Interne Hochschulpolitik, Semesterticket und Campus-Gestaltung

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Interne Hochschulpolitik:

Im Bereich Internen Hochschulpolitik soll vor allem die Arbeit des letzten AStA-Jahres fortgesetzt werden, da noch einige Aufgaben offen sind, die eine kontinuierliche Aufmerksamkeit, Betreuung und Kontrolle erfordern.

Im Vordergrund wird hierbei zunächst die weitere Kontrolle des Umgangs mit den Übergangsbestimmungen der 9. und 10. Änderung der Bachelorprüfungsordnung (BPO) stehen, nachdem das Präsidium in der Senatssitzung vom 08. März 2017 bestätigt hat, dass die Übergangsbestimmungen beider Prüfungsordnungsänderungen rechtswidrig waren, in der darauffolgenden Sitzung am 03. Mai 2017 nach einem eiligen Gremiendurchlauf aber sogleich sämtliche Übergangsbestimmungen nachträglich beschlossen wurden.

Dabei zeigt die Arbeit der vergangenen Monate in diesem Bereich, dass durch eine intensive Auseinandersetzung mit der Thematik eine eigenständige Arbeit der Verfassten Studierendenschaft (im Senat) und eine Kontrolle der Universitätsleitung (in Bezug auf Belange der Studierenden) möglich und nötig ist. Das Ziel dieser Legislaturperiode ist es, die strukturellen Grundlagen hierfür zu verbessern.

Neben diesen eher „formalen“ Aufgaben soll es auch um die Stärkung des hochschulpolitischen Bewusstseins der Studierenden gehen. Eine in der letzten Legislaturperiode bereits begonnene Maßnahme hierzu ist die „Serie: die Organisation der Uni“ in der AStA-Zeitung „Die kleine Weltbühne“.

Neben wieder geplanten Fachschaftenworkshops ist dieses Referat, neben dem Unabhängigen Fachschaftenreferat die erste Anlaufstelle bei allen Fragen rund ums Studium, sowohl für Fachschaftsräte als auch einzelne Studierende. Hierbei geht es von Grundfragen bezüglich der Gremienstruktur bis hin zu detaillierten Fragen bezüglich Änderungen von fachspezifischen Anlagen oder Problemen bei der Kooperation mit der Uni Groningen. Darüber hinaus werden Gründungen von Fachschaften begleitet, wie im letzten Jahr bei der Fachschaft Koop und der Fachschaft Neurosicence. Ferner sollen je nach Bedarf wieder Erste-Hilfe-Kurse für Fachschaftsratsmitglieder angeboten werden.

Zugleich hat sich im letzten Jahr gezeigt, dass deutlich stärker ein Augenmerk auf die Beratung von Studierenden, insbesondere in Sachen Prüfungsleistungen, gelegt werden muss. Gerade bei der Bewertung von Prüfungsleistungen und mit Blick auf zahlreiche Plagiatsvorwürfe wäre es wichtig, dass auf eine Sensibilisierung der Dozentinnen hingearbeitet wird. Im letzten Jahr wurden viele Plagiatsvorwürfe erhoben, die sich nicht erhärtet haben. Trotzdem haben die Studierenden allein bei einem Plagiatsverdacht schon Nachteile, etwa wenn es um Bewerbungsfristen für das Referendariat geht. Daher möchten wir alle Studierenden ermuntern, in solchen Fällen auf den AStA zuzukommen. Darüber hinaus wird sich dieses Referat darum bemühen, hier strukturelle Veränderungen zu bewirken.


Landesweites Semesterticket:

Das Semesterticket soll bald in ganz Niedersachsen und Bremen sowie auf sog. wichtigen Anschlussstrecken (z. Bsp. nach Münster, Hamburg, Groningen, Kassel, Magdeburg u.a.m.) gültig sein. Zu diesem Zweck finden regelmäßig Absprachen zwischen Vertreter*innen der Allgemeine Studierendenausschüsse sowie Verhandlungen mit Vertreter*innen der Verkehrsbetriebe statt. Das Referat für Interne Hochschulpolitik, Semesterticket und Campus-Gestaltung vertritt dabei die Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Neben der Ausweitung des Gültigkeitsbereichs geht es dabei um Preisstabilität. Nach aktuellem Stand der Verhandlungen soll das landesweite Semesterticket schon kommendes Jahr in Kraft treten.

 

Campus-Gestaltung:

Im Bereich der Campus-Gestaltung sollen im Allgemeinen in folgenden Bereichen, konkret je nach Bedarf, Verbesserungen erzielt werden:

-mehr Arbeitsplätze und Gruppenarbeitsplätze auf dem Campus

-im Zuge eines uniweiten Raumkonzepts: dauerhafte Räume für alle Fachschaften

-mehr Steckdosen und ein deutlich stärkerer Ausbau des W-Lan-Netzes.

-Kaffeeautomaten in allen (großen) Veranstaltungsgebäuden

-Verlängerung der Zugangsmöglichkeiten zu den Kaffeeautomaten (am Wochenende und am Abend)

-mehr (überdachte) Fahrradständer

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