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Aktuelles!

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Kommt zum morgigen Aktionstag, an dem zur Evakuierung der griechischen Lager, zum Ende der staatlichen Gewalt an der EU Außengrenzen sowie der Wiederherrstellung des Zugangs zu Schutz- und Asylverfahren aufgerufen wird!
Beachtet dabei das Infektionsschutzkonzept, um Ansteckungen zu vermeiden.
#LeaveNoOneBehind #EvacuateNow+++Aktionstag #LeaveNoOneBehind – Lager evakuieren, Lager abschaffen!,14 Uhr, Schloßplatz+++

Kommt alle am Samstag um 14 Uhr zum Schlossplatz. Von dort wollen wir mit Schildern und Transpis durch die Stadt laufen und unsere Forderungen auf die Straße tragen. Wir halten ausreichend Abstand zueinander und tragen einen Mund-Nasen-Schutz.

Corona ist tödlich – besonders für diejenigen, die sich nicht davor schützen können. In den Lagern auf den griechischen Inseln sind geflüchtete Menschen diesem Virus weiterhin auf engstem Raum ausgeliefert. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind: unter anderem alte, arme, wohnsitzlose, immunschwache, prekär beschäftigte, papierlose und auch geflüchtete Menschen.
Schutzsuchende auf den griechischen Inseln und an den EU-Außengrenzen sind massiver Gewalt und systematischer Willkür ausgesetzt. Menschen auf der Flucht werden beschossen, Boote werden tagelang nicht aus Seenot gerettet, die Bedingungen in Camps wie Moria bleiben absichtlich menschenunwürdig. Es fehlt an allem: von medizinischer Hilfe bis zu hygienischer Grundversorgung, ausreichender Nahrung und Bildung.

Während sich in Deutschland über 150 Städteaufnahmebereit erklärt haben und seit Wochen Zehntausende die sofortige Evakuierung der griechischen Lager fordern, holte die Bundesregierung kürzlich gerade einmal 47 Minderjährige aus dem Lager Moria nach Deutschland. Ein Staat, der in kürzester Zeit 200.000 deutsche Tourist*innen zurückholen und 80.000 Erntehelfer*innen für die Rettung des deutschen Spargels unter ausbeuterischen Arbeitsverhältnissen einfliegen kann, zeigt deutlich seine Prioritäten. 47 Menschen aufzunehmen ist ein peinlicher Versuch, das nationale Gewissen reinzuwaschen. Für mehrere Zehntausend Menschen ändert es aber nichts: Sie sind dem Virus und anderen Gefahren in Lagern und Sammelunterkünften schutzlos ausgeliefert. Der empfohlene Mindestabstand und die Hygienevorschriften werden dort zu einer Farce. Für die Menschen in Lagern, wie Blankenburg, der Lindenstraße, Halberstadt und an den Grenzen der Festung Europa wird das Menschenrecht auf Gesundheit vorsätzlich missachtet. Hier wird deutlich: nicht alle Menschenleben scheinen den Schutz vor Corona wert zu sein.

Dieses (Nicht-)Handeln der Bundesregierung und der EU nehmen wir nicht hin. Mit 47 aufgenommenen Menschen lassen wir uns nicht ruhig stellen. Wir haben keine Zeit mehr: Die humanitäre Katastrophe kann icht mehr aufgehalten werden, sie ist bereits seit Jahren in vollem Gange.

Unsere Mindestforderungen sind deshalb:

- die sofortige Evakuierung aller Menschen aus den überfüllten Lagern an der EU-Außengrenze und in Deutschland und ihre dezentrale Unterbringung in aufnahmebereiten Ländern und Kommunen, wo sie angesichts der Corona-Pandemie den dringend notwendigen Zugang zu medizinischer Versorgung haben können. Auẞerdem: verbesserte Arbeits - und Wohnbedingungen für die (zu großen Teilen migrantischen) Beschäftigten in der Fleischindustrie und der Landwirtschaft.
- der sofortigen Stopp der Unterstützung der staatlichen Gewalt an der EU-Außengrenze und ein Ende der Finanzierung libyscher Milizen
- die bedingungslose Wahrung der Menschenrechte und die Wiederherstellung des Zugangs zu Schutz und Asylverfahren in der Europäischen Union. Dies bedeutet auch eine staatliche Seenotrettung

Für uns ist klar: Unser Protest endet nicht, er fängt gerade erst an. Wir bleiben laut, bis alle Lager evakuiert und die Menschen in Sicherheit sind. Lasst uns am 23. Mai unsere Stimmen bündeln, Protest gegen die rassistischen Zustände sichtbar machen und zeigen: Wir lassen niemanden zurück! Gemeinsam gehen wir auf die Straße, für eine grenzenlos solidarische Gesellschaft, in der Verschwörungsmythen, Antisemitismus, Rassismus und Ausbeutung keinen Platz haben!

Wir sehen uns Samstag!

#ol2305 #seebrücke #leavenoonebehind #evacuatenow
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4 Tage vergangen

Kommt zum morgigen Aktionstag, an dem zur Evakuierung der griechischen Lager, zum Ende der staatlichen Gewalt an der EU Außengrenzen sowie der Wiederherrstellung des Zugangs zu Schutz- und Asylverfahren aufgerufen wird!
Beachtet dabei das Infektionsschutzkonzept, um Ansteckungen zu vermeiden.
#LeaveNoOneBehind #evacuatenow

Unser Beratungsteam arbeitet, trotz Corona, weiterhin für euch und ist erreichbar!

Ihr habt die Möglichkeit, euch in der Telefonsprechstunde hinsichtlich Studienfinanzierung, BAföG, Probleme im Studium und vieles mehr, beraten zu lassen. Ihr habt Fragen? Dann erreicht ihr uns unter beratung@asta-oldenburg.de oder telefonisch, die Zeiten und Nummern findet ihr unter asta-oldenburg.de/beratungszeiten/
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1 Woche vergangen

Unser Beratungsteam arbeitet, trotz Corona, weiterhin für euch und ist erreichbar!

Ihr habt die Möglichkeit, euch in der Telefonsprechstunde hinsichtlich Studienfinanzierung, BAföG, Probleme im Studium und vieles mehr, beraten zu lassen. Ihr habt Fragen? Dann erreicht ihr uns unter beratung@asta-oldenburg.de oder telefonisch, die Zeiten und Nummern findet ihr unter https://asta-oldenburg.de/beratungszeiten/

Einsamkeit. Ein Thema das uns momentan wohl alle betrifft.Alleine zu sein kann seine schönen Seiten haben. Sei es nach einem anstrengendem Tag seine Ruhe zu haben, die Stille nach einer lauten Party-Nacht zu genießen oder sich frei bewegen zu können, wenn alle WG-Mitbewohner ausgeflogen sind.

Alleine sein kann aber auch unangenehm sein. Sei es durch eingeschränkte soziale Kontakte, oder durch einen Umzug in eine neue Umgebung, wo du noch niemanden kennst. Auch kannst du dich mit einem Problem alleine fühlen, weil du mit niemandem darüber sprechen kannst oder möchtest.
Wenn dir das allein sein einmal zu viel ist oder du ein Problem mit dir herumträgst, dann sind wir für dich da und hören dir zu. Morgen Abend wieder von 21-23 Uhr unter der Nummer 0170 5467737.

#alleine #alleinesein #einsam #fürsichsein #alleineseinistauchmalschön #offenesohr #nightlineoldenburg #zuhörtelefon #seelsorge #studierende #unioldenburg
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2 Wochen vergangen

Corona und die angeregte FantasieCOVID 19 bringt eine außergewöhnliche Situation mit sich, in der Viele Antworten zu suchen beginnen. Die Krise stellt eine besondere Herausforderung insbesondere für Arbeitende dar, die Gefahr durch das Virus wird durch die Mehrheit gleichzeitig nicht direkt, sondern viel mehr durch Einschnitte in das private und berufliche Leben wahrgenommen. SARS-CoV-2 bleibt so für Viele abstrakt, nicht greifbar, trotz der tödlichen Auswirkungen. Immer wieder relativieren Vergleiche mit anderen Krankheiten, insbesondere mit Erkältungs- und Grippewellen, die Gefahr durch die Pandemie und lassen viele Maßnahmen als überzogen erscheinen. Mit der Angst vor dem Virus geht auch eine Angst vor wirtschaftlicher Ungewissheit, Beschränkung bürgerlicher Freiheiten und Wohlstandsverlust einher, die rationalisiert werden will. Im Zuge der Rationalisierung wird versucht die abstrakte Angst auf konkrete Ursachen zurückzuführen. So fallen konkrete, einfache, oft paradoxe Antworten auf die abstrakte Gefahr durch COVID-19 auf besonders fruchtbaren Boden. In diesem Kontext äußert Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Interview: „Was mir am meisten Sorgen macht […] sind Verschwörungstheorien aller Art“ [1]. Wobei „Verschwörungstheorie“ schon fast eine Würdigung für die Gedankenakrobatik einiger Verschwörungsschwurbler darstellt. Denn meist begründen sich diese „Theorien“ nicht auf Fakten oder originellen Gedanken, sondern knüpfen an bestehendes Ressentiment an, kleiden sich hier und da in einer neuen Hülle, besinnen sich aber im Kern oft wieder auf eine scheinbar sakrale Trinität von Antisemitismus, Rassismus und Maskulinität, wobei sich letztere selbstredend durch Misogynie und Homofeindlichkeit konstituiert. Verschwörungsfantasien weisen dabei drei Kerncharakteristika auf, wodurch sie sich auch von Fake News, also intendierten Falschmeldungen, unterscheiden – Heimlichkeit, Intentionalismus sowie ein Dualismus von Gut und Böse [2]. Es gibt in der Verschwörungsfantasie daher böse Verschwörende, die eine bewusste Handlung, aus der sie in irgendeiner Form profitieren, versuchen heimlich durchzuführen. Der Verschwörungsfantast nimmt dabei die Rolle des Guten ein und bemüht sich für die Aufklärung und Offenlegung der imaginierten Verschwörung. Um die Verschwörungsfantasie aufrecht zu erhalten müssen gleichzeitig logische Brüche überstrichen werden. Dies geschieht zum Beispiel durch das Ausschließen von wissenschaftlichen Standards aus dem Diskurs, das Verwenden von Fake News, oder dem zurechnen gesicherter Informationen zu der Verschwörung, wodurch ein Widerlegen des Verschwörungsfantasten unmöglich wird. Ein dubioses Video auf irgendeiner Website kann für diesen subjektiv denselben oder gar größeren Wahrheitsgehalt beanspruchen als wissenschaftliche Untersuchungen oder seriöser Journalismus. Denn das scheinbare Interesse an Wahrheit und Wahrheitsfindung ist tatsächlich bereits vollkommen aufgelöst in einem nicht reflektierten Relativismus, der schon die Voraussetzung bildet, dass wissenschaftliche Untersuchungen und unüberprüfbare oder gar bereits falsifizierte Videos oder Aussagen nicht nach gleichen Kriterien betrachtet und bewertet werden.

Die Verschwörungsindustrie scheint Hochkonjunktur zu haben, der hauptberufliche Verschwörungsunternehmer Alex Jones nutzte beispielsweise die Gelegenheit um, bis zur Unterlassungsanordnung, Kapital aus der Krise zu schlagen mit dem Verkauf von silberhaltiger Zahnpasta, die angeblich SARS-CoV-2 Viren töten würde [3]. In der amerikanischen Rechten sind die Demokraten oder auch Bill Gates an dem Virus schuld. Letzterer würde ein Patent auf das Virus besitzen und würde mit dem Verkauf eines Impfstoffes seinen Haushalt aufbessern wollen. Auch international erfreute sich diese These zunehmender Beliebtheit, trotz der Tatsache, dass sie sich auf einer Falschmeldung gründet. Zwar besitzt das Pirbright Institut, das von der Bill und Melinda Gates Stiftung Geld erhalten hat, ein Patent zur Impfstoffentwicklung gegen ein Corona-Virus, allerdings geht es dabei um die Herstellung eines Coronavirus mit geringerer Pathogenität zur Impfstoffentwicklung gegen ein Geflügelvirus, welches ebenfalls Teil der Corona-Familie ist [4][5]. Die deutsche Rechte scheint derweil auch direkt auf politisches Kapital abzuzielen und wartet mit klassisch antisemitischen Bildern auf: Corona als Mittel von „geheimen Kräften“, die „jetzt Chaos […] schaffen, um dann ihre Ordnung zu installieren“, wie die Szenegröße Heiko Schrang auf seinem Youtube-Kanal behauptet [6]. Der Neonazi David Köckert wird noch etwas deutlicher: „Wir kennen diesen Virus schon seit Jahrzehnten, wir, diese bösen Nazis, so schimpft man uns ja. Wir kennen den Virus schon seit Jahrzehnten und seit Jahrhunderten sprechen wir ihn an. Und dieser Virus ist der, der die Welt schon immer vergiftet hat.“ [7]. Die Sehnsucht nach einer harmonischen, ‚guten‘ Welt fordert hier ihren Tribut. Das verdrängte Disharmonische wird auf jene projiziert, die Klaus Holz als die ‚Figur des Dritten in der nationalen Ordnung der Welt‘ spezifizierte, die ‚Gegenrasse‘ schlechthin, die Juden. Auch zahlreiche Esoteriker wittern hinter Corona wahlweise eine Verschwörung, wie der ‚Geistheiler‘ Ali Erhan, oder gar eine Botschaft. Erhan ist der Überzeugung, dass es kein Zufall sei, dass das Virus in Wuhan, China, ausgebrochen ist. Er hält dieses für einen Vertuschungsversuch der 5G-Industrie, da es in Wirklichkeit dort wohl zu den ersten Todesopfern der neuen 5G-Technologie gekommen sei [8]. Geistliche aus Tunesien und Ägypten behaupteten, China würde mit der Epidemie bestraft für den Umgang mit ihren Glaubensbrüdern [9]. Führer der schiitischen Sadristenbewegung im Irak, Muqtada Al-Sadr, frönte antiamerikanischem Ressentiment indem er dem US-Präsidenten Donald Trump vorwarf, er sei für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich, schließlich seien die meisten Betroffenen Gegner der USA, und ihn als „Feind Allahs“ sowie „Feind des Volkes“ bezeichnete. Trump sei ein „Virus, das den Frieden tötet und Kriege und Krankheiten verbreitet“ [10]. Gleichzeitig machte Al-Sadr die Legalisierung der gleichgeschlechtlichen Ehe für den Ausbruch des Coronavirus verantwortlich und forderte die irakische Regierung auf, das Gesetzt „sofort und ohne zu zögern aufzuheben“ [11]. Auch die cui bono Frage [‚Wem zum Vorteil?‘] wird aufgeworfen, so z.B. von Ali Abadi, der für die Website des libanesischen Al-Manar-Kanals der Hisbollah schreibt, und der diese auch selbst beantwortet: die USA würden profitieren [10]. Das Coronavirus wird nicht als internationales Problem, sondern als Biowaffe der Schurkenstaaten schlechthin wahrgenommen, die ausschließlich destruktiv, zersetzend und machthungrig agieren würden: den USA und Israel. Dieses antisemitische Bild ist eine Grundlage für Verschwörungsfantasien rund um den Globus, dem sich auch das deutsche Schmutzblatt „Spiegel“ anschließt, das als erstes Opfer der Coronakrise in Israel die parlamentarische Demokratie identifiziert, wohlgemerkt nachdem ein 88-jähriger Holocaustüberlebender an dem Virus verstorben ist [12][13]. Ganz im Bilde des machthungrigen Juden stilisiert der Spiegel Netanyahu zum ersten ‚Coronavirus-Diktator‘, ungeachtet der Tatsache, dass die Stringenz der Maßnahmen in Israel eher im internationalen Mittelfeld liegt. Fast gleichzeitig wird im Spiegel Ungarns Regierungschef Orbán, der die Krise nutzte, um sich die Möglichkeit zu geben per Dekret zu regieren und damit Ungarn praktisch zum autokratischen Staat umfunktionierte, als „der Corona-Gewinnler“ beschrieben. Die Welt sei „im Krisenmodus, nur Viktor Orbán nicht“ [14]. Orbán nutzt die Krise um Ungarn noch schneller auf einem autokratischen, antiwestlichen Weg voranzutreiben. Die antisemitische Verschwörungsfantasie des „großen Austausch[s]“, in welcher dem Investor Goerge Soros unterstellt wird „die Nationen Europas durch Vermischung mit Millionen Einwanderern aushöhlen zu wollen“ [15], welche bereits zur Rechtfertigung von Ungarns Abschottungspolitik herangezogen wurde, wird aktuell von Regierungsseite reaktiviert um die Corona Pandemie zu erklären. „In der Tageszeitung Magyar Nemzet […], eine Art inoffizielles Amtsblatt der ungarischen Regierung [war zu lesen,] "Soros´ Leute untergraben die Seuchenmaßnahmen der Regierung"“[16]. Orbán betreibt so Blut und Boden Politik nach deutschem Vorbild, welche ihm den nötigen Rückhalt in der Bevölkerung beschert, und verwischt gleichzeitig die Schuld der eigenen Regierung an der Eskalation der Epidemie, denn die medizinische Infrastruktur war das größte Opfer der restriktiven Fiskalpolitik der letzten Jahre [16].

