🦠 Wichtige Informationen zum Coronavirus

Aufgrund von COVID-19 finden bis auf weiteres alle Sprechstunden der Referate online statt. Aufgrund der aktuellen Situation finden auch die Sprechstunden der Beratungsstelle ab dem 16.12.2020 online (telefonisch oder per Mail) statt. Für Sprechstunden bitte hier anmelden

Aktuelles

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Die Kleidertauschparty im AStA-Land war trotz zwischenzeitigem Regen ein voller Erfolg! Wir freuen uns sehr, dass so viele von euch da waren. Die Kleidungsstücke, die übrig geblieben sind, liegen jetzt im AStA und können dort gerne durchgeschaut und mitgenommen werden.

Mehr Infos zum Urban-Gardening-Projekt "AStA-Land" oder einer Beetpatenschaft findet ihr unter asta-oldenburg.de/nachhaltigkeit/asta-land/
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3 Wochen vergangen

Morgen spricht Ismail Küpeli zum Thema "Die kurdische Frage in der Türkei: Über die gewaltsame Durchsetzung von Nationalstaatlichkeit". Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im GleisPark in der Nähe des Bahnhofs statt.

ANKÜNDIGUNGSTEXT

Der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Bevölkerung ist einer der entscheidenden Faktoren, die die Geschichte und Gegenwart der Türkei bestimmen. Die politische Debatten und Entscheidungen in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen von der Bildungspolitik bis hin zur Außenpolitik lassen sich auf die sogenannte kurdische Frage zurückführen. Darüber hinaus ist der Konflikt für die geschichtliche Entwicklung und der aktuellen Lage des gesamten Nahen und Mittleren Ostens bedeutend. Dies nicht zuletzt dadurch, dass kurdische Bevölkerungsgruppen in vielen Staaten existieren und in vielen Staaten politisch relevante AkteurInnen hervorgebracht haben, wie etwa neben der Türkei in Syrien und im Irak. Die Geschichte des Konflikts zwischen der Türkei und der kurdischen Bevölkerung muss aufarbeitet werden, um die gegenwärtigen Konflikte zu verstehen.

ZUR PERSON

Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und kommentiert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und in Deutschland, insbesondere die staatlichen Politiken gegenüber Minderheiten.
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3 Wochen vergangen
Morgen spricht Ismail Küpeli zum Thema Die kurdische Frage in der Türkei: Über die gewaltsame Durchsetzung von Nationalstaatlichkeit. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet im GleisPark in der Nähe des Bahnhofs statt.  ANKÜNDIGUNGSTEXT  Der Konflikt zwischen dem türkischen Staat und der kurdischen Bevölkerung ist einer der entscheidenden Faktoren, die die Geschichte und Gegenwart der Türkei bestimmen. Die politische Debatten und Entscheidungen in vielen sehr unterschiedlichen Bereichen von der Bildungspolitik bis hin zur Außenpolitik lassen sich auf die sogenannte kurdische Frage zurückführen. Darüber hinaus ist der Konflikt für die geschichtliche Entwicklung und der aktuellen Lage des gesamten Nahen und Mittleren Ostens bedeutend. Dies nicht zuletzt dadurch, dass kurdische Bevölkerungsgruppen in vielen Staaten existieren und in vielen Staaten politisch relevante AkteurInnen hervorgebracht haben, wie etwa neben der Türkei in Syrien und im Irak. Die Geschichte des Konflikts zwischen der Türkei und der kurdischen Bevölkerung muss aufarbeitet werden, um die gegenwärtigen Konflikte zu verstehen.  ZUR PERSON  Ismail Küpeli ist Politikwissenschaftler und kommentiert die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Türkei und in Deutschland, insbesondere die staatlichen Politiken gegenüber Minderheiten.

Der Oldenburger Pädagogikprofessor Dr. Rudolf Leiprecht ist seit längerem auch als Filmemacher aktiv. Gestern feierte sein neuer Film "Lange Schatten des Schweigens. Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach" Premiere, heute gibt es noch eine Vorstellung im Casablanca.

