🦠 Wichtige Informationen zum Coronavirus

Aufgrund von COVID-19 finden bis auf weiteres alle Sprechstunden der Referate online statt. Aufgrund der aktuellen Situation finden auch die Sprechstunden der Beratungsstelle ab dem 16.12.2020 online (telefonisch oder per Mail) statt. Für Sprechstunden bitte hier anmelden

Aktuelles

Comments Box SVG iconsUsed for the like, share, comment, and reaction icons

Faire Uni? Das geht!

Die Stadt Oldenburg ist seit September 2019 als Fairtrade-Town ausgezeichnet, jetzt befindet sich auch unsere Uni Oldenburg im Bewerbungsprozess eine Fairtrade-University zu werden.
Du hast Lust mehr zu erfahren? Du hast Lust dich miteinzubringen und die Uni fairer zu gestalten?
Dann komm am 20.05.2021 um 17 Uhr zu unserer Kennlern- und Informationsveranstaltung über BigBlueButton! Zusammen mit dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ wollen wir dir die Kampagne vorstellen und gemeinsam Ideen sammeln sowie in den Austausch kommen. Denn: „Hochschulen sind gesellschaftliche Akteure und wichtige Impulsgeber für die soziale, ökologische, kulturelle und ökonomische Entwicklung. Fairtrade-Universities nehmen diese Rolle aktiv wahr und implementieren fairen Handel mit all seinen Aspekten im Hochschulalltag“.
Link für den BBB-Raum: studconf.uol.de/b/joh-f9r-izm-bfh
Wir freuen uns auf Dich!

Die Steuerungsgruppe der Universität Oldenburg
Jörg Stahlmann
Nadine Carina Waitz
Christian Jorge Vinz
Arne Schmidt & Johanna Zier
Präsidium
Dezernat 3
Studentenwerk
Studentische Vertreter*innen
... MehrWeniger

1 Tag vergangen
Faire Uni? Das geht!  Die Stadt Oldenburg ist seit September 2019 als Fairtrade-Town ausgezeichnet, jetzt befindet sich auch unsere Uni Oldenburg im Bewerbungsprozess eine Fairtrade-University zu werden.
Du hast Lust mehr zu erfahren? Du hast Lust dich miteinzubringen und die Uni fairer zu gestalten? 
Dann komm am 20.05.2021 um 17 Uhr zu unserer Kennlern- und Informationsveranstaltung über BigBlueButton! Zusammen mit dem Aktionsbündnis „Oldenburg handelt fair“ wollen wir dir die Kampagne vorstellen und gemeinsam Ideen sammeln sowie in den Austausch kommen. Denn: „Hochschulen sind gesellschaftliche Akteure und wichtige Impulsgeber für die soziale, ökologische, kulturelle und ökonomische Entwicklung. Fairtrade-Universities nehmen diese Rolle aktiv wahr und implementieren fairen Handel mit all seinen Aspekten im Hochschulalltag“.
Link für den BBB-Raum: https://studconf.uol.de/b/joh-f9r-izm-bfh
Wir freuen uns auf Dich!  Die Steuerungsgruppe der Universität Oldenburg
Jörg Stahlmann
Nadine Carina Waitz
Christian Jorge Vinz
Arne Schmidt & Johanna Zier
Präsidium
Dezernat 3 
Studentenwerk 
Studentische Vertreter*innen

++ 8. Mai - Tag der Befreiung ++

Heute vor 76 Jahren kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, was somit zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa führte. An diesem Tag der Befreiung gedenken wir allen Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewalttaten geworden sind. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich diese faschistische, diskriminierende, antisemitische und rassistische Ideologie nie wieder wiederholen darf! Als Studierende der Carl von Ossietzky Universität, einem frühen Gegner der Nationalsozialist_innen, sollte es unsere Aufgabe sein diesem Tag zu gedenken und rechten Ideologien keinen Platz in unseren Köpfen, unserer Hochschule und unserer Stadt zu bieten. Gerade in Zeiten, in denen antisemitische Verschwörungstheorien verstärkt Gehör finden, sollte es unser oberstes Ziel sein: NIE WIEDER vergessen!
... MehrWeniger