Die Coronamärchen rund um die Welt präsentieren sich putativ plural, gleichzeitig paradox und paternalistisch. Also nur scheinbar vielfältig, denn gleichzeitig zeigen sie sich gleichförmig widersprüchlich sowie bevormundend gegenüber den durch den Verschwörungsfantasten aufzuklärenden Subjekten, die oft als ‚Schlafschafe‘ wahrgenommen werden, die ‚aufzuwecken‘ seien. In der Feindbestimmung sind sie sich dennoch einig und auch treffsicher. Der völkische Konsens der Fantasien, bestehend aus der eingangs erwähnten Trinität von Ressentiment (Rassismus, Antisemitismus, Maskulinität), bildet einen scheinbaren, weil widersprüchlichen, Universalismus. Das Ressentiment übertüncht den zugrundeliegenden, nicht reflektierten, Relativismus. Dieser löst gleichzeitig die Sehnsucht nach begreifbaren Verhältnissen ideologisch ein – der Verschwörungsfantast passt die Welt (unreflektiert in seiner Vorstellung) seiner Vorstellung an. Unter dem Konsens des Ressentiments bildet sich eine internationale ‚Volksfront‘ von Fantasten aller Couleur (soll heißen, aus allen Bevölkerungsschichten, politischen Spektren, Religionen, etc.) in der zwar meist ‚Volk‘ gegen ‚Volk‘ steht, aber dennoch alle gemeinsam gegen als Jud_innen imaginierte, Frauen und vom männlichen Geschlecht exkommunizierte. Hierin liegt auch die Problematik von Verschwörungsfantasien. Das Massenbedürfnis, das Virus irgendwie politisch einordnen oder einen Sinn darin erkennen zu wollen, bildet die Grundlage für Millionen willige Repetierende, so dass bald jeder Verschwörungsgedanke tausende virtuell Zuhörende findet. Der kongruente Kern der Gedanken, Antisemitismus, Rassismus und Maskulinität, verschärft dabei die Situation in dem auf multiplen Wegen seriöse Wissenschaft und die kritische Rezeption dieser erschwert wird. Dass all die Verschwörungsschwurbelei allerdings lediglich dazu in der Lage ist ein frühes Ende der Pandemie zu verzögern, ist die traurige Ironie die wohl zahlreiche besonders Gefährdete das Leben kosten könnte und in einer kapitalistischen Gesellschaft gleichzeitig die Kasse bei Krisengewinnern klingeln lässt – ganz ohne Verschwörung. Dies offenbart auch nochmals die Absurdität des ‚cui bono‘ in gesamtgesellschaftlichen Zusammenhängen. Dennoch ist die vermeintlich kritische Nachfrage nach den Profiteuren einer Krise allzeit beliebt bei vulgären, besonders ‚kritischen‘ Kritiker_innen und solchen die es gerne wären. Als Anhaltspunkte, ob es sich bei einer Meldung um eine seriöse Nachricht handelt, bieten die drei zentralen Merkmale, Heimlichkeit, Intentionalismus und Dualismus von Gut und Böse, einen guten Anhaltspunkt. Darüber hinaus sollte der Meldung eine Logik zugrunde liegen sowie belegbare Fakten angeführt sein. Es finden sich im Netz zahlreiche Faktenfinder und ‚Myth-Buster‘ (z.B. von der Weltgesundheitsorganisation [17] oder Correctiv.org [17]) die ebenso behilflich sein können.

Quellen:

[1] www.rtl.de/cms/gesundheitsminister-jens-spahn-cdu-zum-coronavirus-anlass-fuer-uebertriebene-sorge...

[2] vgl. Butter, Michael, „Nichts ist, wie es scheint“, 2018, Suhrkamp Verlag, Berlin,

[3] www.nytimes.com/2020/03/13/nyregion/alex-jones-coronavirus-cure.html

[4] data.epo.org/publication-server/pdf-document?pn=3172319&ki=B1&cc=EP&pd=20191120

[5] www.stern.de/gesundheit/coronavirus--diese-absurden-verschwoerungstheorien-kursieren-9114612.html

[6] mobit.org/neonazis-in-thueringen-und-corona/

[7] www.neues-deutschland.de/artikel/1135008.corona-krise-verschwoerungstheorien-und-verzweiflung.html

[8] www.sonntagsblatt.de/artikel/kirche/verschwoerungstheorien-zu-corona-vom-komplott-bis-zur-rettend...

[9] www.tagesschau.de/faktenfinder/corona-strafe-gottes-101.html

[10] www.mena-watch.com/angesichts-des-corona-virus-breiten-sich-auch-die-verschwoerungstheorien-aus/

[11] www.mena-watch.com/irakischer-kleriker-gleichgeschlechtliche-ehe-fuehrte-zu-corona/

[12] www.mena-watch.com/auch-in-der-corona-krise-kann-es-israel-dem-spiegel-niemals-rechtmachen/

[13] www.spiegel.de/politik/ausland/corona-krise-in-israel-benjamin-netanyahu-der-corona-diktator-a-ec...

[14] www.spiegel.de/politik/deutschland/brief-von-viktor-orban-annegret-kramp-karrenbauer-soll-donald-...

[15] www.faz.net/aktuell/politik/ausland/ehrung-eines-antisemiten-viktor-orban-erntet-kritik-16087127....

[16] www.dw.com/de/coronavirus-in-orb%C3%A1ns-ungarn-soros-die-migranten-und-die-seuche/a-52804365

[17] www.who.int/emergencies/diseases/novel-coronavirus-2019/advice-for-public/myth-busters#

[17] correctiv.org/faktencheck/
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2 Wochen vergangen

Corona und die angeregte Fantasie

+++8. Mai - Ein Feiertag für die Welt+++

Eigentlich würden wir in diesem Zeitraum, wie jedes Jahr, in der Gedenk- und Begräbnisstätte Esterwegen den im Nationalsozialismus ermordeten Gedenken. Aufgrund der weiter anhaltenden Coronasituation muss diese Art des Gedenkens dieses Jahr ausfallen, aber wir haben folgenden Text mit unseren Gedanken zum 75. Jahrestag des Endes vom Nationalsozialismus verfasst.

“Denn in der Tat hat Deutschland den Pazifismus diskreditiert und ad absurdum geführt, indem es praktisch vorgeführt und damit empirisch bewiesen hat, dass es Schlimmeres geben kann als den Krieg; dass Schrecken möglich sind, von denen nur eine starke Armee befreit. Deutschland selbst unter den Nazis war dieser Schrecken, gegen den es kein Mittel als Bomberflotten und Panzerverbände gab. Die Armee als wirklichen Befreier und den Krieg als wahren Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit in die Weltgeschichte eingeführt zu haben ist das verhängnisvolle Verdienst dieses Landes.”
Wolfgang Pohrt, Der Krieg als wirklicher Befreier und wahrer Sachwalter der Menschlichkeit. In: Kreisverkehr, Wendepunkt. Über die Wechseljahre der Nation und die Linke im Widerstreit der Gefühle. Tiamat-Verlag, Berlin, 1984, S. 52ff.

Die Deutschen begannen am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen den wohl grausamsten Krieg, den die Menschheit bisher erlebt hat; mit ihrem Vernichtungsfeldzug gegen die „slawischen Untermenschen“ und dem Verbrechen gegen die Menschheit schlechthin: der systematischen Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden. Am 8. Mai 1945, heute vor 75 Jahren, wurde die Welt von der deutschen Barbarei befreit und mit ihr die wenigen Deutschen, die nicht stolz im Nationalsozialismus mitmarschiert sind, sondern versuchten gegen den Unrechtsstaat Widerstand zu leisten. Wir erinnern an die Befreiung durch die Alliierten, die damit den Zivilisationsbruch, die Shoa, beendeten und den deutschen Terror in Europa besiegten. Wir gedenken den von den Deutschen Ermordeten Homosexuellen, Sinti und Roma, angeblichen „asozialen“, Kommunistinnen und Kommunisten, Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, den Widerstandskämpferinnen und Kämpfern, so wie den alliierten Soldatinnen und Soldaten, die im Kampf für Freiheit und Zivilisation ihr Leben ließen.

Im Laufe der Geschichte der Bundesrepublik schafften die Deutschen die erstaunliche Hirnakrobatik, sich einzureden, sie wären ebenso wie der Rest der Welt vom Nationalsozialismus befreit worden. Aber es waren eben diese Deutschen, die sich bei demokratischen Wahlen bereitwillig in den Nationalsozialismus begaben, die von der Gestapo aufgefordert werden mussten weniger zu denunzieren, die sich nur allzu gerne an den Besitztümern der von ihnen so gehassten Jüdinnen und Juden bereicherten, die Bescheid wussten über den Genozid an den europäischen Jüdinnen und Juden und gewiss nicht dagegen aufbegehrten.

Auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs existiert in Deutschland faschistisches Gedankengut und ist am Erstarken, verschwunden war es aus dieser Gesellschaft nie. Durch den Beginn des kalten Krieges fand eine diesen Namen tatsächlich verdienende Entnazifizierung Deutschlands niemals statt und es wurde auch kein wirklicher Versuch unternommen die nationalsozialistische Ideologie in ihren Trägern aufzulösen. So veränderte sich bestenfalls die Artikulation, der Antisemitismus wandelte sich in einen ehrbaren Antizionismus, völkisches Gedankengut fand sich bis vor kurzem im deutschen Staatsbürgerschaftsrecht oder bricht sich in pogromartigen Momenten Bahn, gegen alles was die moderne Volksgemeinschaft als nicht Deutsch identifiziert. Sozialdarwinistische Bücher wie „Deutschland schafft sich ab“ werden auf Anhieb Bestseller. Rund 20% der Deutschen wünschen sich auch 2018 noch eine einzige starke Partei, die die Interessen der „Volksgemeinschaft“ verkörpert. Unsere Antwort darauf muss Widerstand lauten.

Der 8. Mai ist ein Feiertag für die Welt, die vorerst von den Deutschen und ihrer Barbarei befreit wurden, die Deutschen aber wurden nicht befreit! Sie wurden besiegt und in ihre Schranken gewiesen. Wenn man heute den 8. Mai zum Feiertag erheben will ist es wichtig, genau auf diesem Umstand immer wieder zu beharren.

„Welche Verdrängungsleistung in ihren schlecht belüfteten Hirnwindungen bringt sie zu der Vorstellung, sie seien ein befreites Volk und kein besiegtes?“
Lee Miller, Krieg. Mit den Alliierten in Europa 1944-45. Reportagen und Fotos. Edition Tiamat, Berlin, 2013.

[1] www.boell.de/sites/default/files/leipziger_autoritarismus-studie_2018_-_flucht_ins_autoritaere_.p...

Linksammlung: 8. Mai

- Digitale Themenwoche der Stadt Berlin erinnert an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus „75 Jahre Kriegsende“: Hier gibt es Texte und Audiobeiträge zu verschiedenen Orten in Berlin und den Ereignissen rund um die Befreiung. www.kulturprojekte.berlin/projekt/75-jahre-kriegsende/

- Podcastreihe „Nach Berlin“ der digitalen Themenwoche „75 Jahre Kriegsende“: Hier findet ihr sieben tatsächliche Rundgänge zu relevanten Orten der Geschichte – begleitet durch Gespräche mit Historiker_innen, Künstler_innen, Leiter_innen von Museen und Gedenkstätten, Reporter_innen und prominenten Persönlichkeiten.
75jahrekriegsende.berlin/podcast/

- Lebendiges Museum Online: Hier findest Du u.a. überblicksartige Informationen zur Rolle von Hochschulen und Universitäten im Zweiten Weltkrieg: www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/wissenschaft-forschung-und-technik/universitaeten-un...

- Bildungsstätte Anne Frank
www.bs-anne-frank.de/

Hier findest ihr außerdem ein spannendes und bewegendes digitales Zeitzeugengespräch mit Zvi Cohen:

www.youtube.com/watch?v=CZyyHXbHuQs&feature=youtu.be
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3 Wochen vergangen

+++8. Mai - Ein Feiertag für die Welt+++

Eigentlich würden wir in diesem Zeitraum, wie jedes Jahr, in der Gedenk- und Begräbnisstätte Esterwegen den im Nationalsozialismus ermordeten Gedenken. Aufgrund der weiter anhaltenden Coronasituation muss diese Art des Gedenkens dieses Jahr ausfallen, aber wir haben folgenden Text mit unseren Gedanken zum 75. Jahrestag des Endes vom Nationalsozialismus verfasst.

“Denn in der Tat hat Deutschland den Pazifismus diskreditiert und ad absurdum geführt, indem es praktisch vorgeführt und damit empirisch bewiesen hat, dass es Schlimmeres geben kann als den Krieg; dass Schrecken möglich sind, von denen nur eine starke Armee befreit. Deutschland selbst unter den Nazis war dieser Schrecken, gegen den es kein Mittel als Bomberflotten und Panzerverbände gab. Die Armee als wirklichen Befreier und den Krieg als wahren Sachwalter und Vollstrecker der Menschlichkeit in die Weltgeschichte eingeführt zu haben ist das verhängnisvolle Verdienst dieses Landes.”
Wolfgang Pohrt, Der Krieg als wirklicher Befreier und wahrer Sachwalter der Menschlichkeit. In: Kreisverkehr, Wendepunkt. Über die Wechseljahre der Nation und die Linke im Widerstreit der Gefühle. Tiamat-Verlag, Berlin, 1984, S. 52ff.

Die Deutschen begannen am 1. September 1939 mit dem Überfall auf Polen den wohl grausamsten Krieg, den die Menschheit bisher erlebt hat; mit ihrem Vernichtungsfeldzug gegen die „slawischen Untermenschen“ und dem Verbrechen gegen die Menschheit schlechthin: der systematischen Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden. Am 8. Mai 1945, heute vor 75 Jahren, wurde die Welt von der deutschen Barbarei befreit und mit ihr die wenigen Deutschen, die nicht stolz im Nationalsozialismus mitmarschiert sind, sondern versuchten gegen den Unrechtsstaat Widerstand zu leisten. Wir erinnern an die Befreiung durch die Alliierten, die damit den Zivilisationsbruch, die Shoa, beendeten und den deutschen Terror in Europa besiegten. Wir gedenken den von den Deutschen Ermordeten Homosexuellen, Sinti und Roma, angeblichen „asozialen“, Kommunistinnen und Kommunisten, Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten, den Widerstandskämpferinnen und Kämpfern, so wie den alliierten Soldatinnen und Soldaten, die im Kampf für Freiheit und Zivilisation ihr Leben ließen.

Im Laufe der Geschichte der Bundesrepublik schafften die Deutschen die erstaunliche Hirnakrobatik, sich einzureden, sie wären ebenso wie der Rest der Welt vom Nationalsozialismus befreit worden. Aber es waren eben diese Deutschen, die sich bei demokratischen Wahlen bereitwillig in den Nationalsozialismus begaben, die von der Gestapo aufgefordert werden mussten weniger zu denunzieren, die sich nur allzu gerne an den Besitztümern der von ihnen so gehassten Jüdinnen und Juden bereicherten, die Bescheid wussten über den Genozid an den europäischen Jüdinnen und Juden und gewiss nicht dagegen aufbegehrten.

Auch 75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkriegs existiert in Deutschland faschistisches Gedankengut und ist am Erstarken, verschwunden war es aus dieser Gesellschaft nie. Durch den Beginn des kalten Krieges fand eine diesen Namen tatsächlich verdienende Entnazifizierung Deutschlands niemals statt und es wurde auch kein wirklicher Versuch unternommen die nationalsozialistische Ideologie in ihren Trägern aufzulösen. So veränderte sich bestenfalls die Artikulation, der Antisemitismus wandelte sich in einen ehrbaren Antizionismus, völkisches Gedankengut fand sich bis vor kurzem im deutschen Staatsbürgerschaftsrecht oder bricht sich in pogromartigen Momenten Bahn, gegen alles was die moderne Volksgemeinschaft als nicht Deutsch identifiziert. Sozialdarwinistische Bücher wie „Deutschland schafft sich ab“ werden auf Anhieb Bestseller. Rund 20% der Deutschen wünschen sich auch 2018 noch eine einzige starke Partei, die die Interessen der „Volksgemeinschaft“ verkörpert. Unsere Antwort darauf muss Widerstand lauten.

Der 8. Mai ist ein Feiertag für die Welt, die vorerst von den Deutschen und ihrer Barbarei befreit wurden, die Deutschen aber wurden nicht befreit! Sie wurden besiegt und in ihre Schranken gewiesen. Wenn man heute den 8. Mai zum Feiertag erheben will ist es wichtig, genau auf diesem Umstand immer wieder zu beharren.

