Es ist soweit auch für Studierende ist das Portal zur Beantragung der Überbrückungshilfe wieder verfügbar (https://www.überbrückungshilfe-studierende.de/start). Bis September 2021 besteht nun die Möglichkeit, die Überbrückungshilfe zu beantragen.

Was ist neu? Ihr findet kein Job in der derzeitigen Situation? Dann habt ihr mit den Änderungen in der Bewilligung die Möglichkeit, Gelder zu erhalten. Auch der KFW-Kredit ist bis Ende 2021 zinsfrei. Verfügbares Vermögen, wo ein Zugriff sofort möglich ist, muss nachgewiesen werden. Auch internationale Studierende können die Hilfen beantragen. Du bist dir unsicher, ob du Überbrückungshilfen beantragen könnt? Dann melde dich bei uns in der Beratung.

Auch wenn wir uns freuen, dass Studierende die Möglichkeit haben, die Hilfen zu beantragen, sind diese aber nicht ausreichend. Die Summe von 500€ reicht nicht aus, um Miete, Lebensmittel, Krankenkassenbeiträge zu finanzieren und noch Gelder für den Rückmeldebeitrag bei Seite zu legen.

Neben den erschwerten Bedingungen im Studium hat sich auch die finanzielle Situation für viele Studierende deutlich verschlechtert. Die digitale Lehre, fehlender Job, Care Aufgaben setzen uns alle enorm unter Druck. Die psychischen Belastungen werden immer größer.

Wir als AStA fordern die Bundes- und Landesregierung auf zu handeln und umfassende langfristige Lösungsansätze zu bieten. Neben einer Reformierung des BAföG und der Erhöhung der Regelstudienzeit um ein Semester, fordern wir, dass mindestens auch ein weiteres Semester nicht angerechnet wird. Die zinsfreien KFW-Kredite stellen oftmals eine letzte Alternative für Studierende dar. Diese führen allerdings zu einer Überschuldung nach dem Studium. So bleibt oft nur noch die Möglichkeit, das Studium zu unterbrechen oder zu beenden, um Sozialleistungen beantragen zu können.

Wir fordern Studihilfen JETZT!