3 Tage vergangen
++ 8. Mai - Tag der Befreiung ++  Heute vor 76 Jahren kapitulierte die deutsche Wehrmacht bedingungslos, was somit zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa führte. An diesem Tag der Befreiung gedenken wir allen Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Gewalttaten geworden sind. Darüber hinaus zeigt sich, dass sich diese faschistische, diskriminierende, antisemitische und rassistische Ideologie nie wieder wiederholen darf! Als Studierende der Carl von Ossietzky Universität, einem frühen Gegner der Nationalsozialist_innen, sollte es unsere Aufgabe sein diesem Tag zu gedenken und rechten Ideologien keinen Platz in unseren Köpfen, unserer Hochschule und unserer Stadt zu bieten. Gerade in Zeiten, in denen antisemitische Verschwörungstheorien verstärkt Gehör finden, sollte es unser oberstes Ziel sein: NIE WIEDER vergessen!

• Kulturticket •
Am Pfingstwochenende noch nichts vor? Dann macht es euch gemütlich und lehnt euch zurück. Das cine K öffnet seinen digitalen Kinosaal, das cine 3, für euch. Im Rahmen des Kulturtickets kann der Kinofilm "Ich, Daniel Blake" kostenfrei im Zeitraum vom 20.05-24.05.2021 gestreamt werden.

Was ihr dafür machen müsst?
Eure Anfrage bis zum 18.05.2021 per Mail an kultur@asta-oldenburg.de mit der Mailadresse senden, die für den Kinofilm freigeschaltet werden soll.

Ihr erhaltet pünktlich zum 20.05.2021 einen Link, über den der Film bis einschließlich Pfingstmontag jederzeit abgerufen werden kann. Macht es euch im Kinosaal zuhause gemütlich!
... MehrWeniger

6 Tage vergangen
• Kulturticket • 
Am Pfingstwochenende noch nichts vor? Dann macht es euch gemütlich und lehnt euch zurück. Das cine K öffnet seinen digitalen Kinosaal, das cine 3, für euch. Im Rahmen des Kulturtickets kann der Kinofilm Ich, Daniel Blake kostenfrei im Zeitraum vom 20.05-24.05.2021 gestreamt werden.  Was ihr dafür machen müsst? 
Eure Anfrage bis zum 18.05.2021 per Mail an kultur@asta-oldenburg.de mit der Mailadresse senden, die für den Kinofilm freigeschaltet werden soll.  Ihr erhaltet pünktlich zum 20.05.2021 einen Link, über den der Film bis einschließlich Pfingstmontag jederzeit abgerufen werden kann.  Macht es euch im Kinosaal zuhause gemütlich!Image attachmentImage attachment

Career Day ONLINE! 2021
Die Job- und Praktikumsmesse der Universität Oldenburg - findet am 12. Mai 2021 online statt.

Mit namhaften Ausstellern, Livechat, Vortragsprogramm und Bewerbungsmappen-Check!

Early Matching – Wenige freie Plätze!

Bis einschließlich 5. Mai haben Studierende noch die Möglichkeit, einen von drei begehrten Exklusiv-Terminen mit ihrem Wunschunternehmen am Tag des Career Days zu sichern. Wie das funktioniert?

Folge einfach diesem Link:
uol.de/careerday/fuer-besucher/messeprogramm.

Die Teilnahme an der Onlinemesse ist kostenlos!