„Welche Verdrängungsleistung in ihren schlecht belüfteten Hirnwindungen bringt sie zu der Vorstellung, sie seien ein befreites Volk und kein besiegtes?“
Lee Miller, Krieg. Mit den Alliierten in Europa 1944-45. Reportagen und Fotos. Edition Tiamat, Berlin, 2013.

[1] https://www.boell.de/sites/default/files/leipziger_autoritarismus-studie_2018_-_flucht_ins_autoritaere_.pdf?dimension1=ds_leipziger_studie

Linksammlung: 8. Mai

- Digitale Themenwoche der Stadt Berlin erinnert an die Befreiung Europas vom Nationalsozialismus „75 Jahre Kriegsende“: Hier gibt es Texte und Audiobeiträge zu verschiedenen Orten in Berlin und den Ereignissen rund um die Befreiung. https://www.kulturprojekte.berlin/projekt/75-jahre-kriegsende/

- Podcastreihe „Nach Berlin“ der digitalen Themenwoche „75 Jahre Kriegsende“: Hier findet ihr sieben tatsächliche Rundgänge zu relevanten Orten der Geschichte – begleitet durch Gespräche mit Historiker_innen, Künstler_innen, Leiter_innen von Museen und Gedenkstätten, Reporter_innen und prominenten Persönlichkeiten.
 https://75jahrekriegsende.berlin/podcast/

- Lebendiges Museum Online: Hier findest Du u.a. überblicksartige Informationen zur Rolle von Hochschulen und Universitäten im Zweiten Weltkrieg: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/der-zweite-weltkrieg/wissenschaft-forschung-und-technik/universitaeten-und-studierende-im-zweiten-weltkrieg.html

- Bildungsstätte Anne Frank
 https://www.bs-anne-frank.de/

Hier findest ihr außerdem ein spannendes und bewegendes digitales Zeitzeugengespräch mit Zvi Cohen:

https://www.youtube.com/watch?v=CZyyHXbHuQs&feature=youtu.be

#NDSwirdSichererHafen
Niedersachsen soll Sicherer Hafen werden
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3 Wochen vergangen

+++Online-Antragstellung zur Erstattung des Semesterticketbeitrages und zum Kinderbetreuungszuschusses+++
(See below for the English translation)

Aufgrund des Notbetriebs der Universität und des Ausfallens persönlicher Beratung vor Ort sind Anträge zur Erstattung des Semesterticketbeitrages sowie zum Kinderbetreuungszuschussper E-Mail zu stellen (semesterticket-erstattung@asta-oldenburg.de; kinderbetreuungszuschuss@asta-oldenburg.de).

Jegliche Fragen können derzeit ebenfalls per E-Mail bzw. telefonisch (0441 / 798 3104) während der entsprechenden Sprechzeiten (Erstattung des Semesterticketbeitrages: (Do. 10:00 – 11:30 Uhr) Kinderbetreuungszuschuss: Fr. 9:30-12:00) gestellt werden.

Ausführliche Information zur Erstattung des Semesterticketbeitrages und zum Kinderbetreuungszuschuss sind ebenfalls auf unserer Homepage unter dem Reiter „Beratung“ zu finden.

Bitte beachte die Abgabefrist für das Sommersemester: 15.05.2020

+++Online application for the Semesterticket-Reimbursement (Erstattung des Semesterticketbeitrages) and for the Child-Care-Subsidy (Kinderbetreuungszuschuss)+++

Due to the emergency mode of operation of the university and to the cancellation of the personal counseling service, applications for the Semesterticket-Reimbursement (Erstattung des Semesterticketbeitrages) and for the Child-Care-Subsidy (Kinderbetreuungszuschuss) are to be submitted via e-mail (semesterticket-erstattung@asta-oldenburg.de; kinderbetreuungszuschuss@asta-oldenburg.de).

For further information please contact us either via e-mail or telephone (0441 / 798 3104) during our consulting hours (Semesterticket-Reimbursement: (Do. 10:00 – 11:30 Uhr) Child-Care-Subsidy: Fri. 9:30 a.m. -12:00 p.m.). All necessary information can also be found on our homepage in the “Beratung” tab.

Please note the application deadline for summer term: 15.05.2020
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3 Wochen vergangen

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Wie sieht es aus mit einer generellen Erstattung? Da die Uni Zwangspause macht ist das Ticket für mich komplett überflüssig. Das kommt ja einer 2-monatigen Abwesenheit gleich. Und zwar einer zwangs-auferlegten Abwesenheit.

+++Solidarsemester jetzt! +++

Als AStA unterstützen wir die Forderungen des Bündnisses Solidarsemester 2020. Die aktuelle Situation aufgrund COVID-19 stellt Studierende vor eine besondere Herausforderung. Neben existentiell bedrohlichen Szenarien sehen sich diese zusätzlich mit technischen, organisatorischen und bürokratischen Problemen konfrontiert. Besonders stark trifft es dabei Studierende mit Kind, welche aktuell gleichzeitig Heimstudium und Kinderbetreuung leisten sollen.

Den gesamten Forderungskatalog des Solidarsemesters findet ihr unter www.solidarsemester.de

Zur Pressemitteilung der LandesAstenKonferenz Niedersachsen geht es hier: www.lak-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2020/04/LAK-PM-Solidarsemester-2020.pdf

Zu den Pressemitteilungen des fzs zum Thema (freier zusammenschluss von student*innenschaften) geht es hier: www.fzs.de/category/presse
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3 Wochen vergangen

+++Solidarsemester jetzt! +++

Als AStA unterstützen wir die Forderungen des Bündnisses Solidarsemester 2020. Die aktuelle Situation aufgrund COVID-19 stellt Studierende vor eine besondere Herausforderung. Neben existentiell bedrohlichen Szenarien sehen sich diese zusätzlich mit technischen, organisatorischen und bürokratischen Problemen konfrontiert. Besonders stark trifft es dabei Studierende mit Kind, welche aktuell gleichzeitig Heimstudium und Kinderbetreuung leisten sollen. 

Den gesamten Forderungskatalog des Solidarsemesters findet ihr unter www.solidarsemester.de

Zur Pressemitteilung der LandesAstenKonferenz Niedersachsen geht es hier: http://www.lak-niedersachsen.de/wp-content/uploads/2020/04/LAK-PM-Solidarsemester-2020.pdf

Zu den Pressemitteilungen des fzs zum Thema (freier zusammenschluss von student*innenschaften) geht es hier: https://www.fzs.de/category/presse

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Gibt es da eigentlich mittlerweile Neuigkeiten zu?

+++1. Mai+++
Heute vor 134 Jahren, am 1. Mai 1886, begaben sich zum ersten Mal hunderttausende Arbeitende in den USA auf die Straße, um gegen die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fabriken und für einen 8-Stunden Tag zu demonstrieren. Im Zuge der anhaltenden Proteste kam es in Chicago zur 'Haymarket riot', welche die internationale Arbeitendenbewegung massiv beeinflussen sollte. Zwar konnte der 8-Stunden Tag am 4. Mai 1886 noch nicht erkämpft werden, allerdings beeinflusste der 1. Mai 1886 und die anschließende 'Haymarket riot' den internationalen Arbeiterkongress [sic] 1889 in Paris, so dass sich der 1. Mai im Gedenken an diese Ereignisse bald international als Kampftag für die Rechte und Freiheiten von Arbeitenden entwickelte.
Insbesondere in Krisenzeiten ist es wichtig, sich den Kampf für Rechte und Freiheiten in Erinnerung zu rufen. Denn meist gehen mit schwierigen Situationen auch restriktive Forderungen einher. So auch im aktuellen Falle, wo die Covid-19-Arbeitszeitverordnung die Errungenschaften dieser Kämpfe, derzeit glücklicherweise nur bis zum 30. Juni 2020, zurückdreht und eine 60 Stundenwoche in einigen Bereichen wieder möglich macht. Es scheint paradox, denn gleichzeitig verlieren zahlreiche Menschen, insbesondere Studierende, ihre Jobs.
An diesem Tag wollen wir den Kämpfen gedenken und ihre Notwendigkeit unterstreichen.
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4 Wochen vergangen

+++1. Mai+++
Heute vor 134 Jahren, am 1. Mai 1886, begaben sich zum ersten Mal hunderttausende Arbeitende in den USA auf die Straße, um gegen die katastrophalen Arbeitsbedingungen in den Fabriken und für einen 8-Stunden Tag zu demonstrieren. Im Zuge der anhaltenden Proteste kam es in Chicago zur Haymarket riot, welche die internationale Arbeitendenbewegung massiv beeinflussen sollte. Zwar konnte der 8-Stunden Tag am 4. Mai 1886 noch nicht erkämpft werden, allerdings beeinflusste der 1. Mai 1886 und die anschließende Haymarket riot den internationalen Arbeiterkongress [sic] 1889 in Paris, so dass sich der 1. Mai im Gedenken an diese Ereignisse bald international als Kampftag für die Rechte und Freiheiten von Arbeitenden entwickelte. 
Insbesondere in Krisenzeiten ist es wichtig, sich den Kampf für Rechte und Freiheiten in Erinnerung zu rufen. Denn meist gehen mit schwierigen Situationen auch restriktive Forderungen einher. So auch im aktuellen Falle, wo die Covid-19-Arbeitszeitverordnung die Errungenschaften dieser Kämpfe, derzeit glücklicherweise nur bis zum 30. Juni 2020, zurückdreht und eine 60 Stundenwoche in einigen Bereichen wieder möglich macht. Es scheint paradox, denn gleichzeitig verlieren zahlreiche Menschen, insbesondere Studierende, ihre Jobs. 
An diesem Tag wollen wir den Kämpfen gedenken und ihre Notwendigkeit unterstreichen.

+++aktuelle Informationen zum Semesterticket+++
Mindestens bis zum 31. Mai könnt ihr weiterhin mit eurer für das Wintersemester 19/20 validierte CampusCard in Verbindung mit der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung als Semesterticket nutzen. Die Bahnen und Busse, die in unserem Semesterticket inbegriffen sind, könnt ihr also weiterhin nutzen. Für die Validierung der CampusCards können weiterhin die Automaten im Mensafoyer am Campus Haarentor genutzt werden, von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr. Weitere Informationen zum Semesterticket findet ihr unter asta-oldenburg.de/semesterticket/.
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4 Wochen vergangen

+++aktuelle Informationen zum Semesterticket+++
Mindestens bis zum 31. Mai könnt ihr weiterhin mit eurer für das Wintersemester 19/20 validierte CampusCard in Verbindung mit der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung als Semesterticket nutzen. Die Bahnen und Busse, die in unserem Semesterticket inbegriffen sind, könnt ihr also weiterhin nutzen. Für die Validierung der CampusCards können weiterhin die Automaten im Mensafoyer am Campus Haarentor genutzt werden, von Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr. Weitere Informationen zum Semesterticket findet ihr unter asta-oldenburg.de/semesterticket/.

Grenzenlose Solidarität – auch in Zeiten von CoronaDie EU-Mitgliedsstaaten schließen ihre Grenzen, die Folgen sind kilometerlange Staus, in denen Menschen teilweise bis zu 30 Stunden festsitzen - besorgt meldet sich die Präsidentin der Europäischen Kommission zu Wort und fürchtet dass die Warenfreizügigkeit gefährdet ist - damit offenbart sich auch für die letzte Person das Wesen der Europäischen Union.

Zuletzt hat die Bundesregierung in der Zeit der akuten Sars-CoV-2-Bekämpfung jegliche humanitäre Hilfe für geflüchtete Personen ausgesetzt - nun wurde die Aufnahme von 50 kranken Kindern und unbegleiteten Minderjährigen bis zum 14. Lebensjahr gewährt [1]. Das lange Hadern und Verzögern, ganz zu schweigen von der geringen Zahl an Menschen beschreibt PRO ASYL als „Alibi-Handeln der Bundesregierung und [ist] absolut unzureichend“ [2]. Geflüchtete Menschen, die in Gefahr sind, werden durch die Bundesregierung selbst zur Gefahr stilisiert. Dies trifft besonders die Menschen, die gerade in der Türkei oder den griechischen Inseln in überfüllten, teilweise improvisierten Lagern, in menschenunwürdigen Verhältnissen ausharren müssen [3]. Diese Maßnahmen sind absurd, angesichts der Tatsache, dass Sars-CoV-2 eine Pandemie, also ein globales Problem ist, welches sich nicht einfach durch Grenzschließungen und das Einstellen von humanitärer Hilfe für Geflüchtete, eindämmen lässt.

Unsere Kritik und Forderungen als AStA der Universität Oldenburg: Unsere Solidarität ist grenzenlos - auch in Zeiten von Corona.

Wir bewegen uns, mehr gedanklich als physisch, in einer Krisenzeit. COVID-19 schränkt das Leben ein und lässt uns sorgenvoll nachdenken über Menschen, die besonders betroffen sind – wir denken an unsere Eltern und Großeltern, an unsere Freundin mit Asthma, an Herz-Kreislauf-Erkrankte, an den Cousin mit Diabetes. Wir denken an alle, die gerade das Gesundheitssystem aufrechterhalten und sich großen Erkrankungsrisiken aussetzen müssen, wir denken an die Menschen, die uns Lebensmittel verkaufen, die den Bus fahren, die Desinfektionsmittel und Schutzkleidung herstellen, die an Medikamenten forschen. Wir denken an Kulturbetriebe und kleine Läden, an den fancy Vintagestore von nebenan, die kleine inhabergeführte Holzwerkstatt mit eigener Verkaufsfläche, auf der gerade nichts mehr verkauft wird. Als AStA denken wir aber auch an Studierende, denen aufgrund der Beschränkungen der Nebenjob in der Gastronomie oder in Kulturbetrieben weggebrochen ist. Nicht wenige Studierende finanzieren ihren Lebensunterhalt nur über ihren Job/ihre Jobs, nicht etwa über Bafög oder Unterstützung der Eltern, die in der aktuellen Zeit ebenfalls infrage steht, und werden in diesem Fall in der Besprechung von Finanzhilfen nur unzureichend bis gar nicht berücksichtigt, weder von Frau Karliczek (BMBF) noch von Herrn Thümler (Niedersächsisches MWK). Wir sehen hier auch fehlende technische oder soziale Voraussetzungen für eine reibungslose Teilnahme an der ‚digitalen Universität‘ als höchst problematisch und unsolidarisch an.

Am 21. März war der Internationale Tag gegen Rassismus - zu einer Zeit, in der Deutschland stärker auf deutsche Lösungen einer globalen Pandemie setzt und soziale Dienste im Regen stehen lässt. Gleichzeitig werden milliardenschwere Rettungsschirme für die Wirtschaft bereitgestellt. Man meint, wir müssten uns freuen, ist doch jetzt der Ruf nach Solidarität lauter denn je. Wir schauen besorgt auf die jüngsten Entwicklungen und müssen feststellen, dass die Belange und Sorgen von marginalisierten Menschen, Personen, die Diskriminierung entlang verschiedenster Intersektionen erfahren, und weiterhin patriarchaler Gewalt ausgesetzt sind, zunehmend unsichtbar gemacht werden.

Dabei ist uns bewusst, dass man in der Betrachtung der intersektionalen Diskriminierungserfahrungen die Komplexität der aktuellen Ausgangs- und Lebenslagen der einzelnen Menschen berücksichtigen muss. Geflüchtete Menschen, die ohne angemessene Lebensmittel- und Wasserversorgung, ohne eine menschenwürdige und wetterbeständige Unterkunft und ohne ausreichende hygienische Vorkehrungen leben, bekommen die strukturell rassistische Praxis der Europäischen Union über die systematisierten Verwehrung menschlicher Grundbedürfnisse direkt zu spüren.

Es heißt: „Jetzt müssen hier alle zusammenhalten“, die Benennung der rassistischen Dimension der Pandemie passe in Diskussionen um die Migrationspolitik oder die hiesigen Kontaktbeschränkungen nicht rein, sie würde nur spalten. Wovon wir uns hier abspalten wollen, ist die zunehmende Kriminalisierung und Entsolidarisierung von armen Menschen, Menschen ohne Papiere und all jenen, die sich nicht im aktuell beschworene ‚Wir' wiederfinden.

Was ist mit den Menschen, die strukturell ausgegrenzt werden? Unsere Solidarität darf auch in der aktuellen Zeit nicht an den faktischen und gedanklichen Grenzen aufhören. In unseren Solidaritätsbekundungen müssen wir diejenigen mitdenken, die unter häuslicher Gewalt leiden, für sie ist das Kontaktverbot eher eine weitere Prekarisierung als tatsächlicher Schutz [4]. Diejenigen, die wohnungslos sind, geflüchtete Personen, die von der restriktiven Asylgesetzgebung betroffen sind und/oder illegalisiert leben, diejenigen, die nun keine Jobs mehr haben, die keinen regulären Zugang zur Gesundheitsversorgung haben. Auch unter diesen Menschen gibt es Risikopatient_innen, ältere Menschen, schwangere Menschen, Menschen, die als Pflegepersonal in Krankenhäusern arbeiten.

