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23. Januar | 18:00

Studien belegen: Behinderte Menschen tragen ein zwei- bis vierfach erhöhtes Risiko während Naturkatastrophen oder aufgrund deren Folgen schweren Schaden zu nehmen oder umzukommen. In diesem Vortrag beschäftigen wir uns damit, wie behinderte Menschen in der nationalen und internationalen Klimaschutzpolitik repräsentiert werden, welche Maßnahmen zum Schutz behinderter Menschen ergriffen werden müssen und welche Rolle hier auch intersektionale Diskriminierung spielt. Hier geht die Referentin auch auf ihre eigenen Erfahrungen mit Klimakatastrophen in Norditalien ein.

Folgenden Fragen gehen wir in dem Vortrag nach:

– Was bedeutet Ökoableismus und wie äußert sich dieser?

– Was bedeutet inklusiver Katastrophenschutz?

– Wie äußern sich die Folgen der Klimakrise bereits für behinderte Menschen?

– Wie sieht der Forschungsstand aus?

– Wie können hier Nichtbehinderte zu Verbündeten werden?

Andrea Schöne ist Anti-Ableismustrainerin und hat mit ihrem Buch „Behinderung und Ableismus“, das im Oktober 2022 im Unrast Verlag erschienen ist, eines der ersten deutschsprachigen Bücher über Ableismus geschrieben. Mit Hochschulwesen hat sie internationale Erfahrungen, da sie derzeit in dem internationalen Masterprogramm „Global Cultures“ an der Universität Bologna studiert und ihre Erfahrungen beider Systeme einbringt. Sie sensibilisiert Studierende mit und ohne Behinderung wie Ableismus auf die Lebenswelt aller einwirkt und regt an wie Hochschule ein lebenswerter Raum und Ort für positive Veränderung für alle werden kann. 

Die Veranstaltung findet online unter folgendem Link statt: https://studconf.uol.de/b/mai-xya-ms0-fr0

Es können DGS Dolmetschende dazugeschaltet werden. Sofern Bedarf besteht, bitte an nachhaltigkeit@asta-oldenburg.de wenden.