Weitere Informationen und den Link zur Registrierung findest du unter:
www.uol.de/careerday<http://www.uol.de/careerday>.
... MehrWeniger

1 Woche vergangen
Career Day ONLINE! 2021 
Die Job- und Praktikumsmesse der Universität Oldenburg - findet am 12. Mai 2021 online statt.  Mit namhaften Ausstellern, Livechat, Vortragsprogramm und Bewerbungsmappen-Check!  Early Matching – Wenige freie Plätze!  Bis einschließlich 5. Mai haben Studierende noch die Möglichkeit, einen von drei begehrten Exklusiv-Terminen mit ihrem Wunschunternehmen am Tag des Career Days zu sichern. Wie das funktioniert?  Folge einfach diesem Link: 
https://uol.de/careerday/fuer-besucher/messeprogramm.  Die Teilnahme an der Onlinemesse ist kostenlos!  Weitere Informationen und den Link zur Registrierung findest du unter: 
www.uol.de/careerday.

1. Mai - Solidarität ist Zukunft

Der 1. Mai steht symbolisch für die lange Geschichte und den fortwährenden Einsatz für Arbeiter_innenrechte. Gerade im Jahr 2021 ist dieser Tag besonders wichtig; über jahrzehntelange erkämpfte Errungenschaften stehen im Angesicht der Coronapandemie unter Beschuss. An die kämpferische Tradition des ersten Mai möchten wir uns anschließen, in diesem Jahr unter dem Slogan „Solidarität ist Zukunft“; für uns bedeutet dies den gemeinsamen Einsatz mit den Betroffenen für ein besseres Leben, sowohl in der Unterstützung der gewerkschaftlichen Kämpfe als auch durch unseren Einsatz für die Durchsetzung dieser Rechte auch für Studierende.

Diese sind oftmals selbst Beschäftigte im Wissenschaftsbetrieb, sind dabei allerdings nicht Teil geltender Tarifverträge und müssen das Fehlen vieler grundlegender Arbeiter_innenrechte hinnehmen. Diese Gruppe ist dabei zahlenmäßig nicht zu unterschätzen, bundesweit arbeiten über 400.00 Studierende in diesen Beschäftigungsverhältnissen, allein an der Universität Oldenburg sind es ca. 800. Ohne diese Statusgruppe würde der Wissenschaftsbetrieb womöglich zusammenbrechen, dies schlägt sich allerdings nicht annähernd in akzeptablen Beschäftigungsverhältnissen nieder.

Wir fordern daher in Zukunft Tarifverträge auch für Studierende, über die Aufnahme in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder und damit unter anderem eine Beendigung von Kettenbefristungen sowie eine bessere Entlohnung. Zudem bedarf es der Anerkennung studentischer Beschäftigter als eigene Statusgruppe und somit eine demokratische Mitbestimmung in universitären Gremien. Hierbei schließen wir uns dem Bündnis TvStud und den fünf großen konkreten Forderungen des Bündnisses:

Existenzsichernde Löhne! Her mit den Tarifverträgen für studentische Beschäftigte.
Jährliche Lohnerhöhungen! Für die Anbindung an die Lohnsteigerung des Tarifvertrags der Länder.
Planbarkeit durch Mindestvertragslaufzeiten! Für das Ende von Kettenbefristungen.
Einhaltung von Mindeststandards! Urlaubsanspruch und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall müssen die Regel sein.
Mitbestimmung auch für uns! Demokratische Teilhabe in Personalräten darf Studentische Beschäftigte nicht ausschließen.

Dabei dürfen wir auch die Belange jener Studierenden nicht vergessen, die sich außerhalb des Universitätsbetriebs um ihren Broterwerb kümmern müssen. Gerade im Zuge der Pandemie ist die Prekarität dieser Gruppe noch deutlich sichtbarer geworden; in 450 Euro Jobs kann kein Anspruch auf Kurzarbeit geltend gemacht werden, eine BAföG-Öffnung trotz Arbeitslosigkeit bleibt aus, die Corona-Hilfen für Studierende decken nicht ansatzweise die Lebenshaltungskosten und sind bei Weitem nicht für alle beziehbar. Doch auch die Situation von Studierenden vor der Pandemie gestaltete sich äußerst besorgniserregend ; sind diese doch größenteils gezwungen, neben ihrem zeitintensivem Studium auch noch nebenbei für einen mageren Lohn zu jobben, was für viele Studierende psychische Erkankungen und einen Abbruch des Studiums zur Folge hat. Auch wenn die Fälle des Studienabbruchs sicher selten sind, so bedeutet ein Nebenjob doch automatisch das der Fokus eben nicht mehr hauptsächlich auf dem eigenen Studium liegen kann. Damit für alle Studierenden dieser Fokus auf das Studium gleichermaßen möglich ist, fordern wir grundlegende BAföG Reformen: Dies sollten einen elternunabhängigen Bezug sowie einen Regelsatz, mit dem Studierende tatsächlich ihren Lebensunterhalt gut bestreiten können, umfassen.