Das Einfordern der Solidarität kommt sowohl von der Zivilgesellschaft als auch von Politiker_innen der Bundesregierung. Kannten wir den Begriff zuvor aus Kämpfen marginalisierter Menschen - feministischen, antirassistischen und antifaschistischen Kämpfen, Kämpfen von Menschen mit Behinderungen und all jenen die nicht nach kapitalistischer Verwertungslogik ebenbürtig Teil der Gesellschaft sind, fliegt er uns nun inflationär um die Ohren. Wir müssen feststellen, dass der nun hochgehaltene Solidaritätsbegriff hohl ist. Vor Allem illegalisierten Menschen, Geflüchteten in überfüllten Lagern in Deutschland und Griechenland, Obdachlosen, Alleinerziehenden, aber auch prekarisierten Studierenden: Ihnen gilt diese Solidarität nicht. Solidarische Hilfsangebote werden für sie stetig abgebaut, ausgesetzt und Forderungen nach angemessener Vergütung ihrer Arbeitskraft werden ignoriert.

Wie sollen sich Geflüchtete in Mehrbettzimmern und überfüllten Speisesälen an Social Distancing halten? Wo sollen Wohnungslose bleiben, wenn gemahnt wird, weitestgehend Zuhause zu bleiben? [5] Wie und wann sollen die Alleinerziehenden neben Lohnarbeit ihre Kinder bei Schulaufgaben unterstützen? Solidarität ist mehr als Phrasenschwingen und verabredete Klatschaktionen.

Wenn also Bund und Länder Milliarden Beträge für Unternehmen zur Verfügung stellen und gleichzeitig Tafeln, angesichts fehlender Lebensmittelspenden und Personalknappheit ins Straucheln geraten, fragen wir uns, was das für eine Solidarität sein soll. Unsere Solidarität gilt auch den Arbeitnehmer_innen, die eine Schicht an die nächste klotzen müssen, dazu genötigt werden, krank zur Arbeit zu erscheinen oder 'einvernehmliche' Kündigungen zu unterschreiben. Wir fordern mehr Lohn und bessere Arbeitsbedingungen für die Berufe, die auf einmal als 'systemrelevant' bezeichnet werden. Die Hierarchisierung von Berufen aufgrund der zugeschriebenen Systemrelevanz halten wir dabei trotzdem für eindimensional und problematisch. Mit der Zuschreibung von Relevanz geht auch die Zuschreibung von Irrelevanz einher – und zieht Konsequenzen nach sich, da zum Beispiel nur Kinder von Menschen in den sogenannten ‚systemrelevanten‘ Berufen die Notbetreuung der Kindergärten wahrnehmen dürfen. Dies stellt beispielsweise alleinerziehende Elternteile, die ihren Jobs nebst Kinderbetreuung im Homeoffice nachgehen sollen, vor enorme Herausforderungen.

Unsere Solidarität gilt den Betroffenen von Racial Profiling und rassistischer und klassistischer Polizeigewalt, die jetzt noch weniger auf die Zivilgesellschaft hoffen können.

Die Art und Weise, wie mit der Krise umgegangen wird; das Einschränken von touristischen oder arbeitsbedingten Grenzübertritten, sind sicherlich erforderlich, um die Ausbreitung des Virus weiterhin zu unterbinden. Dies wollen wir nicht infrage stellen. Und trotzdem stimmen uns all diese Maßnahmen zumindest nachdenklich. Deutsche Urlauber_innen, die damit sicherlich auch zurecht finanziell und organisatorisch entlastet werden, können mit von der Bundesregierung gecharterten Flugzeugen zurück nach Deutschland fliegen. Menschen, die ein Recht auf einen Asylantrag in Deutschland haben, können sich im Flüchtlingslager in Moria nicht mal die Hände waschen und ihnen wird nur in spöttischem Ausmaß humanitäre Hilfe zugesagt. Warum ist nicht auch hier schnelle und unbürokratische Hilfe möglich? Die Orientierung nach Innen verschließt die eh schon vielfach zugedrückten Augen im Hinblick auf Migrationsbewegungen und die Gewalt, die Menschen hier erlebt haben und erleben müssen, gänzlich.

Wir müssen auf neue Wege von Unterstützung und Protest setzten, überlegen welche Mittel wir nutzen können, so wie es die „Seebrücke“ [6] oder lokale Organisationen wie „Together We Are Bremen“ [7] schon eindrücklich zeigen, um den Verletzlichsten der Verletzlichen, in dieser schwierigen und außergewöhnlichen Situation beizustehen. Wir müssen sicherstellen, dass jede Person die Möglichkeit hat, sich und sein Umfeld zu schützen.

Unsere Solidarität darf keine Grenzen haben.

Letztlich befinden wir uns in einer Phase eines verstärkten und verordneten Quarantäne-Nationalismus. Diese Wochen dauern für viele Personen, die nicht zur Mehrheitsgesellschaft gehören, schon sehr viel länger an und wurden nun noch sichtbarer. Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass Deutschlands und Europas Solidarität an den Grenzen stoppt.

#leavenoonebehind

[1] Tagesschau.de (07.04.2020), Minderjährige Flüchtlinge können kommen. Siehe: www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-deutschland-171.html

[2] PRO ASYL (08.04.2020). PRO ASYL zur heutigen Bundeskabinettsentscheidung. Siehe: www.proasyl.de/pressemitteilung/pro-asyl-zur-heutigen-bundeskabinettsentscheidung/

[3] PRO ASYL (24.01.2020). Albtraum Moria. Siehe: www.proasyl.de/news/albtraum-moria/

[4] Taz – die tageszeitung (28.03.2020). Erhöhtes Risiko für Frauen und Kinder. Siehe: taz.de/Haeusliche-Gewalt-in-der-Corona-Quarantaene/!5675012/

[5] Taz – die tageszeitung (27.03.2020). „Die da drinnen, wir da draußen“. Siehe: taz.de/Obdachlosigkeit-in-Corona-Zeiten/!5670956/

[6] Seebrücke (30.03.2020). #leavenoonebehind. Siehe: seebruecke.org/leavenoonebehind/aktionen/

[7] Together We Are Bremen (23.03.2020). Updates from Shut down Lindenstraße // Aktuelle Entwicklungen während der Corona-Krise. Siehe: togetherwearebremen.org/updates-from-shut-down-lindenstrase-aktuelle-entwicklungen-wahrend-der-co... | + ‘Together We Are Bremen’ auf Social Media
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4 Wochen vergangen

Aktion – Verteilung der kleinen Weltbühne

Eigentlich hätten wir euch in den aktuellen Wochen gerne die aktuelle Ausgabe der kleinen Weltbühne im Mensafoyer oder an anderen Orten der Uni in die Hand gedrückt. Das ist nun nicht möglich, was umso bedauerlicher ist, als das Thema der Ausgabe – Verschwörungstheorie – durch Corona nochmal an Dringlichkeit gewonnen hat. Nun haben wir uns überlegt, was wir da machen können und rufen hiermit einen Verteilservice der Ausgabe in die kleine Welt! Wie funktioniert das? Ihr schickt uns eine E-Mail mit eurer Adresse, wir schwingen uns auf das Lastenrad und werfen euch die Zeitschrift in den Briefkasten. Garantieren können wir das erstmal für Stadt und Umkreis Oldenburg, aber schreibt uns auch ruhig eine Mail wenn ihr woanders wohnt, wir versuchen uns etwas zu überlegen!
Also, schreibt eine Mail an kleine.weltbuehne@asta-oldenburg.de mit eurer Adresse und der gewünschten Stückzahl. Diese Infos werden nach der Verteilung direkt wieder gelöscht. Sagt es gerne weiter!
Und wir geben sogar noch einen drauf: wir können euch bei Interesse auch die Textsammlung „Maulwurfsarbeit V“, die ganz frisch veröffentlicht wurde, in den Briefkasten liefern. Einfach in der Mail als Wunsch ergänzen, solange der Vorrat reicht.
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1 Monat vergangen

Aktion – Verteilung der kleinen Weltbühne

Eigentlich hätten wir euch in den aktuellen Wochen gerne die aktuelle Ausgabe der kleinen Weltbühne im Mensafoyer oder an anderen Orten der Uni in die Hand gedrückt. Das ist nun nicht möglich, was umso bedauerlicher ist, als das Thema der Ausgabe – Verschwörungstheorie – durch Corona nochmal an Dringlichkeit gewonnen hat. Nun haben wir uns überlegt, was wir da machen können und rufen hiermit einen Verteilservice der Ausgabe in die kleine Welt! Wie funktioniert das? Ihr schickt uns eine E-Mail mit eurer Adresse, wir schwingen uns auf das Lastenrad und werfen euch die Zeitschrift in den Briefkasten. Garantieren können wir das erstmal für Stadt und Umkreis Oldenburg, aber schreibt uns auch ruhig eine Mail wenn ihr woanders wohnt, wir versuchen uns etwas zu überlegen!
Also, schreibt eine Mail an kleine.weltbuehne@asta-oldenburg.de mit eurer Adresse und der gewünschten Stückzahl. Diese Infos werden nach der Verteilung direkt wieder gelöscht. Sagt es gerne weiter!
Und wir geben sogar noch einen drauf: wir können euch bei Interesse auch die Textsammlung „Maulwurfsarbeit V“, die ganz frisch veröffentlicht wurde, in den Briefkasten liefern. Einfach in der Mail als Wunsch ergänzen, solange der Vorrat reicht.

Aufruf die eigenen Erfahrungen, Fragen und Probleme zur digitalen Lehre zu teilen:

Die digitale Lehre ist Neuland für viele von uns und jede_r steht vor individuellen Herausforderungen. Was sind eure Erfahrungen, die ihr mit euren Seminaren, Vorlesungen oder auch Praktika während der digitalen Lehre und Kontaktbeschränkung macht und welche Fragen und Probleme sind für euch dadurch entstanden? Wir sammeln eure Anliegen und werden uns mit eurem Feedback zentral an die verschiedenen Fakultäten wenden. Teilt uns also gerne mit, wie ihr diese Situation erlebt als Kommentar oder gerne per Mail an lernenamlimit@asta-oldenburg.de

In Stud.IP gibt es eine Veranstaltung („Zentrale Informationen fürs Studium“), in dieser sind viele zentralen Informationen zum Online-Sommersemester zusammengetragen worden. Die Informationen werden aktualisiert. Auch werden Schrittweise gesammelte Fragen beantwortet. Allgemeine Informationen der Universität zum Notbetrieb findet ihr im Corona-FAQ (uol.de/info-coronavirus)
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1 Monat vergangen

Aufruf die eigenen Erfahrungen, Fragen und Probleme zur digitalen Lehre zu teilen:

Die digitale Lehre ist Neuland für viele von uns und jede_r  steht vor individuellen Herausforderungen. Was sind eure Erfahrungen, die ihr mit euren Seminaren, Vorlesungen oder auch Praktika während der digitalen Lehre und Kontaktbeschränkung macht und welche Fragen und Probleme sind für euch dadurch entstanden? Wir sammeln eure Anliegen und werden uns mit eurem Feedback zentral an die verschiedenen Fakultäten wenden. Teilt uns also gerne mit, wie ihr diese Situation erlebt als Kommentar oder gerne per Mail an lernenamlimit@asta-oldenburg.de

In Stud.IP gibt es eine Veranstaltung („Zentrale Informationen fürs Studium“), in dieser sind viele zentralen Informationen zum Online-Sommersemester zusammengetragen worden. Die Informationen werden aktualisiert. Auch werden Schrittweise gesammelte Fragen beantwortet. Allgemeine Informationen der Universität zum Notbetrieb findet ihr im Corona-FAQ (https://uol.de/info-coronavirus)

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Caroline Sczesny guck mal!

Wie Caroline Sczesny beschrieben hat. Mit Kleinkindern zuhause, die keine Betreuung aufgrund von Corona erhalten ist es absolut schwierig. Man wählt als Härtefall seine Seminare in der Regel während die Kinder betreut sind, nun fällt diese Betreuung bis Ende August aus. Bei Meetings kann man sich als Mama nur schwer konzentrieren, da die Kids entweder durchs Bild laufen oder lautstark rufen. Das Nacharbeiten beschränkt sich auf die Abendstunden und Abgaben werden absolut schwierig einzuhalten.

Katastrophe wenn man Kinder hat, die nach den Sommerferien erst wieder in den Kiga gehen dürfen

Hallo liebe Mitstudierende,
da wir zur Zeit leider kein Programm im Eltern-Kind-Raum anbieten können, werden wir euch auf diesem Weg jede Woche ein paar Beschäftigungsideen vorstellen, mit denen ihr die Zeit bis zum nächsten Eltern-Kind-Café, Papa-Kind-Café oder Krabbelgruppentreffen hoffentlich etwas besser überbrücken könnt.

Macht doch mal ein…
… Semifreddo
Die Sonne lacht (wenigstens ab und zu), da wünscht man sich ein leckeres Eis. In Zeiten von Social Distancing, geben wir euch hier eine super einfache Variante, leckeres Eis ohne Eismaschine und mit Zutaten, die man in fast jedem Supermarkt bekommt, zu machen.
Das Rezept findet ihr hier:
asta-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/04/Semifreddo.pdf
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1 Monat vergangen

Hallo liebe Mitstudierende, 
da wir zur Zeit leider kein Programm im Eltern-Kind-Raum anbieten können, werden wir euch auf diesem Weg jede Woche ein paar Beschäftigungsideen vorstellen, mit denen ihr die Zeit bis zum nächsten Eltern-Kind-Café, Papa-Kind-Café oder Krabbelgruppentreffen hoffentlich etwas besser überbrücken könnt.

Macht doch mal ein…
… Semifreddo
Die Sonne lacht (wenigstens ab und zu), da wünscht man sich ein leckeres Eis. In Zeiten von Social Distancing, geben wir euch hier eine super einfache Variante, leckeres Eis ohne Eismaschine und mit Zutaten, die man in fast jedem Supermarkt bekommt, zu machen.
Das Rezept findet ihr hier:
https://asta-oldenburg.de/wp-content/uploads/2020/04/Semifreddo.pdf

Hallo liebe Mitstudierende,
da wir zur Zeit leider kein Programm im Eltern-Kind-Raum anbieten können, werden wir euch auf diesem Weg jede Woche ein paar Beschäftigungsideen vorstellen, mit denen ihr die Zeit bis zum nächsten Eltern-Kind-Café, Papa-Kind-Café oder Krabbelgruppentreffen hoffentlich etwas besser überbrücken könnt.

Macht doch mal ein…
… Frosch Wetthüpfen
Klebt euch mit leicht ablösbarem Klebeband eine Wetthüpfstrecke mit Ziel auf den Tisch und tretet mit euren Papier-Fröschen gegeneinander an.
Die Bastelanleitung, um springende Frösche ganz einfach aus Papier zu basteln, gibt es hier:
www.youtube.com/watch?v=QLnLtR5USTU
Wenn ihr viel Bastellust habt, könnt ihr auch viele Frösche in verschiedenen Farben basteln und sie dann um die Wette auf einen Teller (den Teich) hüpfen lassen. Wer zuerst drei Frösche im Teich hat, hat gewonnen 😉
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1 Monat vergangen

Hallo liebe Mitstudierende, 
da wir zur Zeit leider kein Programm im Eltern-Kind-Raum anbieten können, werden wir euch auf diesem Weg jede Woche ein paar Beschäftigungsideen vorstellen, mit denen ihr die Zeit bis zum nächsten Eltern-Kind-Café, Papa-Kind-Café oder Krabbelgruppentreffen hoffentlich etwas besser überbrücken könnt.