In der neuen Ausgabe unseres Podcasts sprachen wir mit Rudolf Leiprecht über seinen neuen Film (ab Minute 18:26) und über die hochschulpolitischen Gründe seines vorzeitigen Abschieds von der Uni Oldenburg.

Zum Nachhören auf unserer AStA-Website: asta-oldenburg.de/der-kleine-weltcast-episode-13/
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4 Wochen vergangen
Der Oldenburger Pädagogikprofessor Dr. Rudolf Leiprecht ist seit längerem auch als Filmemacher aktiv. Gestern feierte sein neuer Film Lange Schatten des Schweigens. Eine verbotene Liebe im Zweiten Weltkrieg und danach Premiere, heute gibt es noch eine Vorstellung im Casablanca.  In der neuen Ausgabe unseres Podcasts sprachen wir mit Rudolf Leiprecht über seinen neuen Film (ab Minute 18:26) und über die hochschulpolitischen Gründe seines vorzeitigen Abschieds von der Uni Oldenburg.  Zum Nachhören auf unserer AStA-Website: https://asta-oldenburg.de/der-kleine-weltcast-episode-13/

Ausstellungsfeier “Fünf Jahre die kleine Weltbühne” am 20. Juli

Zu einer vorgreifenden Finissage lädt die Redaktion der AStA-Zeitung "Die kleine Weltbühne" am Mittwoch, den 20. Juli, um 18.30 Uhr in die Räume des ehemaligen Buchladens im Mensagebäude ein. Dort wollen wir bei Getränken und etwas Livemusik die Ausstellung und das fünfjährige Jubiläum der kleinen Weltbühne zelebrieren. Kommt gerne vorbei und schaut euch die Ausstellung an, die noch bis nächste Woche läuft!
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4 Wochen vergangen
Ausstellungsfeier “Fünf Jahre die kleine Weltbühne” am 20. Juli  Zu einer vorgreifenden Finissage lädt die Redaktion der AStA-Zeitung Die kleine Weltbühne am Mittwoch, den 20. Juli, um 18.30 Uhr in die Räume des ehemaligen Buchladens im Mensagebäude ein. Dort wollen wir bei Getränken und etwas Livemusik die Ausstellung und das fünfjährige Jubiläum der kleinen Weltbühne zelebrieren. Kommt gerne vorbei und schaut euch die Ausstellung an, die noch bis nächste Woche läuft!

++ Rückmelden nicht vergessen! ++

Noch bis zum 31. Juli müsst ihr euch für das kommende Semester rückmelden, wenn ihr euer Studium an der Universität Oldenburg fortsetzen möchtet. Dazu müsst ihr den Semesterbeitrag fristgerecht auf das Universitätskonto überweisen. Die Höhe des aktuellen Semesterbeitrages findet ihr auf der Website der Universität – für Studierende in Regelstudienzeit beträgt er momentan 394,01 €, für Langzeitstudierende 894,01 €.

Solltet ihr Probleme damit haben, den Semesterbeitrag auf einmal zu überweisen, gibt es die Möglichkeit über den AStA ein zinsfreies Rückmeldedarlehen aufzunehmen. Der AStA überweist in diesem Fall euren Semesterbeitrag an die Universität und ihr zahlt dem AStA das Geld in monatlichen Raten bis zum Semesterende zurück. Bei Interesse oder Fragen vereinbart gerne einen Termin bei der Sozialberatung des AStA über stud.ip, kommt in die freien Sprechzeiten, oder schreibt eine Mail mit eurem Anliegen an soziales@asta-oldenburg.de.