Studierende, ob im Nebenjob oder als studentische Beschäftigte im Wissenschaftsbetrieb, verdienen dieselbe Anerkennung wie alle Arbeiter_innen in unserer Gesellschaft. Daher bedeutet das Motto “Solidarität ist Zukunft” auch für uns den ständigen, solidarischen Kampf für verbesserte Arbeiter_innenrechte und generell für eine bessere Gesellschaft! Wir als AStA der Carl von Ossietzky Universität stehen dabei solidarisch an der Seite der Gewerkschaften.
... MehrWeniger

1 Woche vergangen

Arbeitskämpfe und Reproduktionsarbeit
Der 1. Mai ist der internationale Tag der Arbeit; der Tag der Arbeits- und Klassenkämpfen gewidmet sein und Arbeitnehmer_innenrechte stärken soll. Viel zu oft werden aber Formen der Arbeit nicht als solche erkannt und erfahren entsprechend auch kaum Wertschätzung; die Rede ist von der Reproduktionsarbeit. Das meint jene Arbeit, die geleistet wird um sicherzustellen, dass der Arbeiter seine Arbeitskraft reproduzieren und immer wieder zur Arbeit gehen kann (kochen, putzen, Kinder erziehen etc.); am meisten profitieren davon also die Arbeitgeber_innen. Allerdings wird die Reproduktionsarbeit in der Mehrheitsgesellschaft nicht als Arbeit anerkannt, weil sie ausschließlich im privaten Raum stattfindet und deshalb kaum in der Öffentlichkeit sichtbar ist. Diese Arbeit wird vorwiegend von Frauen erledigt. Die traditionelle Rollenverteilung sah den Mann als Haupteinbringer des Einkommens, während die Frau für Haushalt und Erziehung verantwortlich gemacht wurde; ein Nebenjob maximal denkbar, wenn der Haushalt nicht drunter leidet. Auch heute unterliegen wir dem sog. Traditionalisierungseffekt; vor Geburt eines ersten Kindes ist die Erwerbstätigkeit noch vergleichbar, danach nimmt das Ungleichverhältnis von Reproduktionsarbeit geschlechterspezifisch zu 1. Über die Aufrechterhaltung der traditionell stereotypen Rollen wird dann umgekehrt das Geschlechterverhältnis naturalisiert; wer fürsorglich und emotional ist, muss also weiblich sein, entsprechend gäbe die Natur vor, dass als Frauen gelesene Menschen Mütter sein müssten. Dank liberal-feministischer Politik ist es mittlerweile auch für Frauen möglich, der Lohnarbeit zu frönen. Parallel dazu wird sie aber nicht vernünftig von der Reproduktionsarbeit entlastet, weshalb sie sich hier einer Doppelbelastung ausgesetzt sieht. Verdeutlicht sieht man diese auch an Universitäten; bis zum 30. Lebensjahr sind 70% der Studentinnen neben dem Studium erwerbstätig, im Vergleich zu 66% der Studenten. Danach kehrt sich das Verhältnis deutlich um, was vorwiegend mit der Familienplanung zusammenhängt 2. Aussagekräftig in dem Kontext ist auch die Verteilung von Teilzeit- und Vollzeitberufen; an der Uni Oldenburg sind in 2019 2/3 der
auf Teilzeit Beschäftigten Frauen. Im Bundesdurchschnitt sind 30% der erwerbstätigen
Frauen atypisch beschäftigt3
, im Vergleich dazu liegt die Quote bei Männern bei 12%.4
Nun könnte man behaupten, dass sich Personen ihren Beruf und in welchem Umfang sie
diesen ausüben, selbst aussuchen können, wie es die bpb annimmt.5 Das Argument der
Freiwilligkeit ist in kapitalistischen Zwangsverhältnissen aber i.d.R. banal und romantisiert
die Verhältnisse, in denen vorwiegend Männer ihre Arbeitskraft verkaufen, während
vorwiegend Frauen dazu angehalten sind, diese immer wieder zu reproduzieren. Die
Ungleichverteilung von Reproduktionsarbeit zeigt sich nicht nur anhand der Anteile an
Teilzeitbeschäftigung, sondern wird auch verdeutlicht zu Studien rund um den “Gender
Care Gap”. Dieser variiert je nach Alter und Lebenssituation; “die größten Unterschiede
[...] zeigen sich bei 34-Jährigen: In dieser Altersgruppe beträgt der Gender Care Gap 110,6 Prozent. Die Frauen verbringen täglich durchschnittlich fünf Stunden und 18
Minuten mit Care-Arbeit, die Männer dagegen nur zwei Stunden und 31 Minuten. In
dieser Phase bündeln sich zentrale Lebensereignisse und -entscheidungen im Beruf
sowie oft auch die Verantwortlichkeit für Kinder und Eltern. Mit zunehmendem Alter
wenden Männer mehr Zeit für Care-Arbeit auf, Frauen dagegen etwas weniger”6
Am Tag der Arbeit muss deshalb auch die Forderung nach einer Entlastung der Frau und
fairen Aufteilung der Reproduktionsarbeit gestellt werden. Um die Aufteilung sicherzustellen, muss das tradierte Geschlechterbild nachhaltig aufgebrochen werden.