Macht doch mal ein…
… Frosch Wetthüpfen
Klebt euch mit leicht ablösbarem Klebeband eine Wetthüpfstrecke mit Ziel auf den Tisch und tretet mit euren Papier-Fröschen gegeneinander an.
Die Bastelanleitung, um springende Frösche ganz einfach aus Papier zu basteln, gibt es hier: 
https://www.youtube.com/watch?v=QLnLtR5USTU
Wenn ihr viel Bastellust habt, könnt ihr auch viele Frösche in verschiedenen Farben basteln und sie dann um die Wette auf einen Teller (den Teich) hüpfen lassen. Wer zuerst drei Frösche im Teich hat, hat gewonnen 😉

Kontaktsperren, Sorgen um Familie und Freund_innen, Ungewissheit über das nächste Semester: Die Probleme in Zeiten von Corona sind für viele Studierende gravierend.
In dieser Situation ist die Nightline für euch da. Ihr könnt das Zuhörtelefon Donnerstags und Sonntags von 21 bis 23 Uhr unter der Telefonnummer 0170 5467737 erreichen.Jeder Bereich des Lebens wird zurzeit von einem Thema dominiert, dem Coronavirus. Die derzeitige Situation verlangt jedem einzelnen von uns viel ab. Gerade deshalb gibt es kein Anliegen, erscheint es noch so klein, dass es nicht wert ist gehört zu werden. Aus diesem Grund möchten wir, die Nightline Oldenburg als Zuhörtelefon von Studierenden für Studierende, in dieser schweren Zeit für euch da sein und euch zuhören. Deshalb kommen wir jetzt schon etwas früher aus unserer Telefonpause zurück und sind ab Sonntag, dem 12.04.2020 von 21-23 Uhr wieder für euch da.
Ab dann erreicht ihr uns wie gewohnt donnerstags und sonntags von 21 bis 23 Uhr unter unserer neuen Telefonnummer 0170 5467737. An Sonntagen wird unsere Telefonseelsorge sowohl in Deutsch als auch in Englisch angeboten. Wir freuen uns auf deinen Anruf.
#nightlineoldenburg #wirhörendirzu #wirsindwiederda #zuhörtelefon #telefonseelsorge #studierende #studentenleben #students #unioldenburg #oldenburg #wirsindfüreuchda #hilfsbereitschaft #ehrenamt #ehrenamtlich #hilfetelefon
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2 Monate vergangen

Kontaktsperren, Sorgen um Familie und Freund_innen, Ungewissheit über das nächste Semester: Die Probleme in Zeiten von Corona sind für viele Studierende gravierend. 
In dieser Situation ist die Nightline für euch da. Ihr könnt das Zuhörtelefon Donnerstags und Sonntags von 21 bis 23 Uhr unter der Telefonnummer 0170 5467737 erreichen.

Aufruf zum Mund-Nasen-Masken nähen!

Soli-Aktion: Mund-Nasen-Masken nähen für Pflegeheime, für Menschen die zur Risikogruppe gehören, etc. – eine Hilfsaktion des AStA.
Die Atemmasken werden knapp, bevorzugt beliefert werden mit Schutzausrüstung Krankenhäuser und Arztpraxen. Die Pflegeheime haben hier unter Umständen das Nachsehen und können ihr gefährdetes Klientel – und sich selbst – ohne Masken kaum schützen.
Deshalb unser Aufruf an alle Studierenden mit Nähmaschine und Talent:
Bitte helft den Pflegeeinrichtungen in und um Oldenburg und anderen Studierenden mit Euren selbstgenähten Mund-Nasen-Masken!
Das Staatstheater in Oldenburg hat es beispielhaft vorgemacht: Die Näherei näht für Pflegeheime in und um Oldenburg Masken! Oldenburgisches Staatstheater

Falls Ihr also noch alte Stoffreste, Altkleider, Bettwäsche, etc. übrighabt und Euch helfend betätigen möchtet, freuen wir uns, wenn Ihr Euch am Maskennähen beteiligt.

Hier der Link für die Nähanleitung der Mund-Nasen-Masken: staatstheater.de/fileadmin/pdf/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf

Gesammelt werden die genähten Masken am Infopoint unter der Beachtung der zurzeit geltenden Schutzmaßnahmen oder Ihr sendet uns diese per Post zu:

Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Uhlhornsweg 49–55
26111 Oldenburg


Wichtige Info: Diese Masken ersetzen keine medizinischen Masken und sind daher auch nur als Mund-Nasen-Maske zu bezeichnen!

Eure Solidarität zählt!
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2 Monate vergangen

Aufruf zum Mund-Nasen-Masken nähen!
 
Soli-Aktion: Mund-Nasen-Masken nähen für Pflegeheime, für  Menschen die zur Risikogruppe gehören, etc. – eine Hilfsaktion des AStA.
Die Atemmasken werden knapp, bevorzugt beliefert werden mit Schutzausrüstung Krankenhäuser und Arztpraxen. Die Pflegeheime haben hier unter Umständen das Nachsehen und können ihr gefährdetes Klientel – und sich selbst – ohne Masken kaum schützen.
Deshalb unser Aufruf an alle Studierenden mit Nähmaschine und Talent:
Bitte helft den Pflegeeinrichtungen in und um Oldenburg und anderen Studierenden mit Euren selbstgenähten Mund-Nasen-Masken!
Das Staatstheater in Oldenburg hat es beispielhaft vorgemacht: Die Näherei näht für Pflegeheime in und um Oldenburg Masken! https://www.facebook.com/oldenburgisches.staatstheater
 
Falls Ihr also noch alte Stoffreste, Altkleider, Bettwäsche, etc. übrighabt und Euch helfend betätigen möchtet, freuen wir uns, wenn Ihr Euch am Maskennähen beteiligt.
 
Hier der Link für die Nähanleitung der Mund-Nasen-Masken: https://staatstheater.de/fileadmin/pdf/Mund-Nasen-Schutz__Naehanleitung_2020_Feuerwehr_Essen.pdf
 
Gesammelt werden die genähten Masken am Infopoint unter der Beachtung der zurzeit geltenden Schutzmaßnahmen oder Ihr sendet uns diese per Post zu: 
 
Allgemeiner Studierenden-Ausschuss (AStA)
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Uhlhornsweg 49–55
26111 Oldenburg
 
 
Wichtige Info: Diese Masken ersetzen keine medizinischen Masken und sind daher auch nur als Mund-Nasen-Maske zu bezeichnen!
 
Eure Solidarität zählt!

Dank Corona haben wir momentan vermutlich alle viel Zeit, bei deren Gestaltung wir euch gerne helfen wollen. deshalb bietet euch das Referat gegen Antisemitismus ab jetzt eine Textsammlung zu den Grundlagen eines Antisemitismusbegriffs an und wenn dies von genug Menschen gewünscht wird auch gerne einen Onlinelesekreis zu den Texten.
Schreibt einfach eine Mail an: tarek.probst@asta-oldenburg.de
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2 Monate vergangen

Dank Corona haben wir momentan vermutlich alle viel Zeit, bei deren Gestaltung wir euch gerne helfen wollen. deshalb bietet euch das Referat gegen Antisemitismus ab jetzt eine Textsammlung zu den Grundlagen eines Antisemitismusbegriffs an und wenn dies von genug Menschen gewünscht wird auch gerne einen Onlinelesekreis zu den Texten. 
Schreibt einfach eine Mail an: tarek.probst@asta-oldenburg.de

Wichtige Informationen zum Coronavirus und die Auswirkungen auf das Studium

Info:
Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein neuartiges Virus verursacht wird. Das Virus führt zu einer Atemwegserkrankung (vergleichbar mit der Grippe) mit den Symptomen Husten und Fieber. In schwereren Fällen kann es zu einer Lungenentzündung kommen.

Symptome:
Die Coronavirus-Erkrankung geht in der Regel mit leichten Symptomen wie einer laufenden Nase, Halsschmerzen, Husten und Fieber einher. Bei einigen Personen kann sie jedoch einen schwereren Verlauf nehmen und eine Lungenentzündung oder Atembeschwerden verursachen.
In seltenen Fällen führt die Erkrankung zum Tod. Das Risiko eines schweren Verlaufs ist bei älteren Personen und solchen mit Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes, Immunschwäche oder einer Herzkrankheit erhöht. Auch starke Raucher gehören zur Risikogruppe.

Mögliche Symptome:
Laufende Nase
Halsschmerzen
Husten
Fieber
Atembeschwerden (schwerer Verlauf)

Übertragung:
Das Virus wird überwiegend durch den Kontakt mit infizierten Personen übertragen, also durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen.

Prävention:
Das Risiko einer Infektion kann jedoch reduziert:
• Reinige die Hände häufig mit Seife und Wasser oder Mitteln auf Alkoholbasis.
• Huste oder niese in ein Taschentuch oder die Armbeuge.
• Halte zu Personen, die grippeähnliche Symptome haben, einen Abstand von einem Meter oder mehr.

Allgemeine Informationen:
• Robert Koch Institut
o www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

• Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
o www.infektionsschutz.de/coronavirus/

• World Health Organisation – WHO
o www.who.int/health-topics/coronavirus

• Bundesgesundheitsministerium
o www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html

Informationen der Universität Oldenburg – Präsenz – Prüfungen – Abgabefristen – Semesterverlauf :
uol.de/info-coronavirus

Kultusministerium Niedersachsen:
www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformati...

Stadt Oldenburg – Kita – Schule – Notfallbetreuung:
www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/gesundheitsamt/corona/schulen-und-kitas-geschlo...

Bafög-Regelungen:
www.xn--bafg-7qa.de/de/das-bafoeg-372.php
www.xn--bafg-7qa.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php
www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html

Erasmus/ DAAD – Regelungen:
• Auswärtiges Amt – Reisewarnung – Rückholprogramm
o www.auswaertiges-amt.de/de
eu.daad.de/news/de/75924-informationen-zum-umgang-mit-foerderungen-des-erasmus-programms-aufgrund...
eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus
eacea.ec.europa.eu/about-eacea/news/news/information-for-beneficiaries-whose-activities-are-impac...
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2 Monate vergangen

Wichtige Informationen zum Coronavirus und die Auswirkungen auf das Studium

Info:
Die Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) ist eine Infektionskrankheit, die durch ein neuartiges Virus verursacht wird. Das Virus führt zu einer Atemwegserkrankung (vergleichbar mit der Grippe) mit den Symptomen Husten und Fieber. In schwereren Fällen kann es zu einer Lungenentzündung kommen. 

Symptome:
Die Coronavirus-Erkrankung geht in der Regel mit leichten Symptomen wie einer laufenden Nase, Halsschmerzen, Husten und Fieber einher. Bei einigen Personen kann sie jedoch einen schwereren Verlauf nehmen und eine Lungenentzündung oder Atembeschwerden verursachen.
In seltenen Fällen führt die Erkrankung zum Tod. Das Risiko eines schweren Verlaufs ist bei älteren Personen und solchen mit Vorerkrankungen wie Asthma, Diabetes, Immunschwäche oder einer Herzkrankheit erhöht.  Auch starke Raucher gehören zur Risikogruppe.

Mögliche Symptome:
Laufende Nase
Halsschmerzen
Husten
Fieber
Atembeschwerden (schwerer Verlauf)

Übertragung:
Das Virus wird überwiegend durch den Kontakt mit infizierten Personen übertragen, also durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen.

Prävention:
Das Risiko einer Infektion kann jedoch reduziert:
• Reinige die Hände häufig mit Seife und Wasser oder Mitteln auf Alkoholbasis.
• Huste oder niese in ein Taschentuch oder die Armbeuge.
• Halte zu Personen, die grippeähnliche Symptome haben, einen Abstand von einem Meter oder mehr.

Allgemeine Informationen:
• Robert Koch Institut
o https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html 

• Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)
o https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/ 

• World Health Organisation – WHO
o https://www.who.int/health-topics/coronavirus 

• Bundesgesundheitsministerium
o https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus.html 

Informationen der Universität Oldenburg – Präsenz – Prüfungen – Abgabefristen – Semesterverlauf :
• https://uol.de/info-coronavirus 

Kultusministerium Niedersachsen:
• https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/basisinformationen-zu-covid-19-corona-185558.html 

Stadt Oldenburg – Kita – Schule – Notfallbetreuung:
• https://www.oldenburg.de/startseite/leben-umwelt/soziales/gesundheitsamt/corona/schulen-und-kitas-geschlossen.html 

Bafög-Regelungen:
• https://www.xn--bafg-7qa.de/de/das-bafoeg-372.php 
• https://www.xn--bafg-7qa.de/keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-756.php 
• https://www.bmbf.de/de/karliczek-keine-nachteile-beim-bafoeg-wegen-corona-11122.html 

Erasmus/ DAAD – Regelungen:
• Auswärtiges Amt – Reisewarnung – Rückholprogramm
o https://www.auswaertiges-amt.de/de 
• https://eu.daad.de/news/de/75924-informationen-zum-umgang-mit-foerderungen-des-erasmus-programms-aufgrund-der-ausbreitung-des-coronavirus/ 
• https://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus 
• https://eacea.ec.europa.eu/about-eacea/news/news/information-for-beneficiaries-whose-activities-are-impacted-coronavirus_en

Studierende werden in Zeiten von Corona im Stich gelassenStudieren in Zeiten der Corona-Krise ist geprägt von vielen Unsicherheiten. Nicht nur die Frage nach dem nächsten Prüfungszeitraum und der Präsenzlehre, gerade die soziale Frage brennt den Studierenden unter den Nägeln, wie die Miete oder die nächste Mahlzeit gezahlt werden soll. Viele Studierende in Niedersachsen werden in Folge der Corona-Krise entlassen oder können nicht arbeiten. Besonders der Minijob-Sektor ist stark betroffen, hier fehlt jegliche soziale Absicherung. Nicht nur die Hochschulen entlassen studentische Hilfskräfte (z.B. Uni Vechta), auch viele Studierende arbeiteten bisher in der Gastronomie und Hotellerie. Hinzu kommt die seit Jahren vernachlässigte Bafög Reform, noch nicht einmal erhalten 18 % der Studierenden BaföG. MiniJobber sind derzeit nicht in den Plänen für das Kurzarbeitergeld vorgesehen, Studierende von den Sozialleistungen ausgeschlossen, daher ist nun die Politik gefordert: Denn die Politik spannt momentan einen Rettungsschirm für die Wirtschaft – für die Studierenden gibt es noch keinen Plan.

Die Studierendenwerke haben die Problematik erkannt und versuchen nun, die Studierenden zu unterstützen, die es geschafft haben, einen Platz im Wohnheim zu bekommen. Die Kabinette im Bund und im Land hingegen haben sich noch nicht um eine Lösung der problematischen Situation bemüht. Die Studierenden können bisher nicht absehen, wie es für sie finanziell weitergeht. Laut Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes arbeiten 68% der knapp 2,9 Millionen Studierenden während der Vorlesungszeit (2016). Diese 68% sind auf das Geld aus ihrem Nebenverdienst zum bestreiten ihres Lebensunterhalts angewiesen. Im Minijob Sektor werden Studierende durch die Corona-Krise kurzerhand entlassen. Zum Beispiel werden im Gastronomiebereich bereits Arbeitsverträge ab April ausgesetzt oder nicht verlängert. Die finanzielle Not der Studierenden wird dadurch verstärkt, dass auch ihre Eltern sie in der aktuellen Situation nicht unterstützen können, da sie selbst von ähnlichen finanziellen Problemen (Kurzarbeitergeld) betroffen sind. Aus diesem Grund muss jetzt vom Bund und vom Land eine schnelle und unbürokratische Hilfe her, da die wenigsten Studierenden Überbrückungskredite von den Banken bekommen. Das gilt besonders für ausländische Studierende, da diese keinen Anspruch auf Sozialleistungen haben und darüber hinaus noch weitere Schwierigkeiten bei der Finanzierung ihres Lebensunterhalts haben, ganz zu schweigen von aufenthaltsrechtlichen Schwierigkeiten.

Deshalb fordern wir einen Rettungsschirm für Studierende, welche sich aufgrund wegfallenden Einkommens in einer finanziellen Notlage befinden.

Es muss vom Bund an die Studierenden eine Soforthilfe im Umfang von bis zu 2500 Euro vergeben werden. Die Auszahlung muss ohne Bedürftigkeitsprüfung stattfinden.

Bei der nachträglichen Feststellung der Bedürftigkeit übernimmt der Bund die Kosten der Überbrückungszahlung. Im Nicht Bedarfsfall wandelt sich die Überbrückungszahlung in einen zinslosen Kredit um, der mit Ablauf von 10 Jahren fällig wird. Die Finanzierung erfolgt über die Umwidmung von nicht ausgeschöpften BAföG bzw. Deutschlandstipendium Mitteln. Für die nachträgliche Bedürftigkeitsprüfung, welche sich am BAföG Höchstsatz orientiert, müssen beigebracht werden:

· Immatrikulationsbescheinigung

· Nachweis der eigenen Einkommenseinbußen oder der Einkommenseinbußen des*der Unterhaltspflichtigen / Unterhaltsfreiwilligen

Wir schlagen vor, dass eine Ausschüttung des Geldes unkompliziert per Online- Verfahren über die KfW abgewickelt wird. Das System muss spätestens bis zum 30.3. voll funktionsfähig sein, damit betroffene Studierende Anfang April ihre laufenden Kosten bezahlen können.
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2 Monate vergangen

Studierende werden in Zeiten von Corona im Stich gelassen

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Ich bin chronisch krank und darf neben dem Studium nicht arbeiten gehen und wohne noch zu Hause, weil ich einfach kein Geld habe - bekomme kein Bafög und werde nicht vom Land unterstützt. Als ich bei verschiedenen Ämtern war, hieß es, wer studiert, ist auch reich genug um sich zu versorgen, ich hätte kein Recht auf Hilfe. Sollte ich mir das Studium nicht mehr leisten können, müsste ich abbrechen und Hartz IV beantragen - sehr nett also. Deswegen wundert mich sowieso nichts mehr.

Soli-Aktion: Einkäufe, Medikamente abholen, Gassi gehen – Hilfsaktion des AStA für gefährdete Personen!

