auf dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) sowie dem studentischen Zusammenschluss LandesAStenKonferenz (LAK)

Denn in diesem Jahr sollen zwei verschiedene Projekte versucht werden. Erstens soll die aus der letzten Legislaturperiode offene Aktion „Anwesenheitskontrollen melden!“ weiterverfolgt werden. Die derzeit stockenden Rückmeldungen aus dem MWK (auf dessen Bitte hin diese Aktion ins Leben gerufen wurde!) sollen dabei stärker eingefordert werden. Es kann nicht sein, dass Anwesenheitskontrollen an unserer Universität ein derartiges Ausmaß (von den Prüfungsordnungen gedeckt und nicht gedeckt) annehmen, auch das Niedersächsische Hochschulgesetz (NHG) prinzipiell die Möglichkeit dazu eröffnet.

Zweitens bestehen unserer Einschätzung nach erhebliche Mängel in zahlreichen Bereichen des NHG. Hier soll eine Initiative gestartet werden, diese Mängel zu beheben, die sich von einer Begrenzung des Studienguthabens trotz hochschulpolitischer Beteiligung bis zur systematischen Unterdrückung studentischer Stimmen (im Sinne von Stimmrecht) in allen universitären Gremien erstrecken. Alle entscheidenden Posten und Gremien sind, angeblich aus verfassungsmäßiger Notwendigkeit, mehrheitlich in der Hand der Hochschullehrergruppe (also in erster Linie der Professor_innen). Wir wollen überprüfen, ob dies (noch) seine Gültigkeit hat. Hierfür scheint uns eine Vernetzung über die LAK als sehr sinnvoll, sodass möglichst alle niedersächsischen ASten in dieser Sache gemeinsam agieren und so ihre Wirkmacht vergrößern.

 

Hochschulpolitik besteht jedoch zu einem großen Anteil auch aus der Fachschaftsarbeit und Gremienarbeit innerhalb der Hochschule. Neben unser eigenen hochschulpolitischen Arbeit (s. oben) stehen wir euch daher im Bereich „Beratung“ mit Rat und Tat zur Seite: https://asta-oldenburg.de/interne-hochschulpolitik/