Neben Tarifverträgen für Studierende bedarf es außerdem auch mehr Unterstützung für
Studierende mit Kind. Dazu gehören Nachteilsausgleiche für schwangere und stillende
Studierende und vielzählige, kostengünstige Angebote zur Kinderbetreuung. Mit dem neu
beschlossenen Gleichstellungsplan der Uni Oldenburg kommen wir diesem Angebot
schon einen Schritt näher, jedoch bedarf es mehr Räumlichkeiten und konsequenter
Umsetzung. Wir fordern nicht weniger als die radikale und konsequente Gleichstellung
der Geschlechter. Die Existenz eines Menschen muss unabhängig seines Geschlechts
und seiner Produktivität sichergestellt werden!

Quellen:
1 ze.tt/warum-die-hausarbeit-in-partnerschaften-auch-2018-noch-grossteils-von-frauen-gemacht-wird/
2 Vgl. z.B. Middendorff, 2008, S. 28f.
3 Atypisch Beschäftigte sind Personen, die kein Normalarbeitsverhältnis haben, d. h. Teilzeit- beschäftigung mit 20
oder weniger Stunden, geringfügige oder befristete Beschäftigung oder ein Zeitarbeitsverhältnis.
4 destatis.de
5 vgl. www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/178190/atypische-beschaeftigung
... MehrWeniger