Auch in Oldenburg steigen die COVID-19 Fallzahlen und es ist abzusehen, dass diese Entwicklung in den nächsten Wochen so weitergeht. Die Erkrankung mit dem Virus SARS-CoV-2 kann dabei besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunsupprimierte schwer verlaufen. Besonders für diese Menschen ist es zurzeit wichtig, soziale Kontakte zu vermeiden.

Dieser Krise muss mit Solidarität begegnet werden! Mit dieser Aktion sollen die Personen aus Risikogruppen unterstützt werden. Außerdem wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass durch ein solidarisches Miteinander die Gesellschaft auch diese Krise überstehen kann.

Gehören Sie zu so einer Risikogruppe? Dann melden Sie sich bei uns! Der AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg leitet die Soli-Aktion, bei der sich bereits über 60 freiwillige Helfer_innen gemeldet haben. Diese bieten eine Alltagshilfe für Einkäufe (z.B. Lebensmittel, Medikamente) oder Gassi gehen an. Dadurch sollen die Personen aus der oben genannten Risikogruppen unterstützt werden, um sich selbst nicht dem zusätzlichen Risiko einer Erkrankung aussetzen zu müssen. Besonders richten wir uns dabei an Menschen, die nicht bereits von Freund_innen, Verwandten oder Nachbar_innen unterstützt werden.

Sie können sich unter soli@asta-oldenburg.de und 01573 4869 332 bei uns melden! Wir nehmen gerne ihre Hilfegesuche an und leiten sie an unsere freiwilligen Helfer_innen weiter.

Wir suchen darüber hinaus nach weiteren freiwilligen Helfer_innen. Wollen Sie ebenfalls bei der Aktion mithelfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit:
• Ihrer Telefonnummer und/oder Mailadresse
• den Stadtteilen, die für Sie in Frage kommen würden
• Ihrem Zeitfenster
• ggf. Spezifizierung der Dienstleistung (z.B. ich möchte nicht mit Hunden Gassi gehen/ ich gehe gerne mit Hunden Gassi)

Eure Solidarität zählt!
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2 Monate vergangen

Soli-Aktion: Einkäufe, Medikamente abholen, Gassi gehen – Hilfsaktion des AStA für gefährdete Personen!

Auch in Oldenburg steigen die COVID-19 Fallzahlen und es ist abzusehen, dass diese Entwicklung in den nächsten Wochen so weitergeht. Die Erkrankung mit dem Virus SARS-CoV-2 kann dabei besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunsupprimierte schwer verlaufen. Besonders für diese Menschen ist es zurzeit wichtig, soziale Kontakte zu vermeiden.

Dieser Krise muss mit Solidarität begegnet werden! Mit dieser Aktion sollen die Personen aus Risikogruppen unterstützt werden. Außerdem wollen wir ein Zeichen dafür setzen, dass durch ein solidarisches Miteinander die Gesellschaft auch diese Krise überstehen kann. 

Gehören Sie zu so einer Risikogruppe? Dann melden Sie sich bei uns! Der AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg leitet die Soli-Aktion, bei der sich bereits über 60 freiwillige Helfer_innen gemeldet haben. Diese bieten eine Alltagshilfe für Einkäufe (z.B. Lebensmittel, Medikamente) oder Gassi gehen an. Dadurch sollen die Personen aus der oben genannten Risikogruppen unterstützt werden, um sich selbst nicht dem zusätzlichen Risiko einer Erkrankung aussetzen zu müssen. Besonders richten wir uns dabei an Menschen, die nicht bereits von Freund_innen, Verwandten oder Nachbar_innen unterstützt werden.

Sie können sich unter soli@asta-oldenburg.de und 01573 4869 332 bei uns melden! Wir nehmen gerne ihre Hilfegesuche an und leiten sie an unsere freiwilligen Helfer_innen weiter. 

Wir suchen darüber hinaus nach weiteren freiwilligen Helfer_innen. Wollen Sie ebenfalls bei der Aktion mithelfen? Dann schreiben Sie uns eine E-Mail mit:
• Ihrer Telefonnummer und/oder Mailadresse
• den Stadtteilen, die für Sie in Frage kommen würden
• Ihrem Zeitfenster
• ggf. Spezifizierung der Dienstleistung (z.B. ich möchte nicht mit Hunden Gassi gehen/ ich gehe gerne mit Hunden Gassi)

Eure Solidarität zählt!

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Echt tolle Aktion

Liebe Studierende,

wie ihr wisst, steigen auch in Oldenburg die COVID-19 Fallzahlen und es ist abzusehen, dass diese Entwicklung in den nächsten Wochen so weitergeht. Die Erkrankung mit dem Virus SARS-CoV-2 kann dabei besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunsupprimierte schwer verlaufen. Besonders für diese Menschen ist es zurzeit wichtig, soziale Kontakte zu vermeiden.

Wir möchten daher eine Alltagshilfe wie Einkäufe (z.B. Lebensmittel, Medikamente) oder Gassi gehen einrichten, durch die Personen aus der oben beschriebenen Risikogruppen unterstützt werden können, um sich nicht dem Risiko einer Erkrankung auszusetzen. Besonders richten wir uns dabei an Menschen, die nicht von Freunden, Verwandten oder Nachbarn unterstützt werden. Dabei werden unter soli@asta-oldenburg.de und „Telefonnummer“ (wird noch bekannt gegeben) Hilfegesuche angenommen und an freiwillige Helfer*innen weitergeleitet.

Wir möchten euch darum bitten, an der Aktion teilzunehmen, sofern ihr nicht selber zu einer Risikogruppe gehört oder ihr euch nicht bereits um Personen kümmert. Für die Studierendenschaft und für die Stadt Oldenburg wäre das eine große Bereicherung.

Wenn ihr teilnehmen wollt, schickt uns bitte an soli@asta-oldenburg.de eine Mail mit folgenden Angaben:
- Telefonnummer und/oder Mailadresse
- die Stadtteile, die für euch in Frage kommen würden
- euer Zeitfenster
- ggf. Spezifizierung der Dienstleistung, falls ihr z. B. nicht oder nur mit Hunden Gassi gehen möchtet

Wenn ihr aus diversen Gründen nicht teilnehmen könnt, die Aktion aber unterstützenswert findet, teilt sie gerne an eure Freund_innen, Verwandten und Bekannten in Oldenburg! Wir planen mit unserer Hilfsaktion am Donnerstag zu beginnen.

Jeder verhinderte schwere Krankheitsverlauf ist nicht nur für den einzelnen Menschen wichtig, sondern entlastet auch die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem. Eure Solidarität zählt.
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2 Monate vergangen

Liebe Studierende,

wie ihr wisst, steigen auch in Oldenburg die COVID-19 Fallzahlen und es ist abzusehen, dass diese Entwicklung in den nächsten Wochen so weitergeht. Die Erkrankung mit dem Virus SARS-CoV-2 kann dabei besonders für Risikogruppen wie ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunsupprimierte schwer verlaufen. Besonders für diese Menschen ist es zurzeit wichtig, soziale Kontakte zu vermeiden.

Wir möchten daher eine Alltagshilfe wie Einkäufe (z.B. Lebensmittel, Medikamente) oder Gassi gehen einrichten, durch die Personen aus der oben beschriebenen Risikogruppen unterstützt werden können, um sich nicht dem Risiko einer Erkrankung auszusetzen. Besonders richten wir uns dabei an Menschen, die nicht von Freunden, Verwandten oder Nachbarn unterstützt werden. Dabei werden unter soli@asta-oldenburg.de und „Telefonnummer“ (wird noch bekannt gegeben) Hilfegesuche angenommen und an freiwillige Helfer*innen weitergeleitet. 

Wir möchten euch darum bitten, an der Aktion teilzunehmen, sofern ihr nicht selber zu einer Risikogruppe gehört oder ihr euch nicht bereits um Personen kümmert. Für die Studierendenschaft und für die Stadt Oldenburg wäre das eine große Bereicherung.

Wenn ihr teilnehmen wollt, schickt uns bitte an soli@asta-oldenburg.de eine Mail mit folgenden Angaben:
- Telefonnummer und/oder Mailadresse
- die Stadtteile, die für euch in Frage kommen würden
- euer Zeitfenster
- ggf. Spezifizierung der Dienstleistung, falls ihr z. B. nicht oder nur mit Hunden Gassi gehen möchtet

Wenn ihr aus diversen Gründen nicht teilnehmen könnt, die Aktion aber unterstützenswert findet, teilt sie gerne an eure Freund_innen, Verwandten und Bekannten in Oldenburg! Wir planen mit unserer Hilfsaktion am Donnerstag zu beginnen.

Jeder verhinderte schwere Krankheitsverlauf ist nicht nur für den einzelnen Menschen wichtig, sondern entlastet auch die Krankenhäuser und das Gesundheitssystem. Eure Solidarität zählt.

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Es haben sich bereits über 20 Leute bei uns gemeldet, ihr seid spitze ❤️ Morgen folgen weitere Informationen!

+++Die kleine Weltbühne+++
Die 14. Ausgabe der kleinen Weltbühne ist erschienen. Das Thema der Ausgabe: Verschwörungstheorie.
Was sind Verschwörungstheorien? Dieser Frage geht unser Redakteur Ulrich Mathias Gerr im Interview mit dem Historiker Hans-Christian Petersen nach.
Außerdem gibt es Artikel zur Geburt der Nuller-Verschwörungstheorie, der polnischen Smolensk-Verschwörung oder auch zur Hochschulintrige sowie Informationen zur StuPa-Wahl und zum Streik gegen die Verschlechterung der Lehre.
Die Ausgabe gibts im AStA und wird zusätzlich an verschiedenen HotSpots der Universität ausgelegt. Außerdem findet ihr sie Online, unter asta-oldenburg.de/asta-zeitung

Viel Spaß!
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2 Monate vergangen

+++Die kleine Weltbühne+++
Die 14. Ausgabe der kleinen Weltbühne ist erschienen. Das Thema der Ausgabe: Verschwörungstheorie. 
Was sind Verschwörungstheorien? Dieser Frage geht unser Redakteur Ulrich Mathias Gerr im Interview mit dem Historiker Hans-Christian Petersen nach. 
Außerdem gibt es Artikel zur Geburt der Nuller-Verschwörungstheorie, der polnischen Smolensk-Verschwörung oder auch zur Hochschulintrige sowie Informationen zur StuPa-Wahl und zum Streik gegen die Verschlechterung der Lehre. 
Die Ausgabe gibts im AStA und wird zusätzlich an verschiedenen HotSpots der Universität ausgelegt. Außerdem findet ihr sie Online, unter asta-oldenburg.de/asta-zeitung

Viel Spaß!

+++Feministischer Kampftag+++
Trotz schlechten Wetters fanden sich heute mehrere hundert Personen zum feministischen Kampftag am Bahnhofsplatz ein, um gegen Patriarchat und für geschlechtliche Gleichstellung zu demonstrieren.
Wir gedenken den Opfern patriarchaler Gewalt und sind solidarisch mit jenen, die dagegen aufbegehren.
Wir bedanken uns bei allen die dabei waren und auch bei jenen, die aufgrund von Hürden wie zum Beispiel care-Arbeit nicht persönlich dabei sein konnten.
Der Kampf geht weiter, auch die Uni hat rund um Feminismus noch viel zu lernen. Wir fordern konsequente Gleichstellung und eine zentrale Antidiskriminierungsstelle als einen wichtigen Schritt zum Aufbrechen patriarchaler Strukturen an der Universität.
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3 Monate vergangen

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang, also die beste Zeit um den Kopf aus dem Sand zu ziehen für einen Neuanfang! Die Tage werden länger, die ersten Knospen und Pflänzchen zeigen sich. Die Natur lässt sich für alles genau so viel Zeit, wie sie braucht, um ihr volles Potential zu entfalten.

Oft vergessen wir Studierende, dass dies auch für uns gilt.
Wenn dir gefühlt alles über den Kopf wächst, wie das Unkraut im Garten, unterstützen wir dich gerne bei der Nightline Oldenburg. Unser geschultes Team besteht aus Studierenden aller Fachrichtungen, die genau das auch kennen und dir bei einem Telefongespräch helfen können wieder einen Anfang zu finden. Ab Donnerstag, den 16. April 2020, sind wir wieder für euch da.

#frühlingsanfang #meteorologischerfrühlingsanfang #frühling #nightline #zuhörtelefon #seelsorge #wirhöreneuchzu #ehrenamt #student #students #oldenburg #unioldenburg #überdenkopfwachsen #unkrautimgarten
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3 Monate vergangen

Wegen des rechtsextremen Anschlags in Hanau findet heute um 18 Uhr am Lefferseck eine Mahnwache gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus statt.
Außerdem findet morgen, Samstag den 22.02, um 14:00 Uhr eine Mahnwache am Julius-Mosen-Platz statt.

www.facebook.com/events/200243394715040/
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3 Monate vergangen

Wegen des rechtsextremen Anschlags in Hanau findet heute um 18 Uhr am Lefferseck eine Mahnwache gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus statt.
Außerdem findet morgen, Samstag den 22.02, um 14:00 Uhr eine Mahnwache am Julius-Mosen-Platz statt.

https://www.facebook.com/events/200243394715040/

Chronik-FotosMoin,

über die Semesterferien legen wir eine Pause ein und sind pünktlich zum
Start des neuen Semester ab dem 16. April wieder für euch da.

Desweiteren würden wir uns über tatkräftige Unterstützung für unser Nightline-Team freuen. Ab nächtsem Semster könnt ihr Teil davon werden und werdet eine Stimme des Zuhörtelefons. Bei Interesse oder weiteren Fragen schreibt uns eine Nachricht an: nightline@asta-oldenburg.de. Weitere Informationen werden demnächst noch einmal extra veröffentlicht.

Wir wünschen euch gute Erholung vom Studienstress, viel Spaß in der freien Zeit und alles was für euch noch zu gelungenen Ferien dazugehört.

Die Nummer der Telefonseelsorge erreicht ihr rund um die Uhr unter: 0800/111 0 111

Euer Nightline-Team Oldenburg #ehrenamt #student #students #oldenburg #unioldenburg #seelsorge #wirhöreneuchzu
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3 Monate vergangen

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Semesterferien, oder vorlesungsfreie Zeit :-D

+++Servicepost+++
Die Beratungszeiten haben sich geändert.
Immer aktuell auf: asta-oldenburg.de/beratungszeiten/
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3 Monate vergangen

+++Servicepost+++
Die Beratungszeiten haben sich geändert.
Immer aktuell auf: https://asta-oldenburg.de/beratungszeiten/

+++Servicepost+++
Die Rückmeldefrist geht noch bis zum 15.02.
Die Frist ist gewahrt, wenn der Zahlungsauftrag bei der Bank bis zu diesem Termin eingegangen ist. Der aktuelle (Regelfall) Semesterbeitrag beträgt 401,27€.
Alle Informationen findet ihr auf der Website der Uni:
uol.de/studium/rueckmeldung
uol.de/studium/gebuehren/semesterbeitraege/

Außerdem: Seit gestern werken einige Künstler_innen im AStA. Was sie tun? Das erfahrt ihr nach Abschluss der Arbeit!
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4 Monate vergangen

+++Servicepost+++
Die Rückmeldefrist geht noch bis zum 15.02.
Die Frist ist gewahrt, wenn der Zahlungsauftrag bei der Bank bis zu diesem Termin eingegangen ist. Der aktuelle (Regelfall) Semesterbeitrag beträgt 401,27€.
Alle Informationen findet ihr auf der Website der Uni:
https://uol.de/studium/rueckmeldung
https://uol.de/studium/gebuehren/semesterbeitraege/

Außerdem: Seit gestern werken einige Künstler_innen im AStA. Was sie tun? Das erfahrt ihr nach Abschluss der Arbeit!

+++Servicepost+++
Die PC-Werkstatt fällt heute leider krankheitsbedingt aus. Kommt gerne nächste Woche wieder vorbei!
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4 Monate vergangen

Juhu, die Infobroschüren zu eurem Semesterticket sind da! Holt sie euch im AStA Trakt ab, wenn ihr auch offline die wichtigsten Informationen zur Nutzung des ÖPNV in Niedersachsen und außerhalb nachlesen wollt. ... MehrWeniger

4 Monate vergangen

Juhu, die Infobroschüren zu eurem Semesterticket sind da! Holt sie euch im AStA Trakt ab, wenn ihr auch offline die wichtigsten Informationen zur Nutzung des ÖPNV in Niedersachsen und außerhalb nachlesen wollt.