++ Don’t forget the re-registration! ++

You have to re-register for the coming semester by July 31st if you want to continue your studies at the University of Oldenburg. To do this, you must transfer the semester fee to the university account in good time. The amount of the current semester fee can be found on the university's website - for students in the standard period of study it is currently €394.01, for long-term students €894.01. If you have problems transferring the semester fee all at once, you can take out an interest-free re-registration loan via the AStA. In this case, the AStA transfers your semester fee to the university and you pay the money back to the AStA in monthly installments by the end of the semester. If you are interested or have any questions, please make an appointment with the social counseling service of the AStA via stud.ip, come to the free office hours, or write an email with your request to soziales@asta-oldenburg.de.
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4 Wochen vergangen
++ Rückmelden nicht vergessen! ++  Noch bis zum 31. Juli müsst ihr euch für das kommende Semester rückmelden, wenn ihr euer Studium an der Universität Oldenburg fortsetzen möchtet. Dazu müsst ihr den Semesterbeitrag fristgerecht auf das Universitätskonto überweisen. Die Höhe des aktuellen Semesterbeitrages findet ihr auf der Website der Universität – für Studierende in Regelstudienzeit beträgt er momentan 394,01 €, für Langzeitstudierende 894,01 €.  Solltet ihr Probleme damit haben, den Semesterbeitrag auf einmal zu überweisen, gibt es die Möglichkeit über den AStA ein zinsfreies Rückmeldedarlehen aufzunehmen. Der AStA überweist in diesem Fall euren Semesterbeitrag an die Universität und ihr zahlt dem AStA das Geld in monatlichen Raten bis zum Semesterende zurück. Bei Interesse oder Fragen vereinbart gerne einen Termin bei der Sozialberatung des AStA über stud.ip, kommt in die freien Sprechzeiten, oder schreibt eine Mail mit eurem Anliegen an soziales@asta-oldenburg.de.  ++ Don’t forget the re-registration! ++  You have to re-register for the coming semester by July 31st if you want to continue your studies at the University of Oldenburg. To do this, you must transfer the semester fee to the university account in good time. The amount of the current semester fee can be found on the universitys website - for students in the standard period of study it is currently €394.01, for long-term students €894.01. If you have problems transferring the semester fee all at once, you can take out an interest-free re-registration loan via the AStA. In this case, the AStA transfers your semester fee to the university and you pay the money back to the AStA in monthly installments by the end of the semester. If you are interested or have any questions, please make an appointment with the social counseling service of the AStA via stud.ip, come to the free office hours, or write an email with your request to soziales@asta-oldenburg.de.Image attachmentImage attachment

Am kommenden Wochenende (15.-16.07.) findet am Freitagnachmittag und Samstag ein Comicworkshop statt.

Referent des Workshops ist Julian Fiebach, Comicautor aus Hamburg (Veröffentlichungen u. a. in Die Zeit & im Ja Ja Verlag). Der Workshop richtet sich an Anfänger_innen wie auch an Leute mit Vorerfahrungen. Es wird viele praktische Übungen geben, am Ende soll ein kurzes eigenes Comic entstehen. Man muss dafür nicht gut zeichnen können - auch mit Strichmännchen lassen sich gute Comics entwickeln. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Veranstaltung des AStA der Uni Oldenburg und des RABULO e.V.

Anmeldung mit kurzer Mail an info@rabulo.de
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4 Wochen vergangen
Am kommenden Wochenende (15.-16.07.) findet am Freitagnachmittag und Samstag ein Comicworkshop statt.  Referent des Workshops ist Julian Fiebach, Comicautor aus Hamburg (Veröffentlichungen u. a. in Die Zeit & im Ja Ja Verlag). Der Workshop richtet sich an Anfänger_innen wie auch an Leute mit Vorerfahrungen. Es wird viele praktische Übungen geben, am Ende soll ein kurzes eigenes Comic entstehen. Man muss dafür nicht gut zeichnen können - auch mit Strichmännchen lassen sich gute Comics entwickeln. Die Teilnahme ist kostenlos.  Eine Veranstaltung des AStA der Uni Oldenburg und des RABULO e.V.  Anmeldung mit kurzer Mail an info@rabulo.de

Am 07.07.2022 fand die Podiumsdiskussion "Wie erreichen wir Klimaneutralität bis 2045?" statt.

Nach ein paar Begriffsdefinitionen über Klimagerechtigkeit würde über die Fragen: "Was muss in den nächsten 5 Jahren passieren?, Welche Investitionen müssen getätigt werden? Welche Rolle spielt dabei die Landwirtschaft? Wie soll ein mögliches Energiegeld aussehen? Wodurch sollte die Infrastruktur für Fahrräder gestärkt werden? Sollte Deutschland dagegen vorgehen, dass Erdgas und Atomkraft als nachhaltig eingestuft werde?" diskutiert.

Eingeladen zu der Podiumsdiskussion waren Politiker*innen von den Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne, ein Aktivist von Fridays For Future Hannover und ein Professor für Ökologische Ökonomie der Uni Oldenburg. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Klimaschutzmanagerin der Universität: Anna Krämer.

Die Abschlussfrage war "Welche Vision haben Sie für 2045?"

👉Barbara Woltmann (CDU Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit): "Die Stadt Oldenburg kann bis 2035 nicht klimaneutral werden, dies wurde durch ein Gutachten des Hamburg- Instituts bestätigt. Wenn alle Maßnahmen durchgesetzt werden, wird trozdem nur eine Klimaneutralität von 69% erreicht. Ich wäre also dankbar, wenn wir in Oldenburg zumindest bis 2045 Klimaneutralität erreichen würden. Der Alltag würde dann ganz anders aussehen, trotzdem wird daran kein Weg vorbeiführen. Das muss uns unsere Welt und Umwelt wert sein."

👉 Imke Haake (Landtagskandidatin Cloppenburg-Nord für die FDP): "Ich stehe dann kurz vor der Rente und ich wünsche mir die Energiewende größtmöglich geschafft zu haben. Es gab viele Transformationen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Energie und Wohnen. Ich hoffe ich wohne dann in meinem autarken Smart-Home hier auf dem Land. Alle sind gesund, munter und optimistisch. Und wir sind den herausfordernden Zeiten mit Optimismus, Tatendrang und Technologieoffenheit begegnet und haben ein starkes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein entwickelt."

👉 Olaf Lies (SPD, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz): "Ich hoffe wir sind eher fertig geworden und haben somit eine Vorbildfunktion für andere Länder. Wir haben allen bewiesen, dass es geht die gesamte Energie aus erneuerbarer Energie zu gewinnen. Wir haben insgesamt viel weniger individuelle Mobilität und mehr Raum für verschiedene Mobilität. Die Landwirtschaft hat sich allgemein transformiert, aber vor allem die Fleischproduktion wird sich verändert haben. Ich betrachte es mit Sorge, dass junge Leute bezweifeln, dass wir das Hinkriegen und deshalb keine Kinder in die Welt setzen wollen. Wichtig für die jungen Leute ist jetzt ein überparteiliches Signal zu setzen. Wir müssen das gemeinsam Schaffen mit Allen."

👉Andra (Landtagskandidatin der Grünen Oldenburg): "Meine Vision für 2045 wäre, dass wir schon 10 Jahre früher klimaneutral sind. Wir haben eine dezentrale Energieversorgung die für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft sorgt. Die Digitalisierung wurde sinnvoll für den Klimaschutz eingesetzt und wir haben mehr Platz für Fahrräder und einen autofreien Sonntag. Sonstige Möglichkeiten die Straßen und Räume für die Menschen zurück zu erobern."

👉 Bernd Siebenhüner (Professor am Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): "Vision geben Kraft und ermöglicheb viel. Deshalb ist es wichtig, sich über positive Visionen auszutauschen, auch in der Schule. 2045 haben wir es geschafft. Wir haben alte Zöpfe abgeschnitten - wir wollen immer nur neue Dinge dazu, aber wir müssen auch Exnovation wagen und Dinge, die mehr Schlechtes als Gutes tun, beenden. Wir brauchen eine Veränderung der bestehenden Strukturen, indem bestehende Straßen anders gestaltet werden. Auf jeder Seite der Autobahn gibt es eine Spur -durch eine bewachsene Mauer getrennt- für Fahrräder. Dabei brauchen wir nichts Neues, sondern können das Alte neu nutzen. Dabei gibt es keinen zusätzlichen Flächenbedarf. So müssen wir das in vielen Bereichen schaffen."

👉 Jonas Berndmeyer (FFF Hannover): "Wir werden saubere Luft atmen, durch eine Verkehrswende zur nachhaltigen Mobilität. Wir werden uns gesund pflanzlich ernähren, da wir eine Wende in der Landwirtschaft erreicht haben. Wir beziehen unsere Energien aus erneuerbaren Energien vor Ort, an denen wir am Besten finanziell direkt beteiligt werden. Wir wollen in einer Welt leben die nicht über 1,5 Grad wärmer ist und keine Kipppunkte angestoßen wurden. Wir sollten dabei aber nicht nur uns im Blick haben, sondern auch den globalen Süden mit den Klimafolgeschäden. Da müssen wir Hilfe leisten und unser eigenen Handeln anpassen
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1 Monat vergangen
Am 07.07.2022 fand die Podiumsdiskussion Wie erreichen wir Klimaneutralität bis 2045? statt.  Nach ein paar Begriffsdefinitionen über Klimagerechtigkeit würde über die Fragen: Was muss in den nächsten 5 Jahren passieren?, Welche Investitionen müssen getätigt werden? Welche Rolle spielt dabei die Landwirtschaft? Wie soll ein mögliches Energiegeld aussehen? Wodurch sollte die Infrastruktur für Fahrräder gestärkt werden? Sollte Deutschland dagegen vorgehen, dass Erdgas und Atomkraft als nachhaltig eingestuft werde? diskutiert.  Eingeladen zu der Podiumsdiskussion waren Politiker*innen von den Parteien CDU, SPD, FDP, Grüne, ein Aktivist von Fridays For Future Hannover und ein Professor für Ökologische Ökonomie der Uni Oldenburg. Moderiert wurde die Veranstaltung von der Klimaschutzmanagerin der Universität: Anna Krämer.  Die Abschlussfrage war Welche Vision haben Sie für 2045?  👉Barbara Woltmann (CDU Vizepräsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit): Die Stadt Oldenburg kann bis 2035 nicht klimaneutral werden, dies wurde durch ein Gutachten des Hamburg- Instituts bestätigt. Wenn alle Maßnahmen durchgesetzt werden, wird trozdem nur eine Klimaneutralität von 69% erreicht. Ich wäre also dankbar, wenn wir in Oldenburg zumindest bis 2045 Klimaneutralität erreichen würden. Der Alltag würde dann ganz anders aussehen, trotzdem wird daran kein Weg vorbeiführen. Das muss uns unsere Welt und Umwelt wert sein.  👉 Imke Haake (Landtagskandidatin Cloppenburg-Nord für die FDP): Ich stehe dann kurz vor der Rente und ich wünsche mir die Energiewende größtmöglich geschafft zu haben. Es gab viele Transformationen in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Energie und Wohnen. Ich hoffe ich wohne dann in meinem autarken Smart-Home hier auf dem Land. Alle sind gesund, munter und optimistisch. Und wir sind den herausfordernden Zeiten mit Optimismus, Tatendrang und Technologieoffenheit begegnet und haben ein starkes Umwelt- und Gesundheitsbewusstsein entwickelt.  👉 Olaf Lies (SPD, Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz): Ich hoffe wir sind eher fertig geworden und haben somit eine Vorbildfunktion für andere Länder. Wir haben allen bewiesen, dass es geht die gesamte Energie aus erneuerbarer Energie zu gewinnen. Wir haben insgesamt viel weniger individuelle Mobilität und mehr Raum für verschiedene Mobilität. Die Landwirtschaft hat sich allgemein transformiert, aber vor allem die Fleischproduktion wird sich verändert haben. Ich betrachte es mit Sorge, dass junge Leute bezweifeln, dass wir das Hinkriegen und deshalb keine Kinder in die Welt setzen wollen. Wichtig für die jungen Leute ist jetzt ein überparteiliches Signal zu setzen. Wir müssen das gemeinsam Schaffen mit Allen.  👉Andra (Landtagskandidatin der Grünen Oldenburg): Meine Vision für 2045 wäre, dass wir schon 10 Jahre früher klimaneutral sind. Wir haben eine dezentrale Energieversorgung die für mehr Gerechtigkeit in der Gesellschaft sorgt. Die Digitalisierung wurde sinnvoll für den Klimaschutz eingesetzt und wir haben mehr Platz für Fahrräder und einen autofreien Sonntag. Sonstige Möglichkeiten die Straßen und Räume für die Menschen zurück zu erobern.  👉 Bernd Siebenhüner (Professor am Lehrstuhl für Ökologische Ökonomie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg): Vision geben Kraft und ermöglicheb viel. Deshalb ist es wichtig, sich über positive Visionen auszutauschen, auch in der Schule. 2045 haben wir es geschafft. Wir haben alte Zöpfe abgeschnitten - wir wollen immer nur neue Dinge dazu, aber wir müssen auch Exnovation wagen und Dinge, die mehr Schlechtes als Gutes tun, beenden. Wir brauchen eine Veränderung der bestehenden Strukturen, indem bestehende Straßen anders gestaltet werden. Auf jeder Seite der Autobahn gibt es eine Spur -durch eine bewachsene Mauer getrennt- für Fahrräder. Dabei brauchen wir nichts Neues, sondern können das Alte neu nutzen. Dabei gibt es keinen zusätzlichen Flächenbedarf. So müssen wir das in vielen Bereichen schaffen.  👉 Jonas Berndmeyer (FFF Hannover): Wir werden saubere Luft atmen, durch eine Verkehrswende zur nachhaltigen Mobilität. Wir werden uns gesund pflanzlich ernähren, da wir eine Wende in der Landwirtschaft erreicht haben. Wir beziehen unsere Energien aus erneuerbaren Energien vor Ort, an denen wir am Besten finanziell direkt beteiligt werden. Wir wollen in einer Welt leben die nicht über 1,5 Grad wärmer ist und keine Kipppunkte angestoßen wurden. Wir sollten dabei aber nicht nur uns im Blick haben, sondern auch den globalen Süden mit den Klimafolgeschäden. Da müssen wir Hilfe leisten und unser eigenen Handeln anpassenImage attachment

19. Juli - Kostenloser Studi-Film im Cine k

In Kooperation mit dem Cine k Oldenburg haben wir dieses Semester bereits zwei tolle Filme aus unterschiedlichen Jahren, Genres und Themengebieten gezeigt. Nach „Niemals Selten Manchmal Immer" (2020) im Mai und „Boogie Nights" (1997) im Juni, zeigen wir euch am 19. Juli den Film „Synecdoche, New York", eine US-amerikanische Tragikomödie aus dem Jahr 2008. Weitere Infos und Tickets gibt es auf der Seite des Cine k: www.cine-k.de. Dort könnt ihr euch ein Ticket reservieren, beim Einlass zeigt ihr dann eure CampusCard vor und erhalten freien Eintritt. Wir wünschen euch viel Spaß!

Und wem ein kostenloser Film im Monat zu wenig ist, kann beim Unikino Gegenlicht reinschauen, die jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr Filme auf dem Campus Haarentor (Bühne 1) zeigen!
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1 Monat vergangen
19. Juli - Kostenloser Studi-Film im Cine k 
In Kooperation mit dem Cine k Oldenburg haben wir dieses Semester bereits zwei tolle Filme aus unterschiedlichen Jahren, Genres und Themengebieten gezeigt. Nach „Niemals Selten Manchmal Immer (2020) im Mai und „Boogie Nights (1997) im Juni, zeigen wir euch am 19. Juli den Film „Synecdoche, New York, eine US-amerikanische Tragikomödie aus dem Jahr 2008. Weitere Infos und Tickets gibt es auf der Seite des Cine k: https://www.cine-k.de. Dort könnt ihr euch ein Ticket reservieren, beim Einlass zeigt ihr dann eure CampusCard vor und erhalten freien Eintritt. Wir wünschen euch viel Spaß! 
Und wem ein kostenloser Film im Monat zu wenig ist, kann beim Unikino Gegenlicht reinschauen, die jeden Mittwoch ab 20:00 Uhr Filme auf dem Campus Haarentor (Bühne 1) zeigen!

Heute, am 28. Juni, referiert Alex Struwe zum Thema "Totalität. Wozu braucht es eine Theorie des gesellschaftlichen Ganzen?" Die Veranstaltung findet um 18 Uhr c. t. in Raum A01 0-006 an der Uni Oldenburg statt.

ANKÜNDIGUNGSTEXT

Es ist eine paradoxe Situation: Wir wissen, dass Phänomene wie Wirtschaftskrisen, kulturelle Regression, politischer Rechtsruck oder gar menschengemachter Klimawandel irgendwie gesellschaftlich zusammenhängen. Aber zugleich haben wir keine Möglichkeit, diesen Zusammenhang auf den Begriff zu bringen. Dazu bräuchte es eine Theorie, die Gesellschaft als einen bestimmten Gesamtzusammenhang begreifen kann, eine Theorie der Totalität.

Aus guten Gründen wurde ein Denken der Totalität seit vielen Jahrzehnten in der Sozialwissenschaft und der politischen Praxis verabschiedet: Man verbindet damit totalitäre Ideologien, dogmatischen Marxismus oder metaphysische Ganzheitsvorstellungen, die mit der Realität komplexer demokratischer Gesellschaften wenig gemein zu haben scheinen. Das Problem, dem sich eine Theorie der Totalität angenommen hat, ist damit aber nicht gelöst. Im Gegenteil, die Ohnmacht gegenüber den gesellschaftlichen Verhältnissen ist heute nahezu überall spürbar und führt zu Weltuntergangsstimmung oder wahnsinnigen Projektionen.

Braucht es also wieder eine Theorie der Totalität? Und wie könnte diese aussehen? Der Vortrag will diese Fragen mit einem Blick in die marxistische Theoriegeschichte diskutieren. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf Adornos Gesellschaftstheorie soll gezeigt werden, wie eine konkrete Bestimmung gesellschaftlicher Totalität aussehen könnte und warum es sie braucht, um über die „überwältigende Macht des Bestehenden“ hinaus denken und handeln zu können.

ZUR PERSON

Alexander Struwe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie der Universität Duisburg-Essen und arbeitet zu den Möglichkeitsbedingungen und Grenzen einer Theorie gesellschaftlicher Totalität.
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2 Monate vergangen
Heute, am 28. Juni, referiert Alex Struwe zum Thema Totalität. Wozu braucht es eine Theorie des gesellschaftlichen Ganzen? Die Veranstaltung findet um 18 Uhr c. t. in Raum A01 0-006 an der Uni Oldenburg statt.  ANKÜNDIGUNGSTEXT  Es ist eine paradoxe Situation: Wir wissen, dass Phänomene wie Wirtschaftskrisen, kulturelle Regression, politischer Rechtsruck oder gar menschengemachter Klimawandel irgendwie gesellschaftlich zusammenhängen. Aber zugleich haben wir keine Möglichkeit, diesen Zusammenhang auf den Begriff zu bringen. Dazu bräuchte es eine Theorie, die Gesellschaft als einen bestimmten Gesamtzusammenhang begreifen kann, eine Theorie der Totalität.  Aus guten Gründen wurde ein Denken der Totalität seit vielen Jahrzehnten in der Sozialwissenschaft und der politischen Praxis verabschiedet: Man verbindet damit totalitäre Ideologien, dogmatischen Marxismus oder metaphysische Ganzheitsvorstellungen, die mit der Realität komplexer demokratischer Gesellschaften wenig gemein zu haben scheinen. Das Problem, dem sich eine Theorie der Totalität angenommen hat, ist damit aber nicht gelöst. Im Gegenteil, die Ohnmacht gegenüber den gesellschaftlichen Verhältnissen ist heute nahezu überall spürbar und führt zu Weltuntergangsstimmung oder wahnsinnigen Projektionen.  Braucht es also wieder eine Theorie der Totalität? Und wie könnte diese aussehen? Der Vortrag will diese Fragen mit einem Blick in die marxistische Theoriegeschichte diskutieren. Mit einem besonderen Schwerpunkt auf Adornos Gesellschaftstheorie soll gezeigt werden, wie eine konkrete Bestimmung gesellschaftlicher Totalität aussehen könnte und warum es sie braucht, um über die „überwältigende Macht des Bestehenden“ hinaus denken und handeln zu können.  ZUR PERSON  Alexander Struwe ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Politische Theorie der Universität Duisburg-Essen und arbeitet zu den Möglichkeitsbedingungen und Grenzen einer Theorie gesellschaftlicher Totalität.