1 Woche vergangen
Arbeitskämpfe und Reproduktionsarbeit 
Der 1. Mai ist der internationale Tag der Arbeit; der Tag der Arbeits- und Klassenkämpfen gewidmet sein und Arbeitnehmer_innenrechte stärken soll. Viel zu oft werden aber Formen der Arbeit nicht als solche erkannt und erfahren entsprechend auch kaum   Wertschätzung; die Rede ist von der Reproduktionsarbeit. Das meint jene Arbeit, die geleistet wird um sicherzustellen, dass der Arbeiter seine Arbeitskraft reproduzieren und  immer wieder zur Arbeit gehen kann (kochen, putzen, Kinder erziehen etc.); am meisten profitieren davon also die Arbeitgeber_innen. Allerdings wird die Reproduktionsarbeit in der Mehrheitsgesellschaft nicht als Arbeit anerkannt, weil sie ausschließlich im privaten Raum stattfindet und deshalb kaum in der Öffentlichkeit sichtbar ist. Diese Arbeit wird vorwiegend von Frauen erledigt. Die traditionelle Rollenverteilung sah den Mann als Haupteinbringer des Einkommens, während die Frau für Haushalt und Erziehung verantwortlich gemacht wurde; ein Nebenjob maximal denkbar, wenn der Haushalt nicht drunter leidet. Auch heute unterliegen wir dem sog. Traditionalisierungseffekt; vor Geburt eines ersten Kindes ist die Erwerbstätigkeit noch vergleichbar, danach nimmt das Ungleichverhältnis von  Reproduktionsarbeit geschlechterspezifisch zu 1. Über die Aufrechterhaltung der traditionell stereotypen Rollen wird dann umgekehrt das Geschlechterverhältnis naturalisiert; wer fürsorglich und emotional ist, muss also weiblich sein, entsprechend gäbe die Natur vor, dass als Frauen gelesene Menschen Mütter sein müssten. Dank liberal-feministischer Politik ist es mittlerweile auch für Frauen möglich, der Lohnarbeit zu frönen. Parallel dazu wird sie aber nicht vernünftig von der Reproduktionsarbeit entlastet, weshalb sie sich hier einer Doppelbelastung ausgesetzt sieht. Verdeutlicht sieht man diese auch an Universitäten; bis zum 30. Lebensjahr sind  70% der Studentinnen neben dem Studium erwerbstätig, im Vergleich zu 66% der  Studenten. Danach kehrt sich das Verhältnis deutlich um, was vorwiegend mit der Familienplanung zusammenhängt 2. Aussagekräftig in dem Kontext ist auch die Verteilung von Teilzeit- und Vollzeitberufen; an der Uni Oldenburg sind in 2019 2/3 der 
auf Teilzeit Beschäftigten Frauen. Im Bundesdurchschnitt sind 30% der erwerbstätigen 
Frauen atypisch beschäftigt3 
, im Vergleich dazu liegt die Quote bei Männern bei 12%.4 
Nun könnte man behaupten, dass sich Personen ihren Beruf und in welchem Umfang sie 
diesen ausüben, selbst aussuchen können, wie es die bpb annimmt.5 Das Argument der 
Freiwilligkeit ist in kapitalistischen Zwangsverhältnissen aber i.d.R. banal und romantisiert 
die Verhältnisse, in denen vorwiegend Männer ihre Arbeitskraft verkaufen, während 
vorwiegend Frauen dazu angehalten sind, diese immer wieder zu reproduzieren. Die 
Ungleichverteilung von Reproduktionsarbeit zeigt sich nicht nur anhand der Anteile an 
Teilzeitbeschäftigung, sondern wird auch verdeutlicht zu Studien rund um den “Gender 
Care Gap”. Dieser variiert je nach Alter und Lebenssituation; “die größten Unterschiede 
[...] zeigen sich bei 34-Jährigen: In dieser Altersgruppe beträgt der Gender Care Gap 110,6 Prozent. Die Frauen verbringen täglich durchschnittlich fünf Stunden und 18 
Minuten mit Care-Arbeit, die Männer dagegen nur zwei Stunden und 31 Minuten. In 
dieser Phase bündeln sich zentrale Lebensereignisse und -entscheidungen im Beruf 
sowie oft auch die Verantwortlichkeit für Kinder und Eltern. Mit zunehmendem Alter 
wenden Männer mehr Zeit für Care-Arbeit auf, Frauen dagegen etwas weniger”6 
Am Tag der Arbeit muss deshalb auch die Forderung nach einer Entlastung der Frau und 
fairen Aufteilung der Reproduktionsarbeit gestellt werden. Um die Aufteilung sicherzustellen, muss das tradierte Geschlechterbild nachhaltig aufgebrochen werden.  Neben Tarifverträgen für Studierende bedarf es außerdem auch mehr Unterstützung für 
Studierende mit Kind. Dazu gehören Nachteilsausgleiche für schwangere und stillende 
Studierende und vielzählige, kostengünstige Angebote zur Kinderbetreuung. Mit dem neu 
beschlossenen Gleichstellungsplan der Uni Oldenburg kommen wir diesem Angebot 
schon einen Schritt näher, jedoch bedarf es mehr Räumlichkeiten und konsequenter 
Umsetzung. Wir fordern nicht weniger als die radikale und konsequente Gleichstellung 
der Geschlechter. Die Existenz eines Menschen muss unabhängig seines Geschlechts 
und seiner Produktivität sichergestellt werden!  Quellen: 
1 https://ze.tt/warum-die-hausarbeit-in-partnerschaften-auch-2018-noch-grossteils-von-frauen-gemacht-wird/ 
2 Vgl. z.B. Middendorff, 2008, S. 28f. 
3 Atypisch Beschäftigte sind Personen, die kein Normalarbeitsverhältnis haben, d. h. Teilzeit- beschäftigung mit 20 
oder weniger Stunden, geringfügige oder befristete Beschäftigung oder ein Zeitarbeitsverhältnis. 
4 destatis.de 
5 vgl. https://www.bpb.de/politik/innenpolitik/arbeitsmarktpolitik/178190/atypische-beschaeftigung

Hinweis - Kulturticket

Liebe Studierende,

wir möchten euch auf die Nutzungsmöglichkeit des digitalen Kulturangebots hinweisen.

Es handelt sich hierbei um ein Kulturangebot welches bereits durchgeführt wurde, jedoch auf der Website des Staatstheaters abgerufen werden kann.

Hier geht es zur Mediathek: www.staatstheater.de

Schaut vorbei !
... MehrWeniger

2 Wochen vergangen
Hinweis - Kulturticket  Liebe Studierende,  wir möchten euch auf die Nutzungsmöglichkeit des digitalen Kulturangebots hinweisen.  Es handelt sich hierbei um ein Kulturangebot welches bereits durchgeführt wurde, jedoch auf der Website des Staatstheaters abgerufen werden kann.  Hier geht es zur Mediathek: www.staatstheater.de  Schaut vorbei !

Wann? 30.04.21 ab 20 Uhr
Wo? Online-Stream - live aus dem Amadeus!

Bei dem virtuellen Festival Rock gegen Rechts stehen Musiker_innen auf der Bühne und setzen ein Zeichen gegen Rechts.

Sei dabei und setze auch du ein Zeichen!

Für mehr Infos schaut bei@rockgegenrechts_ol vorbei.
... MehrWeniger

2 Wochen vergangen

Wege aus der Pandemie - in eine solidarische Gesellschaft: Hinaus zum 1. Mai!