+++Servicepost+++
Die Wahl des Studierendenparlamemts für die Legislatur 2020 ist ausgezählt. Alle Ergebnisse findet ihr Online unter: stupa-oldenburg.de/stupa/ausschuesse/wahlausschuss/
Die Wahlergebnisse in kürze:
Campus Grün Oldenburg: 46,75% [24 Sitze]
RCDS: 12,32% [6 Sitze]
DieLinke.SDS: 10,46% [5 Sitze]
Unabhängige Studierende Oldenburg: 8,61% [4 Sitze]
JuSo Hochschulgruppe: 8,24% [4 Sitze]
Liste Informatik: 5,82% [3 Sitze]
Liberale Hochschulgruppe: 5,57% [3 Sitze]
DieListe: 1,73% [1 Sitz]
Ungültige Stimmen: 1,04%
Jannis Moritz: 0,5% [0 Sitze]

Wahlbeteiligung: 10,06%

Außerdem: Diese Woche findet die Themenwoche Antisemitismus mit zahlreichen Veranstaltungen statt. Kommt vorbei!+++Themenwoche Antisemitismus+++
Vom 27. - 31.01.2020 finden im Rahmen der Themenwoche Antisemitismus verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Antisemitismus statt.

27.01. Filmvorführung Shoah von Claude Lanzmann
12:00 - 20:00 Uhr V03 0-E003
www.facebook.com/events/1178952819114539/

28.01. It’s not systemic- Antisemitismus im akademischen Antirassismus. Vortrag & Diskussion mit Ingo Elbe
18:30 - 20:30 Uhr A01 0-005
www.facebook.com/events/175654330479773/

29.01. Über Schuld und Abwehr. Warum das Wissen um die Nazi-Vergangenheit nicht gegen Antisemitismus hilft.
Workshop mit Olaf Kistenmacher
14:00 - 18:00 Uhr V03 0-D001
www.facebook.com/events/154899409141780/

30.01. »Nakba«, »Apartheidstaat«, »Kindermörder« Über antiisrelische Mythen in Geschichte und Gegenwart.
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
16:00 - 18:00 Uhr A01 0-010a
www.facebook.com/events/187130832479020/

31.01. Antisemitismus im deutschen Rap
Vortrag und Diskussion mit Konstantin Nowotny
19:00 - 21:00 Uhr A01 0-006
www.facebook.com/events/170463337390944/
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4 Monate vergangen

+++Servicepost+++
Die Wahl des Studierendenparlamemts für die Legislatur 2020 ist ausgezählt. Alle Ergebnisse findet ihr Online unter: http://stupa-oldenburg.de/stupa/ausschuesse/wahlausschuss/
Die Wahlergebnisse in kürze:
Campus Grün Oldenburg: 46,75% [24 Sitze]
RCDS: 12,32% [6 Sitze]
DieLinke.SDS: 10,46% [5 Sitze]
Unabhängige Studierende Oldenburg: 8,61% [4 Sitze]
JuSo Hochschulgruppe: 8,24% [4 Sitze]
Liste Informatik: 5,82% [3 Sitze]
Liberale Hochschulgruppe: 5,57% [3 Sitze]
DieListe: 1,73% [1 Sitz]
Ungültige Stimmen: 1,04% 
Jannis Moritz: 0,5% [0 Sitze]

Wahlbeteiligung: 10,06%

Außerdem: Diese Woche findet die Themenwoche Antisemitismus mit zahlreichen Veranstaltungen statt. Kommt vorbei!

Gegen die Verschlechterung der LehrePressemitteilung des AStA der Carl von Ossietzky Universität

Jedes Jahr der gleiche Schreck und keine Besserung in Sicht. Die prekären Rahmenbedingungen sind bekannt und spitzen sich Jahr für Jahr weiter zu. Es fehlt an staatlichen Mitteln, die Bildungsqualität leidet. Studierende sitzen auf dem Boden des Hörsaals, finden keine Wohnung. Mangel an Lehrpersonal, marode Gebäude, veraltete Technik, kommissarische Besetzung von Professurstellen und Unterfinanzierung der Studierendenwerke an der Uni erschweren das Studium, parallel explodieren die Lebenshaltungskosten insbesondere aufgrund der steigenden Mieten.

Die Konsequenz ist mangelnde Beteiligung der Studierenden, die sich, statt zu lernen mit Nebenjobs, Raum- und Personalmangel herumschlagen müssen. Statt die Probleme anzugehen bekämpft die Universität das Symptom mittels kruder und nicht nachvollziehbarer Methoden wie Anwesenheitspflicht, die eigentlich gesetzlich verboten ist, speziell gekennzeichneter Übungszettel sowie Sitzzettel. An einigen Instituten folgt eine Beschäftigungstherapie durch Aufgaben wie dem Zusammenfassen von Texten und der Vergabe von Kurzreferaten. In der Didaktik der Mathematik führte ein alternativloses Modul, das nur von einer einzigen Lehrenden gegeben wird, bereits zum Abwandern von 50 Studierenden. Unklare Anforderungen, inkonsistentes Bewertungsschema und überfüllte Sprechstunden machten die Vorbereitung auf die Modulprüfung kaum möglich. Besserung ist leider nicht in Sicht. An der Universität sollen vermehrt auch in der grundständigen Lehre sogenannte LfbA-Stellen (Lehrkraft für besondere Aufgaben) geschaffen werden. Diese sehen vor, dass die Stelleninhaber_innen nur noch Lehre, aber keine Forschung mehr leisten. Das bedeutet bei einer vollen Stelle eine Erhöhung des Lehrdeputats von bisher maximal 5 Seminaren auf bis zu 9 Seminare pro Woche. Das ist Teil eines Trends, Lehre und Forschung zu trennen, was zu Lasten der Lehre passiert. Die ganze Struktur würde sich verändern: schematisierte Lehre statt innovativer Lernkonzepte; weniger inhaltliche Auswahlmöglichkeiten für Studierende; weniger Dozierende für die gleiche Studierendenzahl und damit einhergehend eine Verschlechterung der Betreuungs- und Prüfungssituation. Statt besserer Finanzierung des Mittelbaus und dem Ausbau von Forschung und Lehre folgt eine Verschulung der Universität und noch weniger Pluralität an Lehrpersonal. Die benötigte Lehre und die damit verbundene Prüfungsbetreuung sollen in Zukunft mit weniger Stellen gewährleistet werden, gleichzeitig sollen mehr Stellen für Forschungsprojekte eingerichtet werden.

Als AStA fordern wir all das. Schluss mit #LernenAmLimit ! Es braucht dringend bezahlbaren Wohnraum, BAföG als Vollzuschuss für alle, deutlich mehr Geld für Bildung. Wir sind gegen die vermehrte, unsachgemäße Einführung von LfbA-Stellen. Wir fordern stattdessen entfristete wissenschaftliche Mitarbeiter*innenstellen, bei denen die Einheit von Forschung und Lehre auch in personeller Einheit realisiert ist.
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4 Monate vergangen

Gegen die Verschlechterung der Lehre

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Ist das mit der "Leere" ein Wortspiel oder ein Tippfehler?

+++Themenwoche Antisemitismus+++
Vom 27. - 31.01.2020 finden im Rahmen der Themenwoche Antisemitismus verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Antisemitismus statt.

27.01. Filmvorführung Shoah von Claude Lanzmann
12:00 - 20:00 Uhr V03 0-E003
www.facebook.com/events/1178952819114539/

28.01. It’s not systemic- Antisemitismus im akademischen Antirassismus. Vortrag & Diskussion mit Ingo Elbe
18:30 - 20:30 Uhr A01 0-005
www.facebook.com/events/175654330479773/

29.01. Über Schuld und Abwehr. Warum das Wissen um die Nazi-Vergangenheit nicht gegen Antisemitismus hilft.
Workshop mit Olaf Kistenmacher
14:00 - 18:00 Uhr V03 0-D001
www.facebook.com/events/154899409141780/

30.01. »Nakba«, »Apartheidstaat«, »Kindermörder« Über antiisrelische Mythen in Geschichte und Gegenwart.
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
16:00 - 18:00 Uhr A01 0-010a
www.facebook.com/events/187130832479020/

31.01. Antisemitismus im deutschen Rap
Vortrag und Diskussion mit Konstantin Nowotny
19:00 - 21:00 Uhr A01 0-006
www.facebook.com/events/170463337390944/
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4 Monate vergangen

+++Themenwoche Antisemitismus+++
Vom 27. - 31.01.2020 finden im Rahmen der Themenwoche Antisemitismus verschiedene Veranstaltungen rund um das Thema Antisemitismus statt.

27.01. Filmvorführung Shoah von Claude Lanzmann
12:00 - 20:00 Uhr V03 0-E003
https://www.facebook.com/events/1178952819114539/

28.01. It’s not systemic- Antisemitismus im akademischen Antirassismus. Vortrag & Diskussion mit Ingo Elbe 
18:30 - 20:30 Uhr A01 0-005
https://www.facebook.com/events/175654330479773/

29.01. Über Schuld und Abwehr. Warum das Wissen um die Nazi-Vergangenheit nicht gegen Antisemitismus hilft. 
Workshop mit Olaf Kistenmacher 
14:00 - 18:00 Uhr V03 0-D001
https://www.facebook.com/events/154899409141780/

30.01. »Nakba«, »Apartheidstaat«, »Kindermörder« Über antiisrelische Mythen in Geschichte und Gegenwart. 
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
16:00 - 18:00 Uhr A01 0-010a
https://www.facebook.com/events/187130832479020/

31.01. Antisemitismus im deutschen Rap
Vortrag und Diskussion mit Konstantin Nowotny
19:00 - 21:00 Uhr A01 0-006
https://www.facebook.com/events/170463337390944/

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sich mit der Geschichte zu befassen ist wichtig. www.youtube.com/watch?v=Rs3bRb_bPK4

Rückblick auf die Legislatur 2019/20 des AStA der Carl von Ossietzky Universität OldenburgRückblick auf die Legislatur 2019/20 des AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Gestellt von den Listen Campus Grün Oldenburg, Die Linke.SDS Oldenburg und Liste Informatik

Seit dem Amtsantritt des CGO-SDS-LI-AStA hat sich einiges getan. Über 50 Veranstaltungen hat der AStA für euch organisiert. Zahlreiche Vorträge, Diskussionen, Workshops, Aktionstage und ein Festival am Campus bilden dabei nur die Spitze unserer Aktivitäten. Alle sechs Studierendenparlamentssitzung der Legislatur und 30 AStA-Sitzungen liegen hinter uns, die Wahlen für die kommende Legislatur stehen vor der Tür. Zeit für uns, auf die Arbeit zurückzublicken.

In den letzten neun Monaten beschäftigten uns viele Themen. Ob nun Gleichstellung, die Qualität von Studium und Lehre, Antidiskriminierung, das Semesterticket oder das Fördern von Kultur an unserer Universität, zu zahlreichen Themen arbeitete der AStA für die Studierendenschaft. Viele Themen lassen sich dabei Uni-intern nicht lösen, die Kommunikation mit anderen Universitäten und der Politik ist unabdingbar. So waren wir auf zahlreichen Vernetzungstreffen, in landesweiten Arbeitskreisen und haben uns engagiert, damit die Uni Oldenburg teil der bundesweiten Studierendenvereinigung FZS wird. Wir hoffen dadurch Probleme auf dem Wohnungsmarkt, das landesweite Semesterticket, die Unterfinanzierung der Studierendenwerke und dringend notwendige BAföG Reformen effizienter angehen zu können. Denn leider sind all diese Probleme nicht nur in Oldenburg anzutreffen. In zahlreichen Universitätsstädten leiden die Studierenden unter mangelhafter Finanzierung von Bildungsinstitutionen und öffentlichen Einrichtungen. Steigende Preise für Wohnraum und ÖPNV, Säulen des Studierendenlebens unter der Armutsgrenze, bedrohen weiterhin die Existenz vieler Studierender. Abhilfe könnten nur umfangreiche Finanzierungspakete des Bundes und der Länder schaffen, noch stellen die sich aber quer. Darum wird auch in den kommenden Legislaturen den Asten diese Sisyphusarbeit nicht erspart bleiben. Doch bis diese Kämpfe gewonnen sind gilt es zusätzlich kurzfristige Lösungen für die Studierenden zu finden. So helfen Kredite, Sozialberatung, Wohnungsvermittlung und Projekte wie „Wohnen für Hilfe“ schon jetzt zahlreichen Studierenden an unserer Universität, mit den Herausforderungen des Studierendenalltags zurechtzukommen. Spezielle Beratungsangebote und rechtlicher Beistand durch den AStA gewährleisten, dass Studierende fair von Seiten der Universität behandelt werden. Dabei kümmern sich die autonomen Referate um die jeweiligen Statusgruppen, wer nicht zu diesen dazu gehört kann sich aber dennoch sicher sein, im AStA haben wir ein offenes Ohr und geben unser Bestes.

Besorgniserregend ist, dass einige politische Kräfte das allgemeinpolitische Mandat der Asten in Niedersachsen angreifen. Dies würde die Handlungsspielräume des AStA als gesellschaftlicher Akteur stark beschränken und Studierende im gesamtgesellschaftlichen Kontext unsichtbar machen. Desselben Geistes Kind sind auch Studiengebühren für Studierende aus dem Nicht-EU Ausland sowie die Forderung nach der Öffnung der Stelle der Gleichstellungsbeauftragten für Männer. Statt die Finanzierungslöcher der Universitäten mit Geld zu stopfen folgen rassistisch konnotierte Forderungen nach Belastung von Studierenden aus dem Ausland und anstatt reale Diskriminierung durch patriarchale Strukturen und damit durch Männer anzuerkennen, wird die Stellung von Männern im Hochschulbetrieb weiter ausgebaut. Dies zementiert bestehende diskriminierende Strukturen in der Universität. Als AStA widersetzen wir uns diesen regressiven Vorstößen und versuchen, gemeinsam mit anderen Asten und hochschulpolitischen Akteuren Druck auf Parteien im Landtag auszuüben.

Rassistischer und antisemitischer Hetze haben wir den Kampf angesagt. Denn trotz der Behauptung der Universität, keinen Raum für solche Hetze zu bieten finden sich immer wieder Beweise, dass es auch an der Universität diese Probleme gibt. Meldungen über Rassismus und Relativierung des Nationalsozialismus, regressive Kapitalismuskritik in Vorträgen und die leider immer wieder auftauchenden Flyer der antisemitischen „Nachdenkseiten“ unterstreichen, dass hier auch weiterhin Aufklärung dringend notwendig sein wird.

Der knappe Geldbeutel von vielen Studierenden hat uns dazu veranlasst, eine kostenlose Computerselbsthilfewerkstatt einzurichten. Zusätzlich haben wir die Angebote der letzten Jahre erhalten: die Fahrradwerkstatt, das AStA-Land oder auch den AStA-Shop, um einige Beispiele zu nennen. Nicht mehr angeboten wird der Service rund um den Car-Sharing Anbieter Cambio. Denn aufgrund von Vertragsänderungen seitens Cambio würde dies keine Vorteile mehr für Studierende ergeben, allerdings weiter Kosten für diese Verursachen. Die Nightline ist mittlerweile in vollem Gange und hat ein offenes Ohr für eure Probleme an zwei Terminen in der Woche, vollkommen anonym. Auch die kleine Weltbühne ist mehrmals erschienen, ebenso wie eine neue Auflage des AStA-Kalenders in einem neuen Design.

Nachhaltigkeit war und ist, insbesondere im Kontext des menschengemachten Klimawandels, ein wichtiges Thema. Wir freuen uns, dass so viele Studierende sich zum Beispiel bei Students for Future oder Fridays for Future engagieren und waren natürlich auch selbst tätig. So gab es wieder eine Nachhaltigkeitswoche, gleich zwei Referate griffen das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln auf. Außerdem kämpfen wir dafür, das Thema insgesamt stärker in der Universität einzubinden. Dafür sind Änderungen an zahlreichen bürokratischen Prozessen notwendig, was die Arbeit schwierig und mühselig gestaltet. Für notwendige bauliche Maßnahmen fehlt es an Geld. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass die Universität dem Thema in Zukunft die angemessene Aufmerksamkeit schenken wird, denn in zahlreichen Studiengängen in den Natur- und Geisteswissenschaften rückt die Klimaproblematik und Beiträge zu möglichen Lösungen dieser zunehmend in den Fokus, während der öffentliche Druck weiter steigt. Dem Ernst der Lage angemessen bekämpfen wir gleichzeitig regressive Tendenzen in der Klimabewegung und setzen uns für wissenschaftlich verifizierbare Ansätze ein. Antisemitische Tiefenökologie, esoterische Heilsversprechen oder Klimapopulismus durch Gruppen wie Extinktion Rebellion sollten weiterhin keinen Platz an der Universität finden.

Im Senat arbeiteten wir für Antidiskriminierung und Frauengleichstellung, gegen die Streichung von Professionalisierungsmodulen, für eine barrierefreie Universität und stellten einige Anträge und Anfragen. So erhielten wir die beispielsweise die Information, dass zukünftig der Beschluss der Hochschulrektorenkonferenz zu Antisemitismus an der Universität umgesetzt werden soll. Außerdem erwirkten wir, dass der Senat die Aktion SOS-StudiWerk unterstützt, die sich für eine bessere Finanzierung der Studierendenwerke einsetzt. Wir nehmen die Universität beim Wort und bleiben unbequem. Auch in der nächsten Legislatur werden die Listen Campus Grün Oldenburg, Die Linke.SDS Oldenburg, Liste Informatik und die Juso Hochschulgruppe gemeinsam eine Senatsliste auf den Weg bringen. Wir hoffen, die Interessen der Studierendenschaft wieder mit zwei Sitzen im Senat unterstützen zu können. Die Wahl zum Senat findet am 21.01.2020 am Campus Wechloy und am 22. Und 23.01.2020 am Campus Haarentor statt.

Differenzierte Gesellschaftskritik war und ist uns wichtig. In eigenen und durch den AStA geförderte Veranstaltungen waren wir bemüht, ein breites Spektrum abzubilden und grundsätzliche gesellschaftliche Probleme und Fragen ebenso wie spezifisch universitäre Probleme zu bearbeiten. So haben wir es geschafft, ein buntes Programm neben den zunehmend versteinerten Studienstrukturen zu schnüren. Die Arbeit des AStA ermöglichte Zugang zu Beratung, Bildung, Kultur und Sport für alle Studierenden, unabhängig vom Geldbeutel, ebenso wie die Förderung der freien Entfaltung von Studierenden.

Der Kampf geht selbstverständlich weiter. Gebäude- und Wohnungsmangel, Mangel an Arbeitsplätzen, Unterfinanzierung der Studierendenwerke sowie der Universität und der Ausbau der Infrastruktur an der Universität sind dringende Themen, ebenso wie zahlreiche Probleme in diversen Studiengängen mit den Studien- und Prüfungsordnungen. Zusätzlich bleiben zahlreiche gesellschaftliche Probleme, die oft auch Studierende direkt betreffen, bestehen. Probleme, die auch der kommende AStA der Legislatur 2020/21 wird bearbeiten müssen. Welchen Fokus dieser setzt und über welche Kompetenzen dieser verfügt, entscheidet ihr! Mit der Wahl zum Studierendenparlament am 20. und 21.01.2020 am Campus Wechloy und vom 22.-24.01.2020 am Campus Haarentor beeinflusst ihr direkt, welche Listen in das Studierendenparlament einziehen und welche Möglichkeiten für eine Koalitionsbildung bestehen. Wir bedanken uns für euer Vertrauen im letzten Jahr und hoffen, dass ihr zufrieden mit der Arbeit des AStA in der Legislatur 2019/20 wart und weiterhin seid.

Euer AStA der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Bestehend aus den Listen Campus Grün Oldenburg, Die Linke.SDS Oldenburg und Liste Informatik
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4 Monate vergangen

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Die Spitze ist es tatsächlich, wenn man ein eklatant gescheitertes Mensen-Festival auch noch anpreist. Mehrere Tausend Euro wurden verschwendet für eine Veranstaltung zu der rund 50 Personen erschienen sind. Dabei hätte es so einfach vermieden werden können, hättet ihr schlichtweg auf den ernsthaften und eindringlichen Rat des Amadeus gehört, die euch intensiv unterstützt haben. Das ist nicht nur schlechte Organisation gewesen, das war Arroganz vor der Aufgabe, eurem Mandat und erfahrenen Veranstaltern.

Heute sind wir am Campus Haarentor und Wechloy mit jeweils einem Infostand und klären über die Bedingungen an der Universität auf.
Die fortschreitende Trennung von Forschung und Lehre sowie die Unterfinanzierung der Hochschulen und der Studierendenwerke wirken sich direkt auf die Studienqualität aus. Marode Gebäude, überfüllte Seminare und Sprechstunden und explodierende Semesterbeiträge sind nur einige Folgen der katastrophalen finanziellen Lage.
Darum: Unterzeichnet die Petition und streikt mit uns, am 21.01.2020 um 12:00 Uhr beim Hörsaalzentrum A14 am Campus Haarentor!

Hier gehts zur Petition: www.change.org/p/carl-von-ossietzky-universit%C3%A4t-oldenburg-gegen-die-verschlechterung-der-lehre

Hier gehts zum Streik:https://www.facebook.com/events/602051307285741/
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4 Monate vergangen

Wie ihr bestimmt schon mitbekommen habt, sind die Server der Uni down. Das betrifft sowohl sämtliche WLAN Modems als auch alle Internetseiten der Uni wie Elearning, die Cloud oder die Homepage. Die Ursache für die Störung ist uns nicht bekannt. Wir gehen dem Problem weiterhin nach und informieren euch, wenn uns neue Informationen vorliegen. ... MehrWeniger

5 Monate vergangen

Die Nightline des AStA ist ab dem 5. Januar wieder für euch da. Bis dahin wünscht der AStA noch schöne Ferientage und natürlich einen guten Rutsch! ... MehrWeniger

5 Monate vergangen

SOS – Ein Notruf aus der Uni!Pressemitteilung des AStA der Universität Oldenburg

Jedes Jahr der gleiche Schreck und keine Besserung in Sicht. Studierende sitzen auf dem Boden des Hörsaals, finden keine Wohnung. Mangel an Lehrpersonal, marode Gebäude, veraltete Technik, kommissarische Besetzung von Professurstellen und Unterfinanzierung der Studierendenwerke an der Uni erschweren das Studium, parallel explodieren die Lebenshaltungskosten insbesondere aufgrund der steigenden Mieten.

Die prekären Rahmenbedingungen sind bekannt und spitzen sich Jahr für Jahr weiter zu. Es fehlt an staatlichen Mitteln, die Bildungsqualität leidet. Die Konsequenz ist mangelnde Beteiligung der Studierenden, die sich, statt zu lernen mit Nebenjobs, Raum- und Personalmangel herumschlagen müssen. Statt die Probleme anzugehen bekämpft die Universität das Symptom mittels kruder und nicht nachvollziehbarer Methoden wie Anwesenheitspflicht, die eigentlich gesetzlich verboten ist, speziell gekennzeichneter Übungszettel sowie Sitzzettel. An einigen Instituten folgt eine Beschäftigungstherapie durch Aufgaben wie dem Zusammenfassen von Texten und der Vergabe von Kurzreferaten. In der Didaktik der Mathematik führte ein alternativloses Modul, dass nur von einer einzigen Lehrenden gegeben wird, bereits zum Abwandern von 50 Studierenden. Unklare Anforderungen, inkonsistentes Bewertungsschema und überfüllte Sprechstunden machten die Vorbereitung auf die Modulprüfung kaum möglich. Besserung ist leider nicht in Sicht, statt besserer Finanzierung des Mittelbaus und dem Ausbau von Forschung und Lehre werden diese durch die Schaffung reiner Lehrstellen weiter gespalten, eine Verschulung der Universität und noch weniger Pluralität an Lehrpersonal ist die Folge.

Trotzdem steigen die Kosten für Studierende. Die Studierendenwerke leiden an einem Sanierungsstau, da zugesagte Förderungen des Landes Niedersachsen für die Sanierung ausgeblieben sind. Der Landesrechnungshof bezifferte diesen bereits im Jahr 2012 mit 149 Millionen Euro bis zum Jahr 2024. Das dieser Betrag mittlerweile angestiegen ist, kann auch den Wissenschaftsminister nicht überraschen. Die Rücklagen der Studierendenwerke (2012 noch rund 83 Millionen Euro) hierzu sind nahezu verbraucht. Die Rechnung der Landesregierung lautet, dass Studierende, deren Einkünfte im Durchschnitt unter dem Hartz IV - Niveau liegen, für die Sanierung und den Neubau von Unterkünften zahlen müssen. Die Studierendenwerke in Göttingen und Hannover haben aktuell deutliche Anstiege der Beiträge auf über 115 Euro pro Semester angekündigt, in Braunschweig liegen diese schon bei 104 Euro, mit einer jährlichen Steigerung von 2 Euro, in Oldenburg ringt man schon traditionell mit einer Liquiditätslücke. Während der Anteil der Finanzhilfen des Landes an der Gesamtfinanzierung der Studierendenwerke nur noch rund 10% beträgt, erreicht der Anteil der Studierenden inzwischen mehr als 25%. Nötig wäre ein Sofortbauprogramm der Landesregierung zur Beseitigung des Sanierungsstaus und für Neubau bei den Studierendenwerken in Höhe von 150 Millionen Euro, sowie die sofortige Erhöhung des Landeszuschusses für Studierendenwerke um 25% und einer automatischen, jährlichen Erhöhung des Landeszuschusses um 3%.

Als AStA fordern wir all das. Schluss mit #LernenAmLimit ! Es braucht dringend bezahlbaren Wohnraum, BAföG als Vollzuschuss für alle, deutlich mehr Geld für Bildung.
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5 Monate vergangen

SOS – Ein Notruf aus der Uni!

+++Gegen die Leere in der Lehre+++
Heute ist unser Aktionstag für bessere Bedingungen an der Universität!
Wir fordern:
- BAföG als Vollzuschuss für alle - keine Bildungs-/Studiengebühren
- Gute Finanzierung von Forschung und Lehre - Ausreichende Studienplätze - Unbefristete Beschäftigungsverhältnisse
- Mietpreisbremse - Ausbau und Sanierung von Wohnheimplätzen - Mehr sozialer Wohnungsbau
- Ein Sofortprogramm der Landesregierung zur Beseitigung des Sanierungsstaus und für Neubau bei den Studierendenwerken in Höhe von 150 Millionen Euro!
- Die sofortige Erhöhung des Landeszuschusses für Studierendenwerke um 25%!
- Eine automatische, jährliche Erhöhung des Landeszuschusses um 3%

Wir haben Punsch, Glühwein und Waffeln für euch. Schaut vorbei, informiert euch. Außerdem könnt ihr eure Weihnachtswünsche an den Bildungsminister senden. Wir freuen uns auf euch!
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6 Monate vergangen

+++Lotta Magazin kostenlos am Campus+++

Wir haben für euch 300 Exemplare der Lotta Sonderausgabe #5 zu „Studentenverbindungen im Netzwerk der extremen Rechten“ angeschafft.
Burschenschaften sind ein Hort der Regression. Sie fußen auf deutschnationalistischer Ideologie und beziehen sich positiv auf einen „volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff“, der im Gründungsprotokoll der Burschenschaftlichen Gemeinde (BG) vermerkt ist. Eine kritische Reflexion des Heimatbegriffs findet, aufgrund der autoritär konservativen bis rechten Gesinnung, meist nicht statt. Zusätzlich stellt sich die Frage, was einen „Deutschen“ ausmacht, dass dieser (oder diese) Mitglied in einer Burschenschaft sein darf. 2009/10 hat sich der Rechtsausschuss der Deutschen Burschenschaften (DB) darauf festgelegt, dass „die Abstammung von Angehörigen des deutschen Volkes" maßgeblich sei. Deshalb könnten nur Bewerber aufgenommen werden, deren "familiäre Wurzeln schwerpunktmäßig im deutschen Siedlungsgebiet in der Mitte Europas oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa liegen"[1]. Eine Teilnahme ist also dann möglich, wenn die biologische Grundlage der „richtigen“ Abstammung gegeben ist. Dabei wird aber nicht nur unterschieden zwischen „Angehörigen verschiedener Rassen“ sondern auch den „Unterschieden in Fähigkeiten und Verhaltensweisen […] zwischen Männern und Frauen“ [2] Burschenschaften begreifen sich als Elite, die das einheitliche Interesse der „Volksgemeinschaft“ vertritt, wobei individuelle Wünsche und Bedürfnisse gegenüber dieser Gemeinschaft zurückzustellen sind.
Neben Elitarismus und Nationalismus ist auch die gesellschaftlich affirmierte Männlichkeit ein wesentliches Strukturmerkmal der Ideologie. Frauen werden mehrheitlich ausgeschlossen und das männliche Ideal, also Härte, Wehrfähigkeit, Standhaftigkeit, Loyalität usw. gepflegt. Autoritarismus, Antiliberalismus und Antifeminismus sind weitere Elemente des burschenschaftlichen Denkens [3]. Durch die gemeinsame Ideologie ist auch eine Basis für die Zusammenarbeit mit anderen rechten, rechtsextremen oder neonazistischen Gruppierungen bereitet. So habe die "Mehrheit der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft weder ein Interesse an Reformen, noch an einer klaren Abgrenzung zu offen rassistischen, verfassungsfeindlichen und nationalsozialistisch geprägten Handlungen und Positionen", nach Feststellung der Stuttgarter Ghibellinen 2013 [3]. Aufgrund dessen werden diverse Burschenschaften auch vom Verfassungsschutz beobachtet.
Viele Informationen zu Burschenschaften, deren Ideologie und deren Tätigkeit in der Gesellschaft findet ihr in der Lotta Sonderausgabe #5. Sie wird am Campus ausgelegt und ist auch im AStA-Trakt zu bekommen.

Quellen:
[1] vgl. Rechtsausschuss der Deutschen Burschenschaft (2010): Rechtsgutachten vom 21. November. DB-Nachrichtenblatt 311 vom 7. Februar, 15–18, hier: 16f.
[2] vgl. Burschenschaftliche Gemeinschaft in DB und DBÖ (Hg.in) (2012). Denkschrift aus den Reihen der Burschenschaftlichen Gemeinschaft in DB und DBÖ, Wien, 15.
[3] vgl. www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/256889/burschenschaften
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6 Monate vergangen

+++Lotta Magazin kostenlos am Campus+++

Wir haben für euch 300 Exemplare der Lotta Sonderausgabe #5 zu „Studentenverbindungen im Netzwerk der extremen Rechten“ angeschafft.
Burschenschaften sind ein Hort der Regression. Sie fußen auf deutschnationalistischer Ideologie und beziehen sich positiv auf einen „volkstumsbezogenen Vaterlandsbegriff“, der im Gründungsprotokoll der Burschenschaftlichen Gemeinde (BG) vermerkt ist. Eine kritische Reflexion des Heimatbegriffs findet, aufgrund der autoritär konservativen bis rechten Gesinnung, meist nicht statt. Zusätzlich stellt sich die Frage, was einen „Deutschen“ ausmacht, dass dieser (oder diese) Mitglied in einer Burschenschaft sein darf. 2009/10 hat sich der Rechtsausschuss der Deutschen Burschenschaften (DB) darauf festgelegt, dass „die Abstammung von Angehörigen des deutschen Volkes maßgeblich sei. Deshalb könnten nur Bewerber aufgenommen werden, deren familiäre Wurzeln schwerpunktmäßig im deutschen Siedlungsgebiet in der Mitte Europas oder in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschlossenen deutschen Siedlungsgebieten in Ost- und Südosteuropa liegen[1]. Eine Teilnahme ist also dann möglich, wenn die biologische Grundlage der „richtigen“ Abstammung gegeben ist. Dabei wird aber nicht nur unterschieden zwischen „Angehörigen verschiedener Rassen“ sondern auch den „Unterschieden in Fähigkeiten und Verhaltensweisen […] zwischen Männern und Frauen“ [2] Burschenschaften begreifen sich als Elite, die das einheitliche Interesse der „Volksgemeinschaft“ vertritt, wobei individuelle Wünsche und Bedürfnisse gegenüber dieser Gemeinschaft zurückzustellen sind.
Neben Elitarismus und Nationalismus ist auch die gesellschaftlich affirmierte Männlichkeit ein wesentliches Strukturmerkmal der Ideologie. Frauen werden mehrheitlich ausgeschlossen und das männliche Ideal, also Härte, Wehrfähigkeit, Standhaftigkeit, Loyalität usw. gepflegt. Autoritarismus, Antiliberalismus und Antifeminismus sind weitere Elemente des burschenschaftlichen Denkens [3]. Durch die gemeinsame Ideologie ist auch eine Basis für die Zusammenarbeit mit anderen rechten, rechtsextremen oder neonazistischen Gruppierungen bereitet. So habe die Mehrheit der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft weder ein Interesse an Reformen, noch an einer klaren Abgrenzung zu offen rassistischen, verfassungsfeindlichen und nationalsozialistisch geprägten Handlungen und Positionen, nach Feststellung der Stuttgarter Ghibellinen 2013 [3]. Aufgrund dessen werden diverse Burschenschaften auch vom Verfassungsschutz beobachtet.
Viele Informationen zu Burschenschaften, deren Ideologie und deren Tätigkeit in der Gesellschaft findet ihr in der Lotta Sonderausgabe #5. Sie wird am Campus ausgelegt und ist auch im AStA-Trakt zu bekommen.

Quellen:
[1] vgl. Rechtsausschuss der Deutschen Burschenschaft (2010): Rechtsgutachten vom 21. November. DB-Nachrichtenblatt 311 vom 7. Februar, 15–18, hier: 16f.
[2] vgl. Burschenschaftliche Gemeinschaft in DB und DBÖ (Hg.in) (2012). Denkschrift aus den Reihen der Burschenschaftlichen Gemeinschaft in DB und DBÖ, Wien, 15.
[3] vgl. https://www.bpb.de/politik/extremismus/rechtsextremismus/256889/burschenschaften