Teilnahme an den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen

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Allgemein war das Teilnehmen an den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Schwimmen ein gewinnbringendes Erlebnis. Die Organisation war gut es lief alles reibungslos ab.
Besonders gut gefallen hat uns die “Spaß-Staffel“, die am Ende der Wettkämpfe am Samstag stattfand. In der Staffel ging es um ein Tauziehen im Wasser. Eine Mannschaft bestand aus 7 Schwimmern, die nicht von einer Uni sein mussten. (Für alle anderen Staffeln mussten alle Schwimmer von der gleichen Uni sein, weshalb wir mit nur drei Schwimmern keine Staffeln schwimmen konnten. Das fanden wir sehr schade). Für dieses Tauziehen haben wir uns mit den Schwimmern der Universität Marburg verbündet. Das “Ein-Team-Sein“ mit den Marburgern war für uns eine sehr gute Gelegenheit sie kennenzulernen und uns mit ihnen auszutauschen. Den Rest des Wochenendes haben wir immer mal wieder mit ihnen etwas unternommen und uns ausgetauscht. Solche Spaß-Staffeln sollten aus unserer Sicht in den nächsten Jahren unbedingt wieder mit in die Planung aufgenommen werden.
Wir haben aber auch mit Studenten und Studentinnen von anderen Universitäten gesprochen und uns mit ihnen über Studiengänge, sowie die Förderung von Schwimmern an Universitäten ausgetauscht. Diese Förderung ist an jeder Universität oder Fachhochschule unterschiedlich. Vermutlich liegt dies zum einen an dem Kapital und an den räumlichen Möglichkeiten (wie an der Auslastung des Schwimmbades), die eine Uni zur Verfügung hat. Zum anderen scheint es aber auch an dem Engagement einzelner aus sportlichen Bereichen (wie dem Hochschulsport) zu liegen, die sich für Uni-Mannschaften einsetzen. An der Universität Oldenburg hat der Hochschulsport seinen Aussagen zufolge kein Kapital, um Uni-Mannschaften zu unterstützen. An anderen Universitäten, wie zum Beispiel in Karlsruhe wird fünf Mal die Woche ein Training angeboten, wo zusammen trainiert wird. Dies verbindet Studierende verschiedener Fächer einer Universität und sorgt für ein gemeinschaftliches Gefühl. Jedoch müssen in Karlsruhe beispielsweise bestimmte Zeiten geschwommen werden, um in die Mannschaft aufgenommen zu werden. Dies könnte einige Studierenden ausgrenzen, was nicht das Ziel sein sollte. Aber es wird eine Grenze an Teilnehmern geben, die irgendwie eingehalten werden muss und das scheint die beste Lösung zu sein. Dieses Beispiel zeigt wie schwierig eine solche Unterstützung ist. Aus unserer Sicht wäre es dennoch wünschenswert, wenn die Uni Oldenburg Uni-Mannschaften unterstützen könnte und würde und damit für mehr Kooperationen von Studierenden untereinander sorgen würde.
Auch bei der finanziellen Unterstützung läuft es an jeder Universität etwas unterschiedlich ab. Bei manchen Universitäten zahlt der Hochschulsport die Meldegelder und Übernachtungskosten direkt, andere Studierende suchen sich ihre Unterstützung beim AStA. Eine Finanzierung vom Hochschulsport bedeutet, dass die Kosten direkt übernommen werden und die Studierenden sicher wissen, welche Kosten sie selbst tragen müssen. In unserem Fall wussten wir es nicht vorher, sodass es eine Studentin gab, die lieber nicht mitkommen wollte, weil sie nicht sicher wusste, welche Kosten sie selbst tragen muss. Es wäre perfekt, wenn dies im Vorfeld geklärt werden könnte und vor allem den Studierenden grundsätzlich bekannt wäre wie eine solche Förderung in der Regel aussieht.

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