Wo? Schlossplatz
Wann? 12 Uhr

Nicht erst das Hin- und Her zum Osterlockdown hat gezeigt, wie planlos die Politik selbst nach einem Jahr Pandemie immer noch handelt. Dazu kommen unfassbare Bilder von Querdenker*innen, die ohne jegliche Hygienemaßnahmen in Stuttgart und anderswo mit Sicherheitskräften kuscheln und ungestört ihre menschenfeindlichen Ideologien verbreiten können.
Die Pandemie verstärkt die globale Ungleichheit, die der Kapitalismus systematisch hervorbringt: die unfaire globale Impfstoffverteilung, Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, Armut und prekäre Lebens-, bzw. Arbeitsbedingungen von Studierenden und Arbeiter*innen, die Festung Europa und die unmenschlichen Bedingungen für flüchtende Menschen an ihren Grenzen und an den Rändern der Städte. Es ist an der Zeit, den bisher Ungehörten das Wort zu geben! Wer leidet besonders unter den jetzigen Bedingungen, wem wird nicht zugehört?
Der Kurs der Regierung sieht Kurzarbeit für Arbeiter*Innen vor. Gleichzeitig werden Profite nicht angetastet. Die Ärmsten der Gesellschaft werden im besten Fall mit geringen Einmalzahlungen abgespeist, Menschen zur Arbeit und in die Schulen geschickt, ohne ausreichend für ihre Sicherheit zu sorgen.
Was tun?
Wir müssen selbst aktiv werden, um unsere Interessen zu vertreten! Eine entschlossene und motivierende 1. Mai-Demo soll der Zündfunke sein, um als soziale Linke wieder in die Offensive zu kommen. Die Corona-Pandemie zeigt bestehende Missstände auf und verschärft sie, deshalb ist es auch jetzt an der Zeit, sich dagegen zu organisieren. Die Mobilisierungserfolge von Verschwörungsideolog*innen und Corona-Rechten zeigt uns diese Notwendigkeit besonders anschaulich auf.
Lasst uns am 1. Mai zeigen, dass wir dagegenhalten: Gegen rechte Verschwörungserzählungen und unsolidarische Krisenlösungen, für eine selbstbestimmte Zukunft!

➡️ Die Teilnahme an der Demonstration ist nur unter Einhaltung des Hygienekonzepts möglich.
... MehrWeniger

2 Wochen vergangen
Wege aus der Pandemie - in eine solidarische Gesellschaft: Hinaus zum 1. Mai!  Wo? Schlossplatz
Wann? 12 Uhr  Nicht erst das Hin- und Her zum Osterlockdown hat gezeigt, wie planlos die Politik selbst nach einem Jahr Pandemie immer noch handelt. Dazu kommen unfassbare Bilder von Querdenker*innen, die ohne jegliche Hygienemaßnahmen in Stuttgart und anderswo mit Sicherheitskräften kuscheln und ungestört ihre menschenfeindlichen Ideologien verbreiten können.
Die Pandemie verstärkt die globale Ungleichheit, die der Kapitalismus systematisch hervorbringt: die unfaire globale Impfstoffverteilung, Wohnungs- und Arbeitslosigkeit, Armut und prekäre Lebens-, bzw. Arbeitsbedingungen von Studierenden und Arbeiter*innen, die Festung Europa und die unmenschlichen Bedingungen für flüchtende Menschen an ihren Grenzen und an den Rändern der Städte. Es ist an der Zeit, den bisher Ungehörten das Wort zu geben! Wer leidet besonders unter den jetzigen Bedingungen, wem wird nicht zugehört?
Der Kurs der Regierung sieht Kurzarbeit für Arbeiter*Innen vor. Gleichzeitig werden Profite nicht angetastet. Die Ärmsten der Gesellschaft werden im besten Fall mit geringen Einmalzahlungen abgespeist, Menschen zur Arbeit und in die Schulen geschickt, ohne ausreichend für ihre Sicherheit zu sorgen.
Was tun?
Wir müssen selbst aktiv werden, um unsere Interessen zu vertreten! Eine entschlossene und motivierende 1. Mai-Demo soll der Zündfunke sein, um als soziale Linke wieder in die Offensive zu kommen. Die Corona-Pandemie zeigt bestehende Missstände auf und verschärft sie, deshalb ist es auch jetzt an der Zeit, sich dagegen zu organisieren. Die Mobilisierungserfolge von Verschwörungsideolog*innen und Corona-Rechten zeigt uns diese Notwendigkeit besonders anschaulich auf.
Lasst uns am 1. Mai zeigen, dass wir dagegenhalten: Gegen rechte Verschwörungserzählungen und unsolidarische Krisenlösungen, für eine selbstbestimmte Zukunft!  ➡️ Die Teilnahme an der Demonstration ist nur unter Einhaltung des Hygienekonzepts möglich.