Finanzielle Hilfe

Kinderbetreuungszuschuss

Short instruction for international students in English

Der Kinderbetreuungszuschuss ist als Unterstützung für Studierende gedacht, die
aufgrund ihrer zusätzlichen elterlichen Pflichten und ihrer finanziellen Situation in ihrem Studium eingeschränkt sein können. Daher wird in der Regel die Betreuung durch eine private Betreuungsperson bezuschusst, die in direktem, nachweisbarem Zusammenhang mit deinen studentischen Pflichten (z. B. Seminare, Kurse, Konferenzen, Gruppenarbeit, Vorbereitung der Abschlussarbeit) steht. Außerdem gibt es auch die Möglichkeit, eine Bezuschussung für Mitgliedsbeiträge der Kita oder des Kindergartens zu bekommen. Allerdings können Kosten, die durch das Gesetz zur Bildung und Teilhabe förderfähig sind (bspw. Essensgeld, Fahrtkosten, Sportvereine usw.), nicht übernommen werden.

Die Betreuungskosten können nur einmal pro Semester in Höhe von max. 210 € bezuschusst werden (bitte beachte folgende Fristen: für das  Wintersemester bis zum 15.11. und für das Sommersemester bis zum 15.05. des laufenden Jahres). Die Betreuungskosten können ausschließlich dann bezuschusst werden, wenn sie nicht durch vorrangige Stellen erstattet werden können (z. B. durch das Jugendamt).

Ein Anspruch auf Kinderbetreuungszuschuss steht dir zu, wenn du deinen finanziellen Bedarf durch Einkommen und Vermögen nicht decken kannst und eine Sozialleistung zur Sicherstellung des Lebensunterhaltes oder zur Vermeidung einer Hilfsbedürftigkeit erhältst, z. B. ALG II, Wohngeld oder Kinderzuschlag (den vollständigen Katalog findest du hier). Das Vorliegen fehlender finanzieller Voraussetzungen ist durch den entsprechenden Sozialleistungsbescheid für deinen Haushalt nachzuweisen, d.h. dass du die Sozialleistung nicht unbedingt selbst erhalten musst (es reicht aus, wenn dein Name in der Berechnung der Sozialleistung auftaucht).

Falls es Gründe gibt, aus denen du einen bestimmten Sozialleistungsbescheid nicht vorlegen kannst, schilderst du diese Gründe und stellst deine finanzielle Situation durch Einreichen der Nachweise deiner Ausgaben und Einnahmen (Mietvertrag, Gehaltsnachweise o. ä.) dar. Diese Gründe sind insbesondere: kein Anspruch auf bestimmte Sozialleistungen für ausländische Studierende, Gefährdung eines Aufenthaltstitels von ausländischen Studierenden oder Ablehnung eines Antrages auf Wohngeld aufgrund von Zweifeln an der Glaubhaftigkeit.

Für ausländische Studierende mit beschränktem Anspruch auf Sozialleistungen ist die Anlage 1 unseres Antrages (Formlose Einkommenserklärung für Nicht-EU-Bürger_innen) beizufügen und die dort genannten Nachweise einzureichen.

Unser Härtefallsozialreferent für den Kinderbetreuungszuschuss steht dir persönlich (AStA-Trakt, Raum M1-153) oder telefonisch unter 0441 / 798 3104 während der Sprechzeiten zur Verfügung und per E-Mail unter kinderbetreuungszuschuss@asta-oldenburg.de.

Semesterticketrückerstattung

Der Anteil der Semestergebühren, der für das Semesterticket verwendet wird, kann unter bestimmten Voraussetzungen erstattet werden. Dazu wird in der Sprechstunde zur Semesterticketrückerstattung beraten. Mehr Informationen findet Ihr hier.

Darlehen

Es besteht die Möglichkeit, bei kurzfristigen finanziellen Notlagen vom AStA ein zinsloses Darlehen zu bekommen. Dafür solltet Ihr in der Sozialberatung vorstellig werden und Eure Lage erklären.

Weitere Möglichkeiten mit Beratung

Weitere Beratungsmöglichkeiten findet Ihr hier: